Norsan
Ob mit oder ohne Ei

Hauptsache Nudeln

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Kaum ein Nahrungsmittel lässt sich so vielfältig zubereiten wie Nudeln. Ob mit Sauce, als Auflauf, Salat, Beilage oder in der Suppe – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die leckeren Teigwaren liefern zudem jede Menge Energie und sind deshalb eine ideale Mahlzeit für Ausdauersportler. Das Pasta-Angebot im Handel ist groß: Neben der klassischen Weißmehlvariante erobern Vollkornnudeln aus Weizen, Dinkel oder sogar Reis zusehends die Regale. Grund genug, einmal genauer hinzuschauen, was so alles in Spaghetti, Maccaroni und Co. steckt.

Arzneimittel oder Lifestyledroge?

Viagra

Dr. med. Volker Schmiedel

Naturheilkundlich orientierte Patienten stehen schulmedizinischen Arzneimitteln oft skeptisch gegenüber. Andere Kranke haben eher übersteigerte Erwartungen. Viele Vorurteile beruhen auf mangelnder Information. Um hier Klarheit zu schaffen, stellen wir in loser Folge häufig verwendete Arzneimittel vor. Die einzige Indikation für Viagra® und ähnliche Medikamente ist die erektile Dysfunktion – oder auf Deutsch: wenn er ihn nicht in ausreichendem Maße hochbekommt. Entgegen anders lautender Meinungen steigern diese Mittel nicht das Verlangen. Dieses sollte nach wie vor vorhanden sein. Die Hälfte aller Männer … weiterlesen

Leben ohne tierische Produkte

Veganismus: Heilkost oder Mangelernährung?

Christoph Wagner, Heilpraktiker

Vegane Ernährung ist ein „reiner“ oder „radikaler“ Vegetarismus, der ganz ohne tierische Lebensmittel auskommt. Oft sind ethische Motive ausschlaggebend für die Wahl dieser Lebensform. Aber wie sieht es mit der Gesundheit aus? Zwar gibt es Vorteile (z. B. bessere Blutfettwerte), doch wenn Massenmedien über Veganismus berichten, stehen meist Risiken (z. B. Mangel an Vitamin B12) im Vordergrund.

Nordic Walking

Gehen Sie am Stock für Fitness und gute Laune

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Man sieht sie immer häufiger: Menschen, die sich an Stöcken mit langen Schritten durch Wald und Flur bewegen. Was ursprünglich als Sommertraining für Profi-Skilangläufer entwickelt wurde, findet zunehmend Eingang in den Breitensport und nennt sich Nordic Walking. Diese Bewegungsform gilt als sanfte und schonende Sportart, die Ausdauer, Muskeln und Gelenke trainiert.

Naturheilärztlicher Rat – Borreliose

"Vor zwei Monaten bemerkte ich auf meiner linken Wade eine juckende Rötung. Es folgten fürchterliche Kopfschmerzen und ich spuckte grünen Schleim. Dazu schwitzte ich ungewöhnlich stark. Fünf Tage lang war ich völlig außer Gefecht. Meine Hausärztin diagnostizierte einen Zeckenbiss. Mit Antibiotika und einer Kortisonsalbe verschwand die Entzündung, und ich fühlte mich wieder gut. Das Ergebnis einer Blutuntersuchung nach sechs Wochen legt allerdings nahe, nochmals Antibiotika einzunehmen. Das möchte ich unbedingt vermeiden. Gibt es eine naturheilkundliche Behandlungsmöglichkeit?" Dass Sie eine weitere Antibiotikumtherapie vermeiden möchten kann ich verstehen. Ich werde Ihnen deshalb einen alternativen Behandlungsweg aufzeigen. Eine Borreliose-Infektion ist eine Herausforderung für die Ärzte – sowohl was die Diagnose als auch die Therapie angeht. Ob sich eine Krankheit in einem akuten behandlungspflichtigen Stadium befindet oder bereits ausgeheilt ist, darüber geben die Antikörper im Blut Auskunft. Diese Antikörper stellt der Organismus zur Abwehr her (auch Immunglobuline genannt), wenn das Immunsystem fremde Erreger im Körper entdeckt. Speziell bei der Borreliose ist diese Antikörperbestimmung zwar mit Unsicherheiten behaftet. Aus Ihrem mitgeschickten Laborbefund kann ich jedoch ersehen, dass eine spezielle Untergruppe von Antikörpern vorliegt, die nur bei der Borreliose vorkommt. Deshalb gilt die Diagnose Borreliose bei Ihnen als gesichert. Weitere Informationen könnte man mit dem Vegatest, der Elektroakupuktur oder anderen kinesiologischen Methoden gewinnen. Therapiert wird die Borreliose schulmedizinisch mit Antibiotika. Beim ersten Durchgang, den Sie bereits hinter sich haben, wird mit relativ "harmlosen" Mitteln (Doxycyclin) behandelt. Bei Erfolglosigkeit kommen dann recht aggressive Medikamente zum Einsatz (meist Ceftriaxon). Die Borrelien haben jedoch die Eigenschaft, sich dem Zugriff durch die Antibiotika teilweise zu entziehen, so dass der Erfolg einer Antibiotika-Therapie zweifelhaft bleibt. Wie Sie richtig befürchten, schwächt zudem jede Antibiotika-Behandlung das Immunsystem, indem sie die gesunde Darmflora schädigt und dadurch erneute Infektionen mit Borrelien und auch andere Infektionskrankheiten erleichtert. Wenn Sie sich für einen "alternativen Behandlungsweg" entscheiden, ist es bei der Borreliose sehr wichtig, zunächst den Stoffwechsel zu entgiften. Dies gelingt recht wirkungsvoll, indem Sie über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen konsequent z. B. dreimal täglich vier Chlorella-Tabletten à 250 mg (z. B. Beta-Reu-Rella) einnehmen, dazu zweimal täglich etwas Schwarzkümmelöl und einmal täglich zehn Tropfen Korianderöl. Nach dieser Reinigungsphase kommen folgende natürliche keimhemmende Mittel etwa vier Wochen lang zum Einsatz: täglich 500 mg Katzenkralle (una de gato), eine Lianenart aus Südamerika, dazu dreimal täglich 15 Tropfen der Weberkarde (Dipsacus silvestris) – eine wilde Distelart – und dreimal täglich 300 mg Knoblauch sowie zweimal täglich je ein Gramm Vitamin C. Sechs Wochen nach Ende dieser Therapie wird erneut ein Antikörpertest gemacht oder mit energetischen Methoden geprüft, ob die Borrelien noch aktiv sind. Zur Stärkung des Immunsystems empfehle ich außerdem eine Kur mit zehn Eigenblut-Spritzen sowie den gezielten Aufbau einer gesunden Darmflora. Voraussetzung ist hierzu eine Stuhluntersuchung in einem kompetenten Labor, um dann entsprechend mit biologischen Keimen zu behandeln.
"Grübelitis" mit Achtsamkeit im Griff

Lassen Sie Ihre Sorgen davontreiben

Dr. med. Wolf-Jürgen Maurer

Wer sich unablässig den Kopf zerbricht, sich sorgt und aus dem Grübeln nicht mehr herauskommt, kann an Körper und Seele erkranken. Zudem geht wertvolle Lebenszeit verloren. Doch der Teufelskreis aus sich verselbständigenden Gedanken und Unwohlsein lässt sich durchbrechen: Probieren Sie es mit dem Weg des Loslassens, unterstützt von ebenso einfachen wie effektiven Übungen der Achtsamkeit, und gelangen Sie wieder zu mehr Lebensfreude.

Trommelbauch mit milchfreier Anti-Pilz-Diät entbläht

Nach 15 Jahren: entgleister Stoffwechsel wieder im Lot

Dr. med. Silvia Franz

Die 41-jährige Marita Jung (Name geändert) war eine gutaussehende Geschäftsfrau mit nur einem Schönheitsfehler: Ihr Bauch ragte viel zu weit nach vorn. „Nach dem Frühstück“, berichtete sie „bekomme ich stechende Schmerzen im Magen, die in Krämpfe im gesamten Bauchraum übergehen. Mein Bauch wölbt sich im Laufe eines Tages um eine gute Handbreit nach vorne und bildet sich erst in der Nacht wieder zurück. Ständig muss ich aufstoßen! Von Blähungen ganz zu schweigen.“ Daneben litt sie unter hartnäckiger Verstopfung. Ihre Beschwerden … weiterlesen

Was mir geholfen hat

Für Herzrhythmus: Weißdorn anstatt Betablocker

Eine enorme berufliche Herausfordung brachte das Herz von Ulrich Mayr (Name geändert) aus dem Takt. Der Kardiologe beruhigte: "Mit einer geringen Dosis Betablocker wird sich der Rhythmus wieder stabilisieren." Doch er bekam Gelbsucht als seltene Nebenwirkung. Seither stärken Weißdorn und Magnesium erfolgreich sein Herz.
Schlafstörungen: Überprüfen Sie Ihr Grundwissen!

Sie können besser schlafen als Sie denken

Christoph Wagner, Heilpraktiker

In Umfragen gibt jeder zweite an, er leide unter Schlafstörungen. Die Zahl der tatsächlich schlafgestörten Patienten ist zwar deutlich geringer, doch immer noch hoch (etwa jeder siebte). Medikamente helfen nur den wenigsten wirklich, meist machen sie alles noch schlimmer. Was helfen würde wären Aufklärung und Anleitung zur Selbsthilfe. Dafür fehlt im medizinischen Alltag aber oft die Zeit. Hier erfahren Sie, was Sie wissen und beachten müssen.

Was mir geholfen hat

Ingwer belebte Körper und Geist

Elisabeth Bauer ist 83 Jahre alt und fühlt sich wohler und geistig beweglicher als vor zwanzig Jahren. Sie ist überzeugt "Ingwer hat mein Leben neu aktiviert. Er hat meinen Körper gereinigt von den jahrelang eingenommenen Psychopharmaka, Beruhigungs-, Rheuma- und Herzmitteln." Sie genießt die Weisheit des Alters und sieht inzwischen die schicksalsreiche Lebenslinie als Quelle ihres reichen Innenlebens.

Geschwollene Lymphknoten: Salbe ersparte das Skalpell

Peter Emmrich, Arzt für Allgemeinmedizin

In meiner Praxis stellen sich immer wieder Menschen vor, die am Körper eine Schwellung festgestellt haben und eine Abklärung wünschen. So auch die 14-jährige Tanja (Name geändert), die seit drei Wochen eine zunehmende Schwellung an der rechten Seite des Unterkiefers bemerkt hatte. Die Geschwulst war etwa 2 x 1 cm groß, schmerzlos und ließ sich gut verschieben. Wäre sie nicht verschiebbar, müsste man ein bösartiges Tumorgeschehen in Erwägung ziehen. So aber sprach alles für eine gutartige Geschwulst. Ein Lymphknoten hatte … weiterlesen

Chronischer Juckreiz – was steckt dahinter?

Dr. med. Ella Neumann

Wer selbst nie unter starkem Juckreiz gelitten hat, wird nicht verstehen können, welche Qualen die betroffenen Patienten durchleben. Ständiger Juckreiz zerrt an den Nerven und stört die Nachtruhe. Nur Kratzen schafft für kurze Zeit ein wenig Erleichterung, verstärkt aber langfristig das Problem. Juckreiz, eigentlich ein Warnsignal unseres Körpers, ist Begleitsymptom bei verschiedenen Haut- und systemischen Erkrankungen, kann aber auch als Nebenwirkung von Medikamenten auftreten.

Problem Haarausfall

Wenn es auf dem Kopf licht wird

Anita Kraut, Heilpraktikerin

Seit jeher gilt volles, kräftiges Haar als Ausdruck von Schönheit und Vitalität. Jede(r) möchte es haben, doch die Realität auf deutschen Köpfen sieht anders aus: Besonders Männer, aber auch viele Frauen, leiden unter Haarausfall. Entsprechend groß ist der Markt an Medikamenten, „Wässerchen“ und Therapieansätzen, welche die Haarpracht zurückbringen sollen. Doch was hilft aus ganzheitlicher Sicht wirklich?

Über den Nutzen von Mikronährstoffpräparaten

Wozu brauchen wir Nahrungsergänzung?

Naturarzt-Interview mit Prof. Dr. Andreas Hahn

Jeder dritte Deutsche verwendet Nahrungsergänzungsmittel. Gerade besser gebildete, gesundheitsbewusste Menschen greifen häufig zu den Präparaten, die keine Medizin sind, aber doch ein Mehr an Gesundheit versprechen … Der Naturarzt sprach darüber mit dem Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. Andreas Hahn von der Universität Hannover.

Avocado

Die Butter des Waldes

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die Avocado stammt aus Südamerika und wurde wegen ihres hohen Fettgehalts dort „Butter des Waldes“ genannt. Mit der Eroberung Mexikos durch die Spanier kam die Frucht auch nach Europa. Es gibt circa 400 Sorten. Die Schale kann mehr oder weniger glänzen, glatt, rau oder runzlig, grün, violett bis fast schwarz sein. Es gibt längliche und rundliche Formen, große oder kleine Früchte. Das beste Aroma soll die Sorte „Hass“ besitzen, eine gelbfleischige, kleine Frucht mit runzliger, fast schwarzer Haut.

Brennende Aphthen, schmerzender Soor

So heilt die Mundschleimhaut

Dr. med. Bernharda Schinke

Über den Mund nehmen wir die Nahrung auf, und wir brauchen ihn zum Sprechen, Lachen und Küssen. Wenn aber durch Pilzbesiedlung oder Aphthen die Mundschleimhaut schmerzt und das Essen wie Feuer auf der Zunge brennt, sind wichtige Lebensbereiche beeinträchtigt. Die Mundschleimhaut spiegelt außerdem den Allgemeinzustand des Menschen wider und gibt Hinweise auf Darmgesundheit und Stoffwechsel.

Vorsicht mit Bier und Fleisch!

Gicht im Griff mit der richtigen Ernährung

Dipl. oec. troph. Stephanie Fromme

Wen nachts plötzlich unerträgliche Schmerzen in einem dick geschwollenen, geröteten und heißen Gelenk aus dem Schlaf reißen – meist ist der große Zeh betroffen –, der erleidet wahrscheinlich einen akuten Gichtanfall. Dahinter stecken winzige, nadelspitze Harnsäurekristalle. In den Gelenken abgelagert, können sie akute Entzündungen hervorrufen. Die Therapie lässt sich auf eine einfache Formel bringen: mehr pflanzliche Lebensmittel essen, weniger Fleisch, und Finger weg vom Alkohol.

Was schützt Frauen vor der koronaren Herzkrankheit?

Mit Bewegung gegen Bauchfett und Herzenge

Prof. Dr. med. Karin Kraft

In Deutschland verstirbt mehr als jede zweite Frau an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Dennoch werden diese Erkrankungen, insbesondere der Herzinfarkt, allgemein als eher männliches Problem eingestuft. Aufgrund der zunehmend ungünstigeren Risikoverteilung ist aber auch beim weiblichen Geschlecht mit einem immer früheren Krankheitsbeginn von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu rechnen.

Unsere zweite Haut:

Textilien zum Wohlfühlen

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Mit steigenden Temperaturen erwacht die Lust auf leichte und farbenfrohe Kleidung. Über Herkunft und Herstellung von T-Shirt und Co. machen sich aber die wenigsten Menschen Gedanken. Um ein Kilo Baumwollfaser herzustellen, benötigt man z. B. bis zu 25.000 Liter Wasser, hauptsächlich zur Bewässerung der Pflanzen. Außerdem werden eine Menge Chemikalien eingesetzt, um bügelfreie, antistatische oder schmutzabweisende Produkte herzustellen. Davon werden 90 Prozent wieder ins Abwasser gespült, 10 Prozent verbleiben in der Faser.

Ordnungs- und Regulationstherapie machen's möglich

Migräne ist heilbar

Dr. med. Rainer Matejka

Bei der Behandlung von Zivilisationserscheinungen wie beispielsweise Übergewicht, erhöhtem Blutdruck oder gestörtem Fettstoffwechsel, haben sich schulmedizinische und naturheilkundliche Auffassungen durchaus angenähert: Der Wert gesunder Lebensführung wird von niemandem mehr in Frage gestellt. Bei anderen Krankheitsbildern scheinen die Gegensätze zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde – auf den ersten Blick – nach wie vor gravierend. Ein prominentes Beispiel hierfür ist die Migräne.

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