Zehn Tips zum Advent

Ohne Streß durch die (Vor-)Weihnachtszeit

Dipl.-Psych. Anna-Konstantina Richter

Die (Vor-)Weihnachtszeit, die auch mit den Attributen besinnlich oder „Zeit der Stille“ bedacht wird, sieht in der Realität oft ganz anders aus: Hektische Suche nach dem passenden Geschenk, Gedrängel in überfüllten Geschäften, ein randvoller Terminkalender – keine Zeit für besinnliche Atempausen. Damit es dieses Jahr nicht wieder so wird, sollte man sich schon vor dem ersten Advent überlegen, ob man die Weihnachtszeit nicht anders gestalten kann.

Gutartige Gebärmutter-Geschwülste

Uterusmyome: Abwarten und Tee trinken

Heide Fischer, Ärztin

Gehörten Myome noch in den 80er Jahren zum häufigsten Grund für eine Gebärmutterentfernung, empfiehlt selbst die Schulmedizin inzwischen oft wohlwollendes Abwarten. Nach den Wechseljahren hören Myome auf zu wachsen bzw. bilden sich zurück. Sie müssen bis dahin nur behandelt werden, wenn sie Beschwerden machen. Oft muß nicht operiert werden, denn gegen verstärkte Blutungen und Menstruationsschmerzen gibt es gute naturheilkundliche Mittel.

Inhalieren mit Kräutern und Ölen

Heilende Dämpfe für die Atemwege

Dr. med. Hartmut Dorstewitz

Vielleicht erinnern Sie sich noch daran, wie Ihre Mutter Ihnen bei der ersten Erkältung in der kalten Jahreszeit ein Dampfbad hinstellte? Zuerst fühlte man sich etwas alleingelassen unter dem Handtuch, und die ersten Atemzüge waren ungewohnt. Doch die wohltuende Wirkung stellte sich meist rasch ein. Das „gute alte“ Kopfdampfbad wirkt sanft bei akuten Erkältungskrankheiten, und Inhalationstherapie hilft selbst bei chronischen Atemwegserkrankungen.

Wie kann man klassische Naturheilkunde bekannter machen?

„Wirksamkeitsnachweise fördern die Anerkennung“

Naturarzt-Interview mit Prof. Dr. med. Christine Uhlemann

Taucht heute irgendwo der Begriff „Naturheilverfahren“ oder das Wortungetüm „Komplementärmedizin“ auf, denken die meisten an Akupunktur, sonstige fernöstliche Heilverfahren oder Homöopathie, kaum jemand dagegen an die klassische Naturheilkunde, wie sie Kneipp und Prießnitz gelehrt haben. Was könnte man tun, um die Kenntnisse über klassische Naturheilverfahren – z. B. Wasseranwendungen, aber auch Ernährung und Bewegung – im Bewußtsein einer breiten Öffentlichkeit zu verbessern? Darüber sprach Naturarzt-Chefredakteur Dr. med. Rainer Matejka mit Prof. Dr. med. Christine Uhlemann. Sie ist Leiterin des Kompetenzzentrums … weiterlesen

Burnout: Wege aus dem Teufelskreis

Mehr Rücksicht auf den eigenen Akku!

Dr. med. Volker Schmiedel

„Was ich früher mit links erledigt habe, fällt mir heute ungeheuer schwer.“ „Schon nach kleinsten Beschäftigungen fühle ich mich wie ausgelaugt.“ „Ich habe keine Energie mehr, Verabredungen mit meinen Freunden zu treffen.“ „Es ist mir einfach alles zuviel.“ Solche und ähnliche Äußerungen können als Warnsignal auf ein „Burnout-Syndrom“ hinweisen: ein „Ausgebranntsein“, das von körperlicher und seelischer Erschöpfung begleitet wird. Es nützt dann oft nichts, die letzten Energiereserven zu mobilisieren.

Symptome, Vorsorge, Behandlung

Darmkrebs: Von der Diagnose zur Therapie

Dr. med. Rainer Matejka

Darmkrebs tritt häufiger auf, als die meisten Menschen denken: Er ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Oft wächst der Tumor jahrelang im Darm, ohne auffällige Beschwerden zu verursachen. Die ersten Warnsymptome, wie z. B. sich ändernde Stuhlgewohnheiten, werden häufig nicht wahrgenommen oder mit anderen, harmlosen Erkrankungen wie Hämorrhoiden verwechselt. Dr. med. Rainer Matejka zeigt Ihnen, worauf Sie achten sollten und welche Untersuchungen in der Vorsorge wirklich sinnvoll sind.

Krebs: Sind Sie gut beraten?

Pro und Contra Chemotherapie

Dr. med. György Irmey

Der erste Schritt in der Behandlung einer Krebserkrankung der Organe ist meist die Operation. Danach wird man häufig vor die Frage gestellt: Chemotherapie ja oder nein? Behandelnde Ärzte drängen oft auf eine schnelle Entscheidung und vermitteln den Eindruck, daß sich mit einer solchen Therapie die Lebensqualität verbessern läßt. Jedoch sollte man sich genügend Zeit nehmen, Informationen von verschiedenen Seiten einholen und eine Entscheidung fällen, zu der man dann auch stehen kann.

Alternativen zu Aspirin und Morphium?

„Biologische Schmerztherapie ist kein Glücksspiel“

Naturarzt-Interview mit Dr. Wolfgang Vogelsberger

Schmerztherapie bekommt in der Medizin einen immer höheren Stellenwert. Auf der einen Seite verweist die Schulmedizin auf ihre Erfolge mit Morphiumpflastern und Antidepressiva. Auf der anderen Seite haben die Studien zu Akupunktur bei Schmerzen für große Aufmerksamkeit gesorgt – und Hoffnungen geweckt, daß es auch sanfter geht! Die Naturarzt-Redaktion sprach mit Dr. med. Wolfgang Vogelsberger, langjähriger Schmerztherapeut in Freiburg. Er ist auch in der Aus- und Weiterbildung zur biologischen Schmerztherapie engagiert.

Dr. med. Rainer Matejka

Naturheilärztlicher Rat – Rosacea

Mein Mann leidet seit Jahren an einer hartnäckigen Rosacea im Gesicht, die sich zusehends verschlimmert. Gibt es naturheilkundliche Methoden, um diese Krankheit zu behandeln? Hauterkrankungen geben oft Hinweise auf Stoffwechselstörungen. Zunächst gilt es also, die Ursachen für die Rosacea, die auch Schmetterlingsflechte genannt wird, einzugrenzen. Begünstigend wirken ein geschwächtes Immunsystem, Störfelder, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Störungen des Vitamin- oder Mineralstoffhaushaltes sowie eine angespannte psychische Verfassung. Nach der Ursache richtet sich dann die Behandlung, wobei allerdings das wichtigste die Stärkung des Immunsystems ist. Zunächst empfehle ich deshalb eine Darmsanierung (siehe Naturarzt 9/2006: "Darmsanierung: Mit Bakterien allein ist es nicht getan"). Hat die Blutanalyse einen Mineralstoff- (z. B. Zink oder Selen) oder einen Vitaminmangel (z. B. A, D, E oder C) ergeben, wird deren gezielte Gabe die Immunkraft ebenfalls unterstützen (auch hoch dosiertes Vitamin C).
Haselnuß

Nicht nur für Studentenfutter und Nußmus

Peter Mayr, Diplom-Diätküchenmeister

Die in fast ganz Europa und Vorderasien und zum Teil auch in Nordamerika heimische Haselnuß (Corylus avellana) wächst als kleiner Baum oder Strauch bevorzugt an Waldrändern, bildet aber auch Hecken im Brachgelände und wird bis zu 6 m hoch. Die im September/Oktober heranreifende, hartschalige, zunächst gelbliche Nuß verfärbt sich mit der Reife braun.

Was mir geholfen hat

Fit im Alter mit basischer Kost und Reiki

In ihren ersten 50 Lebensjahren war Helga Schaerf ständig krank. Als Kind waren es entzündete Mandeln, dann eine infektiöse Hepatitis, später Verdauungsprobleme und eine chronische Leber- und Milzentzündung. Mit 40 Jahren wog sie noch 43 Kilogramm. Heute mit 68 ist sie gesund wie nie zuvor – mit basischer Kost und Reiki.
Wie die Vollwertlehre den Kakaogenuß bewertet

Macht Schokolade gesund und glücklich?

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht schwach wird, wenn sie seidig glänzend und verführerisch duftend vor ihm liegt: Schokolade in jeder Form. Seit einiger Zeit wird ihr sogar ein gewisser gesundheitlicher Nutzen zugesprochen. Allerdings sind die Qualitätsunterschiede der unzähligen Produkte gewaltig. Was zeichnet aber nun eine gute Schokolade aus und wie gesund ist sie wirklich?

Aus der ärztlichen Praxis

Kopfschmerz: Dem Teufelskreis entronnen

Dr. med. Gabriele Tille

Bereits über 25 Jahre litt die 58jährige Hildegard Müller (Name geändert) unter chronischen Kopfschmerzen, als sie mich letzten Januar aufsuchte. „Mein früherer Hausarzt hat mir Schmerz- und Beruhigungsmittel verschrieben“, berichtete sie. „Nach einer Weile haben sie aber nicht mehr gewirkt. Also habe ich frei verkäufliche Medikamente aus der Apotheke geholt. Damit bin ich über die Runden gekommen, aber zufrieden bin ich eigentlich nicht. Es kann doch nicht normal sein, daß man nur mit Schmerzmitteln leben kann.“ Bei diesen Präparaten handelte … weiterlesen

Aquajogging

Dauerlauf im Wasser stärkt Herz und Muskeln

Christian Zehenter, Heilpraktiker

Das Wasserlaufen war schon früher Bestandteil der Kurmedizin. Nachdem jüngst eine Reihe von Leistungssportlern damit ihre Verletzungen kurierte und dann in kürzester Zeit wieder ganz vorne stand, wurde die Disziplin als therapeutischer Trendsport entdeckt, nun „Aquajogging“ genannt. Tatsächlich ist die Wirkung auf Fitneß, Muskelaufbau und Gelenkheilung verblüffend – unabhängig von Körpergewicht, Alter und Leistungsfähigkeit. Der natürliche Widerstand des Wassers sorgt für herz- und gelenkschonende Bewegung bei maximalem Kalorienverbrauch.

Alltagsprobleme in wenigen Minuten beseitigen

Schnelle Selbsthilfe durch Klopf-Akupressur

Dr. med. Judith Mader

Mit einer einfachen Klopfmethode ist es möglich, in kurzer Zeit verschiedenste emotionale und körperliche Probleme zu lösen. Man benötigt dafür weder Spezialwissen noch Vorkenntnisse, sondern nur die eigenen Finger. Was wie ein Wundermittel klingt, nennt sich „Emotionale Freiheitstechnik“ und beruht auf der chinesischen Akupressur. Wir stellen Ihnen diese Klopf-Akupressur, die weltweit zunehmend Anhänger findet, im folgenden vor.

Therapie in der Kältekammer

Mit Minusgraden gegen Rheuma

Dr. med. Rainer Stange

Mit Kälte lassen sich Schmerzen lindern, vor allem bei Gelenkbeschwerden, Zerrungen und Prellungen sowie bei entzündeten Sehnenscheiden oder Schleimbeuteln. Kältetherapie hat sich in verschiedenen Varianten bewährt, zum Beispiel in Form von kaltem Wasser, als Eispackung oder kaltem Wickel. Ein relativ neues Verfahren ist die Ganzkörperkältetherapie, bei der sich Patienten für kurze Zeit in einer Kältekammer bei bis zu minus 160 °C aufhalten.

Achillodynie: Überlastung der Achillessehne

So bringen Sie die Ferse wieder auf Trab

Dr. med. Rainer Matejka

Eine Reizung der Achillessehne – die Achillodynie – ist zwar nicht bedrohlich, kann aber hartnäckig und unangenehm sein. Besonders Sportler, die viel laufen oder springen, leiden häufig darunter. Oft sind auch Personen mit einem angeborenen Fersensporn, der sogenannten Haglund-Ferse, betroffen. Kommen dann noch falsches Schuhwerk und Überlastung hinzu, wird es der Sehne schnell zu eng, und sie reagiert mit heftigem Schmerz. Dr. Matejka erklärt, mit welchen naturheilkundlichen Therapien die Sehne wieder geschmeidig wird.

Anthroposophische Medizin

Was sagt uns der Schmerz?

Prof. Dr. med. Volker Fintelmann

Schmerz bleibt trotz moderner Behandlungsstrategien eine Erfahrung, die wie keine andere in unser Befinden eingreift. Was drückt sich eigentlich im Schmerz aus? In welcher Beziehung steht er zum menschlichen Bewußtsein? Während die Schulmedizin solche Fragen entweder gar nicht stellt oder mit chemisch-physikalischen Vorgängen erklärt, kommt die von der Anthroposophie geprägte Medizin zu ganz anderen Antworten und Wegen, dem Schmerz zu begegnen.

Keine Angst vor der Schwindelattacke

Dr. med. Karl-Heinz Friese

Jeder hat es schon einmal erlebt: Alles dreht sich, der Boden droht nachzugeben. In den ärztlichen Praxen gehört er zu den am häufigsten beklagten Beschwerden: der Schwindel, medizinisch Vertigo. Zwar können sich ernsthafte Erkrankungen dahinter verbergen, doch meist ist er harmlos. Viele Patienten profitieren schon von guter Aufklärung über ihren Schwindel. Ist die Angst vor der Attacke erst besänftigt, bessern sich häufig auch die Beschwerden.

Wie das Einrenken funktioniert

Chirotherapie: Nach einem Knacks gesund?

Dr. med. Emmerich Verderber

Es sieht für manche nach Gewaltanwendung aus, wenn Chirotherapeuten, mehr oder weniger eng verschlungen mit dem Patienten, dessen Körperteile drehen und biegen oder ruckartig an Gelenken dehnen. Und gelegentlich klingt es auch gefährlich: „Knacks“. Doch oft stellt sich danach sofortige Besserung ein. Und daher gehen viele Patienten, vor allem bei Rückenschmerzen oder ischiasartigen Beschwerden zum „Einrenken“, auch wenn die Therapeuten dieses Wort heute nicht mehr so gerne verwenden.

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