Dr. med. Rainer Matejka

Naturheilärztlicher Rat – Fettleber und Venenleiden

Seit 11 Jahren habe ich (weiblich) eine leichte Fettleber. Die erhöhten Leberwerte gingen auch nach der Gallenoperation nicht zurück. Der Gamma-Wert als wichtigster Anzeiger für die Leberbelastung liegt mit 45 bis 53 U/l im oberen Bereich. Blutsenkung und Cholesterinwert sind ständig leicht erhöht. Auch habe ich inzwischen mehrere Venenoperationen hinter mir, und seit geraumer Zeit heilen meine Wunden sehr schleppend. Besteht ein Zusammenhang zwischen Leber, Venen und Wundheilung? Antwort des Autors: Aus meiner Sicht ist es nicht ungewöhnlich, daß nach einer Gallenoperation die Leberwerte erhöht bleiben. Bitte lassen Sie demnächst bei einer Blutuntersuchung auch den leberspezifischen GLDH-Wert kontrollieren. Falls er erhöht sein sollte, spricht dies für einen Stau in den Gallenwegen. Mit Erdrauch-Präparaten oder der javanischen Gelbwurz lassen sich die Gallenwege dann gezielt entlasten. Auch die leichte Fettleber könnte Ursache für die erhöhten Werte sein. Eine Mariendistel-Kur über einige Wochen, z. B. mit Silymarin® 140 Stada oder Silibene® 140 nach Dosierungsempfehlung, könnte die Leber entlasten. Sechs bis acht Wochen später müßte bereits eine positive Wirkung über eine Blutanalyse nachweisbar sein. Alternativ möchte ich Ihnen zu einer Behandlung mit dem homöopathischen Präparat Chelidonium D4 oder Hepeel® raten.
Was mir geholfen hat

Mit Hypnose weg von der Zigarette

Rauchen paßte nicht in den gesundheitsbewußten Lebensstil von Petra Schumacher-Hendus. Einerseits schwor sie auf Homöopathie, andererseits rauchte sie täglich mehr als eine Schachtel Zigaretten. Als im Freundeskreis viele zu Nichtrauchern wurden, versuchte auch sie nach 20 Raucherjahren den Abschied von der Zigarette. Die medizinische Hypnose half ihr dabei dauerhaft – mit nur einer einzigen Sitzung. Zwanzig Jahre lang gehörte eine gefüllte Zigarettenschachtel zur Standardausrüstung meiner Handtasche. In unserem Freundeskreis war der blaue Dunst immer dabei. Auch gemeinsam mit meiner Schwester rauchte ich bei unseren vielen schönen Gesprächen eine Zigarette nach der anderen.
Wie wirkt das

Antacida

Dr. med. Volker Schmiedel

Naturheilkundlich orientierte Patienten stehen schulmedizinischen Arzneimitteln oft skeptisch gegenüber. Andere Kranke haben eher übersteigerte Erwartungen. Viele Vorurteile beruhen auf mangelnder Information. Um hier Klarheit zu schaffen, stellen wir in loser Folge die am häufigsten verwendeten Arzneimittel vor. Diesmal geht es um Medikamente, die Magensäure neutralisieren.

Pflanzliches Antibiotikum von der Wiese

Spitzwegerich lindert Husten und Juckreiz

Ursel Bühring, Heilpraktikerin

Der Spitzwegerich gehört zu den häufigsten einheimischen Heilkräutern. Seine Blätter enthalten eine Kombination von Heilstoffen, die in vielseitiger Hinsicht auf die Bronchien wirken: reizmildernd, entzündungswidrig, lungengewebsfestigend und antibakteriell. Er ist ein ideales Hustenmittel, wird aber auch äußerlich angewandt: Mangels Antibiotika therapierten viele Ärzte im Zweiten Weltkrieg infizierte Wunden mit Zubereitungen aus Spitzwegerich.

Tips für die kühle Jahreszeit

Jetzt kann der Herbst kommen!

Dr. med. Matthias Menschel

Ganz gleich, ob Sie zu den Menschen gehören, die es schon beim Gedanken an den Herbst fröstelt, oder ob Sie sich darauf freuen: Körper und Seele reagieren auf die natürlichen jahreszeitbedingten Änderungen und bereiten sich auf die kühle Zeit vor. Mit ebenso einfachen wie wirkungsvollen Mitteln können Sie den Wechsel sinnvoll begleiten.

Ist Ihre Schilddrüse noch gesund?

Dr. med. Rainer Matejka

Pro Jahr werden circa 120.000 Patienten an der Schilddrüse operiert, weil zu spät erkannt wurde, daß sie an einer Schilddrüsenkrankheit leiden. Je früher Knoten oder ein Kropf entdeckt werden, desto besser kann man gegensteuern und eine Operation hinauszögern oder sogar vermeiden. Dr. med. Rainer Matejka zeigt auf, welche Schilddrüsenkrankheiten hinter Symptomen wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder Schlafstörungen stecken können.

COPD: Die chronische Bronchitis des 21. Jahrhunderts

Wenn Atemnot das Leben schwermacht

Dr. med. Volker Brauner

Was der Volksmund schlicht als chronische Bronchitis bezeichnet, ist im 21. Jahrhundert unter der Abkürzung „COPD“ angekommen. Immer häufiger begegnet man der Bezeichnung – und auch die Zahl der Betroffenen steigt. Die WHO befürchtet, daß chronische Erkrankungen der Atemwege weltweit bald an die dritte Stelle der häufigsten Todesursachen rücken. Was verbirgt sich hinter „COPD“? Und wie hilft man den Betroffenen?

Rote Bete

Erdiger Geschmack aus tiefroter Wurzel

Peter Mayr, Diplom-Diätküchenmeister

Die rote Bete (Beta vulgaris) entstand durch Züchtung aus der Runkelrübe. Sie wird heute in Europa großflächig kultiviert. Nach der Ernte geht ein Großteil der Rüben an die Lebensmittelindustrie, die den roten Farbstoff mit einer E-Nummer versehen hat und ihn als natürliches Färbemittel verwendet – beispielsweise bei der Zubereitung von Speiseeis oder Milchprodukten. Auch Stoffe werden mit Betanin (E 162) gefärbt.

Pflaumen

Vielfalt aus dem Kaukasus

Peter Mayr, Diplom-Diätküchenmeister

Die Pflaume gehört zur Familie der Rosengewächse. Ursprünglich stammt sie aus dem Kaukasus und entstand vermutlich aus einer Kreuzung von Kirschpflaume und Schlehe. In Griechenland wurde sie schon vor 2500 Jahren nachweislich kultiviert und kam im 2. Jahrhundert v. Chr. nach Italien. Seit damals wurden die Kulturpflaumen immer wieder gekreuzt, so daß im Laufe der Jahrhunderte eine schier unüberschaubare Sorten- und Artenvielfalt entstand, unter anderem auch Zwetschen, Renekloden und Mirabellen.

Mythos Fleisch: Darf’s etwas weniger sein?

Christoph Wagner, Heilpraktiker

Seit fast 20 Jahren sinkt der Fleischverzehr in Deutschland, allerdings sehr langsam. Fleischskandale führen jeweils nur zu einem kurzfristigen Knick in der Statistik. Danach geht’s weiter wie gehabt. Die Mehrheit hält Fleisch für unverzichtbar. Und manche moderne Diäten unterstützen diesen Mythos. Ist Fleisch aber wirklich gesund? Kann der Mensch gar nicht ohne? Welche „Dosis“ bekommt ihm?

Zuckersucht: Die unstillbare Lust auf Süßes

Entkommen Sie der süßen Falle!

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Daß zuviel Süßigkeiten ungesund sind, wissen sicher die meisten Menschen. Trotzdem gelingt es manchen nicht, sich auf ein Stück Schokolade oder ein bis zwei Kekse zu beschränken. Schlimmstenfalls besteht wider besseres Wissen eine gnadenlose Gier etwas zu essen, was weder gesund ist noch der Figur gut bekommt. Zwar gibt es offiziell keine Zuckersucht. Aber dennoch leiden Menschen darunter.

Wie funktionieren Schüßler-Salze?

„Die natürlichen Abläufe wieder in Gang bringen“

Naturarzt-Interview mit Peter Emmrich, Facharzt für Allgemeinmedizin

Seit Jahren schon findet die „Biochemie nach Dr. Schüßler“ wachsendes Interesse, vor allem auch unter Laien. In den Gesundheitsregalen des Buchhandels nehmen Laien-Ratgeber zu diesem Thema einen großen, immer noch wachsenden Platz ein. Und fast könnte man den Eindruck gewinnen: Egal welches Problem oder welche Krankheit – mit den zwölf Schüßler-Salzen ist alles in den Griff zu bekommen … Der Naturarzt befragte dazu Peter Emmrich: Biologe, Chemiker und Arzt, der über viel Erfahrung mit Schüßler-Salzen verfügt.

Heilpflanzentee bei Verdauungsbeschwerden

Milde Arzneitherapie für Magen und Darm

Prof. Dr. med. Volker Fintelmann

In der Zeit der modernen Arzneimittelforschung erscheint die Therapie mit einem Arzneitee fast hoffnungslos überholt. Doch diese älteste Arzneiform hat auch heute noch ihre Berechtigung! Gerade bei häufigen Verdauungsproblemen wie Blähungen, Bauchkrämpfen oder Verstopfung bleibt der Heilpflanzentee das Mittel der ersten Wahl.

Hämorrhoiden und andere Analkrankheiten

Blutstau am Darmende: Ursachen und Abhilfen

Privatdozent Dr. med. Rainer Brenke

Jucken und Brennen am After, schmerzhafte Gefäßknoten, Blut auf dem Toilettenpapier – die meisten Menschen glauben zu wissen, was Hämorrhoiden sind, oft aus eigener leidvoller Erfahrung. Doch hinter den Beschwerden können in Wahrheit ganz verschiedene Erkrankungen stecken. Es lohnt sich daher, bei dieser Tabu-Problematik genauer hinzusehen, statt schamvoll darüber zu schweigen und auf eigene Faust erfolglos herumzudoktern.

Darmsanierung

Mit Bakterien allein ist es nicht getan

Dr. med. Rainer Matejka

Im Darm werden nicht nur Nähr- und Vitalstoffe aufgenommen, sondern hier sitzt auch ein Großteil des Immunsystems. Deshalb gilt ein funktionierender Darm in der Naturheilkunde als Grundlage der Gesundheit. Und die „Darmsanierung“ wird oft als Therapie empfohlen, z. B. bei verstärkter Infektneigung, Allergien oder Autoimmun- erkrankungen. Doch was bedeutet eigentlich „Darmsanierung“? Wie funktioniert sie? Jedenfalls nicht bei jedem nach dem gleichen Schema.

Aus der ärztlichen Praxis

Lenas Weg aus der Neurodermitis

Dr. med. Rainer Schmidt-Fuchs

Lenas Mutter war verzweifelt: „Sehen Sie sich bitte mein Kind an. Ich kann kaum noch mit anschauen, wie sie sich dauernd kratzen muß!“ Lena, damals knapp dreieinhalb Jahre alt, wurde wegen einer mittelschwer ausgeprägten Neurodermitis vorgestellt. Das Kind und seine Eltern hatten während der letzten drei Jahre die verschiedensten Therapiewege verfolgt, jedoch stets mit nur kurzfristigem Erfolg. Eine Auslaßdiät von Milch und Milchprodukten, Eiern, Zucker, Nüssen und Fleisch brachte keine nachhaltige Besserung. Nahrungsmittelallergien wurden durch eine Blutuntersuchung ausgeschlossen. Lena entwickelte … weiterlesen

Sjögren-Syndrom

Das Drama der trockenen Schleimhäute

Christian W. Engelbert, Arzt

Trockene, juckende Augen, eine brennende Zunge oder Magenschleimhautreizungen gelten oft als eher banale Probleme, die mal kommen, mal gehen. Doch dahinter kann auch eine rheumatische Erkrankung stecken – vor allem, wenn die Beschwerden dauerhaft quälen: das Sjögren-Syndrom. Diese Rheumavariante ist weit verbreitet, wird aber häufig übersehen oder falsch diagnostiziert. Denn auch die Nebensymptome wie chronische Müdigkeit, Verdauungsprobleme sind eher unspezifisch.

Kosmetik ohne teure Produkte

So bleibt die Haut gesund und schön

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Im Jahr 2005 gaben die Deutschen 11,1 Milliarden Euro für Kosmetika aus. Viele Produkte sind ihr Geld jedoch nicht wert. Mal zeigen sie nicht die versprochenen Wirkungen, mal enthalten sie sogar schädliche Inhaltsstoffe. Löbliche Ausnahme sind echte Naturkosmetika aus hochwertigen Rohstoffen. Aber sie haben oft einen hohen Preis. Die Alternative: selbstgemachte Kosmetik aus Pflanzen und Lebensmitteln.

Sehnenscheidenentzündung

Natürliche Hilfe für Klavierlehrer, Gärtner und Computerarbeiter

Dr. med. Andreas Weiß

Mit der Sehnenscheidenentzündung machen viele von uns Bekanntschaft, für manche ist es eine wiederkehrende Hobby- oder Berufskrankheit: Klavier- und Gitarrespieler, Radfahrer oder Physiotherapeuten, Winzer und Gärtner (die viel mit der Schere arbeiten) – und in wachsendem Maße alle, die viel am Computer arbeiten. Monotone Bewegungen und Fehlhaltungen führen zu Schmerzen und Entzündungen. Ohne Ruhigstellung geht es im akuten Fall nicht, aber man kann auch darüber hinaus dem geplagten Körperteil Gutes tun.

Dr. med. Rainer Matejka

Naturheilärztlicher Rat – Hashimoto-Thyreoiditis

Vor fünf Jahren erkrankte ich an der Hashimoto-Thyreoiditis. Das Hormon Thyreotropin (TSH) liegt mit einem Wert von 1,9 im Normbereich (zwischen 0,3 bis 4,0 mU/l) und ist mit meiner täglichen Einnahme von L-Thyrosin 75 recht gut eingestellt. Damit wird die zunehmende Unterfunktion der Schilddrüse ausgeglichen. Sorgen bereitet jedoch die Entzündungsaktivität, was sich an den hohen Antikörperwerten (Anti-TPO) von 3798 Einheiten pro Milliliter zeigt. Meine Stimmbänder werden zusehends angegriffen. Auf Anraten meiner Hausärztin soll ich nun ein leichtes Kortisonpräparat oder "Ibuprofen" einnehmen. Gibt es aus naturheilkundlicher Sicht andere Möglichkeiten, um den hohen Antikörperwert zu drücken? Die hohen Antikörpertiter sprechen für eine hohe Autoimmunaktivität. Bleibt diese bestehen, wird nach und nach Schilddrüsengewebe zerstört. Dann muß man die Zufuhr des Schilddrüsenhormons entsprechend anpassen. Vermeiden sollten Sie Jod, weil es den Autoimmunprozeß fördern kann. Geringe Mengen in der Nahrung können allerdings toleriert werden. In wissenschaftlichen Kreisen wird neuerdings das Spurenelement Selen als wirksames Mittel zur Senkung der Autoimmunaktivität diskutiert, allerdings in recht hohen Dosen. Ich möchte Sie deshalb zu einem Behandlungsversuch über mehrere Wochen mit 300 bis 400 µg Selen pro Tag ermuntern – allerdings nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt. Wichtig: Bei dieser hohen Dosierung darf keine Nierenfunktionsstörung vorliegen. In diesem Fall müßte die Dosierung niedriger ausfallen. Aus der Erfahrungsheilkunde wissen wir, daß Enzyme antientzündlich wirken, wie zum Beispiel Regazym® plus oder Bromelain®-POS. Eine Parallelbehandlung mit Selen und Enzymen erscheint mir durchaus sinnvoll, zunächst für die Dauer von sechs bis acht Wochen. Dann sollte man die Antikörper erneut messen, um einen möglichen Behandlungserfolg zu überprüfen. Ein positiver Effekt ist außerdem mit hochdosiertem Vitamin C in Form von Infusionen zu erwarten (Vitamin C 7,5-Injectopas®). In dieser hohen Dosierung wirkt Vitamin C sowohl antientzündlich als auch antiallergisch. Meines Wissens gibt es zwar speziell keine Studien, die sich auf die Hashimoto-Erkrankung beziehen, dennoch gehe ich von dem erwünschten entzündungshemmenden Einfluß aus. Die hier vorgestellten Fälle beruhen auf speziellen Leseranfragen. Die genannten ergänzenden Therapievorschläge können nur allgemeinen Charakter haben. Der "Naturheilärztliche Rat" ersetzt nicht Untersuchung, Anamnese und Therapie durch einen naturheilkundlich tätigen Arzt.
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