Mit Walnüssen Gehirn und Herz stärken
Nach zehn Jahren verlor der „Lupus“ seinen Schrecken
Die Autoimmunkrankheit Lupus erythematodes ist für ihr „Schmetterlingserythem“ bekannt. Doch diese rötlich-violette Hautverfärbung über Nasenrücken und Wangen, die sich nur bei einem Teil der Patienten entwickelt, ist nicht das Gefährlichste an dieser Erkrankung. Gelenke und auch innere Organe können entzündet sein. Speziell junge Frauen leiden am „Lupus“. Petra Weiß-Schmidt ist eine von ihnen. Sie wurde zehn Jahre mit Kortison und Antimalariamitteln behandelt – bis sie „ihren Weg“ fand.
Wasser in den Beinen – kennen Sie die Ursache?
„Wasser in den Beinen“ wird von den Betroffenen zwar meist sensibel registriert. Allerdings halten viele das Problem nur für „lästig“ oder meinen, die Ursache schon zu kennen. Doch Ödeme können verschiedene Ursachen haben – und eine Selbsthilfe mit Entwässerungsmitteln ist manchmal genau das Verkehrte! Zeigen sich Ödeme ausgeprägter, sollte diesem Symptom daher immer auf den Grund gegangen werden: Stecken Herz- oder Venenleiden dahinter oder Erkrankungen der Lymphgefäße? Einige typische Symptome können auch dem Laien Hinweise geben, in der Regel muß … weiterlesen
Entgiftung und Eigenblut vertrieben den Juckreiz
Der 55jährige Landwirt Hans Mahler (Name geändert) klagte seit zwei Jahren über nässende, stark juckende Ekzeme an beiden Händen. In letzter Zeit verstärkten sich seine Beschwerden erheblich. Die Untersuchung der Hände zeigte ein ausgeprägtes „dyshidrotisches Ekzem“. Dabei handelt es sich um eine chronisch wiederkehrende Hauterkrankung, bei der sich vor allem an den Handflächen ein entzündlicher, meist juckender Ausschlag mit kleinen Bläschen bildet. Es folgen Schuppung, Flechtenbildung und quälender Juckreiz, da die winzigen Bläschen aufplatzen. Belastungen der Lymphe und Streß rufen … weiterlesen
Morbus Bechterew – morgens wie gelähmt
Schon früh fallen die morgendlichen Kreuzschmerzen auf, die sich im Laufe des Tages bessern. Später kann sich der Schmerz verstärken, wirbelsäulenaufwärts wandern und zunehmend die Bewegung behindern. Die Diagnose „Morbus Bechterew“ löst bei vielen Betroffenen Ängste und Vorstellungen von buckligen Menschen aus. Doch mit den richtigen Maßnahmen kann man der Krankheit rechtzeitig Grenzen setzen und sie sogar zum Erliegen bringen.
Brustkrebs: Entscheiden Sie über Ihre Therapie!
Mit derzeit rund 50.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland ist Brustkrebs die häufigste Tumorerkrankung der Frau. Dennoch haben Betroffene gute Chancen, geheilt zu werden. Oft muß die Patientin allerdings selbst die Initiative ergreifen und sich genau informieren, um für sich den optimalen Umgang mit dieser Erkrankung zu finden. Dr. med. György Irmey ist ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr. Er möchte Patientinnen motivieren, medizinische Ratschläge zu hinterfragen und andererseits ihren individuellen Heilungsweg zu suchen.
„Die Wirklichkeit des Patienten hat der Arzt zu berücksichtigen“
Die „Wunderwaffe gegen Krebs“ gibt es offenbar nicht, weder in der Schulmedizin noch in der Naturheilkunde – auch wenn manche Methode durchaus sinnvoll ist. Ärzte und Patienten müssen sich daher eine differenzierte Meinung bilden und Entscheidungen für den konkreten Einzelfall treffen. Das erfordert auf beiden Seiten Kompetenzen, die im Rahmen der klassischen Medizin wenig gefördert werden. Chefredakteur Dr. med. Rainer Matejka sprach mit Prof. Dr. Gerd Nagel, langjähriger Professor an der Universität Göttingen, von 1990 bis 2004 wissenschaftlicher Direktor der … weiterlesen
Schnupfen: Nicht mit Kanonen auf Spatzen…
Schnupfenviren schweben nach einem Niesen noch stundenlang in der Luft, so daß man in geschlossenen Räumen, besonders wenn sich viele Menschen versammelt haben, einen Kontakt kaum vermeiden kann. Wenn dann die eigene Abwehr schläft oder nicht ausreichend funktioniert, kommt es schnell zu einer Erkältung. Die verstopfte Nase möchten viele Betroffene so schnell wie möglich wieder loswerden und greifen dann zu abschwellenden Nasentropfen. Aber damit wird alles nur noch schlimmer.
Geballte Energie in harter Schale
Der Walnußbaum (Juglans regia) wächst schon seit mehreren tausend Jahren in Europa und Asien. Er trägt erst nach fünf bis acht Jahren zum ersten Mal Früchte, kann bis zu 30 m hoch und über 300 Jahre alt werden. Botanisch gesehen handelt es sich um eine Steinfrucht wie z. B. Aprikosen oder Pfirsiche. Solange sie am Baum hängen, sind die Nüsse von einer fleischigen grünen Fruchtschale umschlossen, die zerplatzt, wenn die Nuß reif ist und vom Baum fällt. Nach der Ernte … weiterlesen
Naturheilkunde – alles Humbug?
Es war fast eine Kampagne, die da in den letzten Wochen gegen die Naturheilkunde veranstaltet wurde. Ging es zuerst nur um die angebliche Unwirksamkeit der Homöopathie, so wurden bald darauf alle möglichen Verfahren in einen Topf geworden und mit dem Warnhinweis „wissenschaftlich unhaltbar“ versehen. Aber wer ist eigentlich Experte in der Medizin? Gedanken und Geständnisse eines Praktikers.
Behagliche Wärme statt heißer Luft
Jeden Tag wird über das Wetter gesprochen. Aber nur wenige sind sich bewußt, daß wir mehr als vier Fünftel unserer Zeit in Innenräumen verbringen und dort einem ganz anderen Klima ausgesetzt sind: einem komplexen Zusammenspiel aus Luftbewegung, Feuchtigkeit, Wärme, Luftbestandteilen, Oberflächen und Wahrnehmungen. Das halbe Jahr bestimmt die Art des Heizens unser Raumklima – und entscheidet wesentlich darüber, wie wir uns fühlen, ob wir chronisch erkältet sind und wieviel wir leisten. Doch was bedeutet „richtige Heizung“ und „richtig heizen“?
Bio-Kekse und Öko-Cola: Genuß ohne Reue?
Trotz allgemeiner Wirtschaftsflaute und Stagnation im Lebensmittelhandel: „bio“ boomt. Seit dem Jahr 2000 ist der Umsatz mit Bio-Produkten um 70 Prozent gestiegen. Fast zwei Drittel der Deutschen kaufen gelegentlich solche Lebensmittel. Viele Verbraucher setzen dabei „bio“ pauschal mit „gesund“ und „vollwertig“ gleich. Dies stimmt jedoch schon lange nicht mehr.
„Zeig mir deine Hütte, und ich sage dir, wer du bist“
Das Institut für Baubiologie hat 25 Grundregeln des biologischen Bauens aufgestellt und nun aktualisiert. Was sind die neuen Schwerpunkte? Der größte Teil der seit 30 Jahren bestehenden Regeln bleibt nach wie vor aktuell. Klarer als vorher wurden folgende Regeln definiert: Gute Luftqualität durch natürlichen Luftwechsel, Vermeidung hochfrequenter Wellen, z.B. durch Handysender, schnurlose DECT-Telefone oder Funknetzwerke für Computer sowie die weitgehende Reduzierung von Pilzen, Bakterien, Staub und Allergenen. Neu ist auch die Empfehlung, Baustoffe aus ökologischen und kulturellen Gründen aus der … weiterlesen
Dauernd erkältet und matt durch Formaldehyd
Seit Jahren ist es stiller geworden um Formaldehyd, den allgegenwärtigen Schadstoff, der als giftig und krebsverdächtig gilt. Liegt es daran, daß die notwendigen Gegenmaßnahmen schließlich getroffen wurden – oder war die Zeit dieses Themas in der Öffentlichkeit schlichtweg abgelaufen? Der Blick in einen durchschnittlichen Haushalt ernüchtert: Dort ist die Luft nach wie vor erheblich belastet. Zu den Hauptquellen gehören Spanplatten, Zigarettenrauch und undichte Öfen.
Heilkraft aus dem Blumentopf
Viele Heilpflanzen verbringen unerkannt als unscheinbare Zimmer- oder Kübelpflanzen ihre Zeit auf dem Fensterbrett oder auf der Terrasse. Dabei ließen sich Blätter, Triebe oder Wurzelwerk sinnvoll für die Küche und allerlei Medizin nutzen. Wenn die Tage kürzer werden und es draußen kaum noch etwas zu tun gibt, bringen Topfpflanzen nicht nur ein angenehmes Raumklima, sondern eignen sich auch ideal als Heilmittel und gesunde Ergänzung auf dem Speiseplan.
Selbsthilfe ist oft die beste Hilfe!
Heilen ohne Maschinen und Medikamente, dieses Ideal hat schon viele Menschen fasziniert, mächtige Reformbewegungen entstehen lassen – und vor rund 150 Jahren zur Gründung der Zeitschrift „Naturarzt“ (zunächst als „Der Wasserfreund“) geführt. Der Schulmedizin und ihren Methoden wurde darin die gesunde Lebensführung gegenübergestellt. Wir alle wissen, daß die Realität nicht immer der reinen Lehre entspricht, daß es oft nicht ohne Maschinen und Medikamente geht und wir manchmal im wahrsten Sinne des Wortes „heilfroh“ sein können über Errungenschaften der Schulmedizin. Doch … weiterlesen
Eine Zwischenbilanz: Gentechnik in aller Munde
Bis heute konnten sich gentechnisch veränderte Lebensmittel in Deutschland noch nicht so recht durchsetzen – zum Leidwesen der Industrie. Rund 70 Prozent der Bundesbürger lehnen Gentechnik ab. Pollenflug und verunreinigtes Saatgut erschweren allerdings den gentechnikfreien Anbau von Pflanzen und gefährden den Bio-Anbau. Der Verbraucher muß sich also die Frage stellen, ob man gentechnisch veränderten Lebensmitteln überhaupt aus dem Weg gehen kann.
Kopfschmerzen mit Homöopathie und Akupressur im Griff
Fast jeder Mensch leidet hin und wieder unter Kopfschmerzen. Sind die Schmerzen erst einmal eingetreten, liegt der schnelle Griff zum fertigen Schmerzmittel nahe. Doch es geht auch anders: Die Kombination von Homöopathie mit Akupressur bietet, vor allem bei gelegentlichem Spannungskopfschmerz, eine effektive und schnelle Selbsthilfe. Sie kann mit Hilfe des Therapeuten oder in Eigenregie vorbeugend und im Akutfall angewandt werden. Sie ist praktisch ohne Nebenwirkungen und wirkt nicht nur auf die Symptome, sondern auch auf die Ursachen.
Eiskalte Hände und Füße – was steckt dahinter?
Von den meisten Ärzten werden kalte Körperzonen kaum bemerkt und schon gar nicht ernstgenommen. Sie werden auch selten als Diagnosekriterium herangezogen, weil der Patient sie aus Unwissenheit für unwichtig hält und der Arzt nicht danach fragt oder sucht. Jeder kalte Körperteil hat aber eine Bedeutung und ist eine einfache, mitunter aber sehr sichere diagnostische Methode, oft viel wertvoller als Labor- oder technische Untersuchungen.