Störfeld: Brechreiz mit Spritze kuriert
Ich erinnere mich gut an die 15jährige Katja Dorn (Name geändert), die vor einigen Jahren kurz nach Weihnachten mit ihren Eltern in meine Praxis kam. Sie wog 54 Kilo bei einer Größe von 1,62 m. „Seit Anfang Oktober kann ich kaum noch etwas essen“, erzählte sie bedrückt. „Mir ist ständig so schlecht, daß ich würgen muß und oft auch erbrechen. In den letzten drei Monaten habe ich sechs Kilo abgenommen, und meine Eltern machen sich schon Sorgen, weil ich in … weiterlesen
Mit Homöopathie zum Vegetarier ohne Eisenmangel
Sinnlose Bewegungen als Zwang und Ventil
Mozart soll es gehabt haben, Napoleon, Molière und Peter der Große: das Tourette-Syndrom, die schwerwiegendste und chronische Form der Tic-Störung, die sich durch eine Kombination aus unwillkürlichen Bewegungen und Lauten – oft obszöne oder aggressive Wörter – äußert. Einfache Tics, wie zucken, blinzeln, zwinkern, räuspern, hüsteln, schnalzen, sind weit verbreitet. Es sind Bewegungen oder Laute, die keinem bestimmten Zweck dienen und oft wiederholt werden. Die meisten Tics verschwinden nach einer gewissen Zeit wieder. Sie treten vor allem bei Kindern auf … weiterlesen
Die Fastenzeit als Neuanfang nutzen
In allen Religionen und Kulturen gibt es Formen von Fasten. Dabei spielt das Thema Ernährung in Wahrheit nur eine Nebenrolle. Tatsächlich geht es um viele weitere Verhaltensregeln und im Kern um noch etwas anderes: feinere Wahrnehmung, Vermeidung von Sucht, Gelassenheit, Bescheidenheit, Entlastung und Reinigung von Körper und Seele. Nutzen Sie die Loslösung von eingefahrenen Konsumgewohnheiten, um etwas im Leben zu ändern und Vorhaben auf den Weg zu bringen.
Das Korn aus dem Schlaraffenland
Die Märchen zeigen, welche Bedeutung die Hirse früher hatte: Man mußte sich durch einen Berg aus Hirsebrei essen, um ins Schlaraffenland zu kommen. Und bei den Brüdern Grimm gab es einen Topf, der auf Kommando süßen Hirsebrei kochte. Unter dem Namen Hirse werden verschiedene Getreidesorten zusammengefaßt, die zu den Süßgräsern gehören. Unsere Speisehirse, die Rispenhirse (Panicum miliaceum), stammt ursprünglich aus Ostasien. Sie gilt als das älteste kultivierte Getreide, das schon bei den Babyloniern und Etruskern zu den Grundnahrungsmitteln gehörte. Noch … weiterlesen
Globuli für die Seele
In der Homöopathie spielt die Beachtung seelischer Symptome – bei der Therapie körperlicher Leiden – seit jeher eine große Rolle: Die „Gemütssymptome“ entscheiden oft über die Auswahl der individuell in Frage kommenden Mittel. Allerdings ist diese Art der Mittelwahl selten einfach oder eindeutig. Erst recht knifflig wird es für den Therapeuten, wenn seelische Beschwerden selbst – etwa Trauer, Angst oder Zwänge – behandelt werden sollen.
Mit der Rotationsdiät Allergien loswerden
Verdeckte Nahrungsmittelallergien können die Ursache vielfältiger Beschwerden und Erkrankungen sein: Neurodermitis, Magen-Darm-Störungen, rheumatische Erkrankungen, Migräne sind nur einige prominente Beispiele. Leider lassen sich diese Allergien bzw. die einzelnen Auslöser in der Nahrung weder mit den üblichen schulmedizinischen noch mit den alternativmedizinischen Tests exakt nachweisen. Die Rotationsdiät bietet sich als bewährte Methode an, um die unverträglichen Nahrungsmittel individuell herauszufinden – und sie stellt gleichzeitig eine effektive Therapie dar.
Was die Iris über den Körper erzählt
Schon in früheren Jahrhunderten waren einzelne dafür begabte Ärzte und Therapeuten in der Lage, Informationen aus der Iris des Menschen zu entnehmen. Später wurde daraus die Irisdiagnose entwickelt, heute „Iridologie“. Störungen, Belastungen, aber vor allem Veranlagungen werden dabei aus den Strukturen und Verfärbungen der Iris, der Regenbogenhaut des Auges, abgelesen. So lassen sich Krankheitsursachen aufspüren und Erkrankungen bereits vor ihrem Ausbruch behandeln.
Traditionelle Eßkultur entdecken
Immer mehr Menschen schieben mittags die „Ruck-Zuck-Pfanne“ in die Mikrowelle. Und wie oft essen wir hektisch im Gehen, lieblos neben dem Fernsehen, gestreßt vor dem Computer? Allen Speisen wohnt jedoch eine kulturelle Würde inne, wenn sie achtsam aus hochwertigen Lebensmitteln zubereitet werden. Und wer selber kocht, bekommt ein noch tieferes Verständnis für die jeweiligen Speisen. Diesen Weg geht Slow Food, der Verein zur Rettung der Eßkultur. Seine Philosophie liefert Anregungen für unsere hektische Zeit.
Geblähter Magen bedrängt das Herz
Immer wieder Druckgefühl und Schmerzen im Brustkorb, Herzklopfen, zuweilen sogar Beklemmung und Atemnot. Dies läßt an eine Herzerkrankung denken. Häufig verhält sich das Herz bei der Untersuchung jedoch völlig unauffällig. Dann kann es sich um ein Problem ganz anderer Art handeln: Wenn Magen oder Dickdarm ständig krankhaft gebläht sind, heben sie das Zwerchfell an, treiben das Herz buchstäblich in die Enge und lösen damit Herz-Kreislauf-Beschwerden aus. Wer die Krankheit jedoch erkannt hat, kann rasch Abhilfe schaffen.
Der winterliche Vitaminspender
Wirsingkohl gehört zur botanischen Familie der Kreuzblütler (bot.: Cruciferae oder Brassicaceae) und ist sehr eng mit dem Weiß- und dem Rotkohl verwandt. Die gekrausten Blätter bilden wie beim Weißkohl je nach Sorte runde, ovale oder spitz zulaufende Köpfe aus. Wirsing hat praktisch das ganze Jahr Saison. Ab Mai bekommt man den zarten und milden Sommerwirsing, der nicht lange gelagert werden kann und nur eine kurze Garzeit benötigt. Der Herbst- oder Dauerwirsing hat einen großen geschlossenen Kopf mit kräftigen, stark gewellten … weiterlesen
Hypertonie: Nichts tun ist lebensgefährlich!
12, 15, 20 Millionen … Die Zahl der Deutschen, die Bluthochdruck (Hypertonie) haben, steigt ständig: Rund jeder zweiter Erwachsene soll mittlerweile betroffen sein! Die meisten von ihnen wissen nichts davon oder werden nicht ausreichend behandelt. Bluthochdruck ist der Hauptrisikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche, aber auch für Nierenversagen und andere Gefäßschäden. Dennoch scheuen viele Betroffene vor der Therapie zurück, da sie die Nebenwirkungen der antihypertensiven Medikamente fürchten. Was rät die Naturheilkunde? Der Naturarzt bat vier Experten um Stellungnahmen.
Fehldiagnose Allergie
Über die dramatische Zunahme von Allergien wird viel geschrieben. Allerdings läßt sie sich teilweise auch durch die erhöhte Sensibilität gegenüber dem Thema erklären: Patienten und Therapeuten nehmen das Problem stärker wahr als früher. Nicht nur unter Laien ist die Tendenz stark, bei Hautjucken, Schnupfen, aber auch Reizdarmsymptomen sofort auf eine „Allergie“ zu tippen. Hans-Heinrich Jörgensen, als Querdenker bekannt, erzählt aus seinem Leben und seiner Praxis – und klärt dabei, was eine Allergie ist und was nicht.
Allergenfreie Diät vertreibt den Juckreiz
Neurodermitis äußert sich mit Entzündung und Juckreiz an der Haut, und doch ist sie keine eigentliche „Hauterkrankung“. Das sagen nicht nur Naturheilkundler. Worin jedoch das „tieferliegende Problem“ besteht, da scheiden sich die Geister. Der Naturarzt befragte dazu Dr. med. Sigrid Flade. Sie hat seit über 25 Jahren in ihrer Praxis umfangreiche Erfahrungen mit der Krankheit gesammelt und das Ratgeber-Buch „Neurodermitis natürlich behandeln“ verfaßt.
Verzicht auf Milch beendete chronischen Schnupfen
Als die 28jährige Claudia Bertram meine Praxis betrat, hörte ich bereits an ihrer Stimme, worin ihr Problem bestand. „Meine Nase ist dauernd verstopft“, klagte sie. „Ich brauche mindestens vier bis fünf Päckchen Papiertaschentücher am Tag. Was kann ich nur tun?“. Seit Jahren schon litt sie unter wässrigem Schnupfen, der frühmorgens begann und den ganzen Tag andauerte. Sämtliche HNO-ärztlichen Behandlungen hatten keine Besserung gebracht. „Noch nicht einmal die Operation an der Nasenscheidewand hat geholfen“. Die Situation änderte sich auch in der … weiterlesen
Gefährliche Wundersalben gegen Neurodermitis?
Etwa fünf Millionen Menschen leiden derzeit allein in Deutschland an Neurodermitis. Seit Jahrzehnten wird Kortisonsalbe zur lokalen Behandlung der Hautentzündung eingesetzt. Bei längerfristiger Anwendung besteht allerdings die Gefahr, daß die Salbe ihre Wirkung verliert und die Haut „dünn“ wird. Im Jahr 2002 kamen zwei neue Neurodermitissalben mit den Wirkstoffen Tacrolimus (Protopic®) und Pimecrolimus (Elidel® und Douglan®) auf den Markt. Sie gehören zu den Clcineurinhemmern und unterdrücken das Immunsystem der Haut. Beide Wirkstoffe wurden als Wundersalben gefeiert, die anstelle von Kortison … weiterlesen
Naturheilärztlicher Rat – Chronische Bronchitis
Therapiehunde helfen unserem Epilepsie-Kind
Delphine regen behinderte Kinder zur Entwicklung an, schnurrende Katzen beruhigen, und einfühlsame Hunde helfen nicht nur blinden oder vereinsamten Menschen. Wie es zu der Therapiewirkung kommt, wird derzeit an der Universität Würzburg erforscht. Daß es einen Einfluß gibt, erlebt auch Familie Kimpel bei ihrem Sohn Nico.
Optimisten leben länger
Die Frage nach dem „Glück“ treibt die Menschen um. Worin besteht es? Wie kann es erreicht werden? Und warum sind Menschen unter gleichen äußeren Bedingungen dennoch nicht gleichermaßen glücklich? Das Leben, das wir unser „eigenes“ nennen, wird bestimmt von Faktoren, auf die wir häufig kaum Einfluß haben, von Mächten, die nach Belieben mit uns umzuspringen scheinen. Gleichwohl wird dieses Leben, unabhängig von allen scheinbaren Zwängen, irgendwann zu unserem eigenen – spätestens am letzten Tag.