Norsan

Wie funktioniert unsere Atmung?

Dr. med. Volker Brauner

Die Lunge versorgt den Körper mit Sauerstoff. Aber sie schützt uns auch vor schädlichen Einflüssen der Umgebungsluft. Und sie kann uns seelische Prozesse ins Bewußtsein bringen: Der Atmungsvorgang stellt eine Schnittstelle zwischen Bewußtsein und Unterbewußtsein dar. Die Atmung schwingt mit dem Auf und Nieder des menschlichen Gefühls mit. Anders als Herz, Niere und andere Organe ist die Atmung der willentlichen Beeinflussung zugänglich. Aber wie funktioniert sie?

Hormonersatztherapie – böses Erwachen aus einem schönen Traum

Dr. med. Volker Schmiedel

Millionen Frauen nehmen in den Wechseljahren Hormonersatzpräparate ein – teilweise weil sie unter starken Wechseljahrsbeschwerden leiden, teilweise weil ihr Frauenarzt ihnen einen schützenden Effekt vor Herzinfarkt, Schlaganfall oder Osteoporose versprochen hat. Neueste Studien deuten jedoch darauf hin, daß das mögliche Risiko größer als der mögliche Nutzen ist. Der Traum vom Schutz vor gefährlichen Erkrankungen durch Hormone scheint ausgeträumt.

Chronische Bronchitis

Wie Sie den gefährlichen Dauerhusten vertreiben

Priv.-Doz. Dr. med. Rainer Brenke

„Wer lange hustet, lebt lange.“ Wahr ist an diesem unsinnigen Slogan nur soviel: Viele haben sich an ihren Dauerhusten so gewöhnt, daß sie ihn für den Normalzustand halten und ignorieren. Das kann gefährlich sein, denn er ist das Leitsymptom für eine chronische Bronchitis. Und diese zählt zu den wichtigsten Ursachen von Frühinvalidität. Dabei läßt sie sich gut in den Griff bekommen. Die richtige Therapie beruht vor allem auf nicht-medikamentösen Maßnahmen.

Lymphdrainage – macht den Abfluß frei

Johanna Wigger

Die manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle Massagemethode: Mit streichenden, kreisenden und pumpenden Griffen wird der Lymphfluß angeregt. Dadurch läßt sich Gewebeflüssigkeit in die Lymphgefäße „drainieren“. Schwellungen (Ödeme) lösen sich auf. Doch wo verläuft das Lymphgefäßsystem? Was ist überhaupt die Lymphe? Und was kann die Lymphdrainage noch?

Spinat

Der fleischige Blattgenuß

Peter Mayr, Diplom-Diätküchenmeister

Der Spinat (Spinacia oleracea) zählt zu den Gänsefußgewächsen. Vermutlich stammt er aus dem Orient und gelangte im Mittelalter nach Deutschland. Je nach Mundart nennt man ihn auch Baenet, Binatsch, Binetsch, Spennat oder Spinez. Spinat wird für die Herbsternte im Spätsommer ausgesät und steht ab Oktober bis in den beginnenden Winter hinein frisch zur Verfügung. Durch seine Unempfindlichkeit gegenüber Kälte kann er im März bereits wieder ausgesät und ab Mai geerntet werden.

Allergiediäten – welche sinnvoll sind

Dr. biol. hom. Dipl. oec. troph. Sabine Poschwatta-Rupp

Plötzlich ist der Biß in den Apfel kein Genuß mehr. Wenn Lippen, Gaumen und Rachen brennen, können das erste Hinweise auf eine Nahrungsmittelallergie sein. Sie zu enttarnen erfordert wahre Detektivarbeit. Der Weg führt über Diäten. Sie können gezielt und effektiv in der Diagnostik, Therapie und Prävention eingesetzt werden. Doch welche Diät führt nicht zu Mangelerscheinungen? Welche belastet nicht stärker als die Allergie selbst? Und was ist mit den versteckten Allergenen, vor allem in Fertiggerichten?

Machen Sie Kindern Obst und Gemüse schmackhaft

Dipl. oec. troph. Ursula Lenz

In keiner Lebensphase ist gesunde Ernährung so wichtig wie in der Kindheit. Hier wird der Grundstein für die körperliche und geistige Entwicklung gelegt. Im Kindesalter wird aber auch das spätere Ernährungsverhalten geprägt. Kinder, die mit einer gesunden Ernährung vertraut sind, werden sie als Erwachsene beibehalten. In vielen Familien beschränkt sich Ernährungserziehung auf die Vermittlung von Wissen über „gesunde“ und „ungesunde“ Ernährung: Eltern machen Vorschriften und grenzen Lebensmittel aus. Das reicht nicht – oder bewirkt gar das Gegenteil. Kindern muß man … weiterlesen

Schlaganfall: Restlähmung mit Naturheilmitteln bekämpft

Dr. med. Bernd Döring

Der rüstige 62jährige Herr Zander (Name geändert) war leicht übergewichtig. Er fühlte sich nie richtig krank, obwohl er unter Bluthochdruck litt, der medikamentös behandelt wurde. Auch seine Cholesterinwerte waren deutlich erhöht. Den flüchtigen wiederkehrenden Taubheitsgefühlen in der rechten Körperhälfte, die ihn während der vergangenen Monate immer wieder überfielen, schenkte er leider wenig Beachtung. Er erkannte darin nicht die Vorboten eines drohenden Schlaganfalls. Der traf ihn wirklich wie ein „Schlag“ in den späten Nachmittagsstunden des 1. Juli 2001.

Was mir geholfen hat

Weißdorntropfen normalisierten Bluthochdruck

Gerlinde Reiter (Name geändert)

Wenn sich Gerlinde Reiter (Name geändert) unter- oder überfordert fühlt, reagiert ihr Gefäßsystem mit Bluthochdruck. Der Arzt prophezeite ihr eine lebenslange Behandlung mit Blutdruckmedikamenten, doch ihr genügten Weißdorntropfen.

Aus der ärztlichen Praxis

ADS-Kind: Therapie mit Nachtkerzenöl statt Ritalin

Andreas Diemer, Arzt für Allgemeinmedizin

Marc war einfach anders als andere Kinder. Er wollte sich auf nichts konzentrieren. Auch seine Lieblingsbeschäftigungen wurden immer schon nach kurzer Zeit langweilig, und er mußte etwas Neues beginnen. Die Lehrerin war erheblich gestreßt, da Marc einfach nicht aufpassen wollte und den Unterricht ständig störte. Zu Hause fiel er durch eine ausgeprägte Schusseligkeit auf. Oft ging Geschirr zu Bruch, was ihn dann allerdings selbst sehr ärgerte und regelrecht in Wut versetzte. Bei Tisch sitzen zu bleiben, gestellte Aufgaben zu Ende … weiterlesen

Baden in Schlick – Heilung für die Haut

Paul Gojny

Als Fotograf durchstreifte er vor vielen Jahren immer wieder das Wattenmeer der Nordsee. Neben Prielen, Möwen, Seehunden, Krebsen, Quallen und Muscheln stieß Paul Gojny (links) auf seinen Wanderungen auch auf Menschen, die in Schlick badeten. Erst viele Jahre später machte dem Physiotherapeuten ein Schlüsselerlebnis klar, welch‘ wundersame Wirkung Schlick hautkranken Patienten verschafft. Aus Altbekanntem entwickelte er eine neue Methode: die Schlick-Photo-Therapie.

„Auch Naturheilkunde wissenschaftlich prüfen“

Naturarzt-Interview mit Prof. Dr. med. Edzard Ernst

Naturmedizin erfreut sich in der deutschen Bevölkerung großer Beliebtheit. 80 Prozent der Bürger begegnen ihr mit Sympathie. Die Umfragewerte liegen günstiger als für viele Verfahren der etablierten Medizin. Trotzdem nimmt die Naturheilkunde in unserem Gesundheitswesen nach wie vor eine Randposition ein. An den Universitäten ist sie kaum vertreten. Wie läßt sich das ändern? Dr. med. Rainer Matejka fragte Professor Dr. med. Edzard Ernst, den Lehrstuhlinhaber für Komplementärmedizin an der Universität Exeter (England).

Aufwärmen und Dehnen sind unerläßlich, um Sportverletzungen zu vermeiden.

Was tun gegen Sportverletzungen?

Priv.-Doz. Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka

Sport ist gesund, aber er führt auch zu besonderen Verletzungsrisiken. Es sind keineswegs die spektakulären Sportarten, die die Verletzungsstatistiken anführen. Oft handelt es sich um „banale“ Verletzungen in „banalen“ Sportarten. Und hinterher denkt man: „Das hätte doch wirklich nicht sein müssen.“ Stimmt (meistens)! Unser Autor sagt Ihnen, wie Sie den häufigsten Sportverletzungen vorbeugen können – und was Sie tun sollten, wenn trotz Prophylaxe etwas passiert. Denn nur die richtige Erstversorgung garantiert optimale Heilungserfolge.

Schön, gesund und glücklich – was „Wellness“ uns verspricht

Dr. rer. nat. Wiebke Rögener-Schwarz

Was hat ein Wochenende in einem Luxushotel gemeinsam mit einem Duschgel, einem Trimm-Fahrrad, Feinstrumpfhosen und Kräutertee? Für all diese Waren – und zahllose andere – wird mit dem Begriff „Wellness“ geworben. Doch was der schillernde Modebegriff Wellness besagt, ist durchaus undeutlich. Worauf müssen wir achten, um nicht Werbeprofis und Schaumschlägern in die Fänge zu gehen?

Häufige Schulterbeschwerden

Schmerzfrei in Minuten

Dr. med. Klaus Küstermann

Das Schultergelenk ist das beweglichste aller Gelenke, aber auch sehr anfällig für Beschwerden. Doch Neuraltherapie, Akupunktur und Homöopathie – besonders in Kombination – vertreiben die Schmerzen in vielen Fällen einfach und schnell. Lassen Sie sich von der scheinbar komplizierten Anatomie und von medizinischen Fachausdrücken nicht abschrecken: Lernen Sie Ihre Schulter kennen – und die Verfahren, die Ihnen helfen können.

Nordic Walking

Gehen an Stöcken stärkt die Gelenke

Willy Hauser

Es senkt den Blutdruck, verbessert die Cholesterin-Werte, kräftigt die Muskulatur, trainiert die Ausdauer, das Herz-Kreislauf-System und beugt Osteoporose vor. Nordic Walking ist eine Mischung aus Spazierengehen und Langlaufen ohne Skier. Das dynamische Gehen an Stöcken verspricht bis zu 40 Prozent mehr Trainingswirkung als beim normalen Gehen. Der Ausgleichs- und Gesundheitssport aus Finnland eignet sich daher besonders für Menschen mit Arthrose und Übergewicht.

Kürbis

Der Verwandlungskünstler

Peter Mayr, Diplom-Diätküchenmeister

Aus seiner Heimat in Süd- und Mittelamerika kam der Kürbis im 16. Jahrhundert über Italien nach Deutschland. Weltweit existieren inzwischen etwa 800 Sorten. Speisekürbisse lassen sich unterteilen in Winter- und Sommerarten. Letztgenannte, wie zum Beispiel der Spaghettikürbis, weisen eine dünne Schale auf und sollten nach der Ernte innerhalb einiger Wochen verzehrt werden. Charakteristisch für Winterkürbisse ist ihre harte Außenhülle. Sie sind mehrere Monate lagerbar. Zu dieser Kategorie zählt der Gelbe Zentner, der orangefarbige Hokkaido und der Muskatkürbis.

Chronischer Schnupfen

Wenn die Nase ständig läuft

Dr. med. Karl-Heinz Friese

„Ein Schnupfen dauert ohne ärztliche Behandlung sieben Tage, mit ärztlicher Behandlung eine Woche …“ – sagt der Volksmund. Ein akuter Schnupfen ist in der Tat meist kein größeres Problem. Häufig leiden Menschen aber jahre- oder jahrzehntelang an einer ständig laufenden Nase, behinderter Nasenatmung, Niesreiz und dadurch verursachtem allgemeinem Unwohlsein. Allergien und entzündete Nasennebenhöhlen können dahinter stecken. Manchmal läßt sich die Ursache zwar nicht definitiv bestimmen, und doch kann die Umstimmung von Stoffwechsel und Organismus insgesamt zum Erfolg führen.

Beinwell

Die Wurzel, die Knochenbrüche heilt

Dipl. oec. troph. Roland Possin

Die therapeutische Vergangenheit von Beinwell reicht bis in die Antike zurück. Die Wurzel der Pflanze erzielt erstaunliche Heilerfolge, zum Beispiel bei Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen sowie schmerzhaften Muskel- und Gelenkbeschwerden. Hauptverantwortlich für diese Wirkung ist der Inhaltsstoff Allantoin, der in dieser Konzentration in keiner anderen Pflanze vorkommt. Was alte Überlieferungen belegen, nämlich daß Knochenbrüche und schlecht heilende Wunden mit Beinwellauflagen behandelt wurden, macht sich heute besonders die Sportmedizin zunutze.

Welche Margarine ist wirklich „sehr gut“?

Dr. Rainer Matejka, Dr. Peter Sieber, Dr. Birgit Rehlender

Die Stiftung Warentest hatte für ihre Mai-Ausgabe 40 Margarinen getestet. Dabei waren Produkte aus Naturkosthandel und Reformhaus mit der Gesamtnote „mangelhaft“ durchgefallen – unabhängig davon, ob ihre ernährungsphysiologische Qualität mit „sehr gut“oder „mangelhaft“ bewertet wurde. Ausschlaggebend für das Gesamtvotum waren „Geschmacksfehler“. Die Naturarzt-Redaktion fand das fragwürdig. Und ebenso kurios erschien uns, daß einige konventionelle Margarinen selbst dann die Note „sehr gut“ bekamen, wenn ihre Fettzusammensetzung nicht optimal war. Chefredakteur Dr. med. Rainer Matejka fragte daher bei der Stiftung Warentest nach, … weiterlesen

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