Weißkohl und Sauerkraut

Entblätterter Genuß

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Josef Fehrenbach, Küchenmeister

Weißkohl, an Rhein und Lahr Kappes genannt, gilt als urdeutsches Gemüse. Obwohl es die Griechen waren, die die unzähligen Kohlsorten züchteten. Nicht nur als Mahlzeit, sondern auch als Heilkraut, wurde er im ganzen Mittelmeerraum gepriesen. Schon früh hatte der Kohl in der Volksmedizin seinen festen Platz: Er galt als blutreinigend und belebend, als desinfizierend bei Wunden und hilfreich bei Krebs. Zahlreiche Heilerfolge wurden durch Auflage von Kohlblättern bei Geschwüren oder entzündeter Haut erzielt. Heute weiß man, daß der Weißkohl viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe enthält: Neben den B-Vitaminen, Vitamin C, verschiedenen Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium, Zink und Selen hat er einen hohen Gehalt an Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen wie Schwefelverbindungen.

Den Artikel zu dieser redaktionellen Einleitung finden Sie in der Naturarzt-Druckausgabe 3/2001