Die Kunst des Loslassens

Packen Sie Belastendes aus Ihrem Lebensrucksack

Dr. med. Wolf-Jürgen Maurer
loslassen

Du musst loslassen! Wahrscheinlich haben Sie diesen Satz schon oft gehört und würden ihn auch gern befolgen, wenn Sie nur wüssten, wie das geht. Was bedeutet eigentlich loslassen, welche Hilfen gibt es ganz praktisch, um das Leben von dem zu befreien, was einen selbst beschwert, unfrei oder klein macht?


Bauchselbstmassage

Entspannter Bauch, entspannter Körper

Sebastian Bartning, Heilpraktiker
Bauchselbstmassage

Eine Bauchbehandlung ist einfach und effektiv, auch als Selbsthilfemethode. Viele Menschen wissen das intuitiv und praktizieren sie. Bei Bauchschmerzen, Blähungen und Verstopfung, aber beispielsweise auch bei Schlaflosigkeit, bietet die sanfte Massage dem gestressten Organismus eine bewährte Hilfe zur Selbstregulation. Die Berücksichtigung einiger Hinweise kann ihre Wirkung verbessern.


Naturarzt-Check

Reizmagen und Gastritis: Sind Sie gefährdet?

Christian Zehenter, Heilpraktiker
Salat essen

Kein Organ ist flexibler als der Magen. Er sitzt beweglich im Oberbauch, manchmal mit zwei Litern Nahrung gefüllt, dann wieder als 25 cm langer Muskelschlauch. Er kann Tage auf Nachschub warten, ist aber jederzeit sofort einsatzbereit. Ohne seine Enzyme und Sekrete wäre keine Verdauung möglich. Doch unter aggressiven Dauereinflüssen reagiert der Magen „gereizt“.


Wie Freizeitläufer Fitness und Kraft tanken

Gesunder Laufsport: Trainieren Sie richtig!

Christian Zehenter, Heilpraktiker
Joggerin

„Vogel fliegt, Fisch schwimmt, Mensch läuft“, erklärte der legendäre Läufer Emil Zátopek (1922–2000), der aufgrund seines unkonventionellen Laufstils als „tschechische Lokomotive“ in die Sportgeschichte einging. Tatsächlich gehört das Laufen, im Volksmund gerne als Joggen bezeichnet, zu den ältesten Gewohnheiten des Menschen – vom Asphalt bis zur Savanne, vom Sandstrand bis zum Hochgebirge. Mit richtiger Technik, sanftem Einstieg und regelmäßigem Training können Sie ein Leben lang Fitness und Kraft daraus schöpfen.


Knoblauch

Eine Wunderknolle gegen das Altern

Ursel Bühring, Heilpraktikerin
Knoblauchknollen

Knoblauch hält die Gefäße jung – und der Mensch ist so alt wie seine Gefäße! Das wussten wohl schon Mohammed, Hippokrates und Dioskurides, die ihn als Heilmittel gegen das Altern und als universalen Kraftspender lobten. Jeder weiß aber auch, dass Knoblauch stinkt. Scheidet die heilsame Knolle daher für Sie von vorneherein aus? Wissen Sie denn überhaupt, gegen was und wie gut sie wirkt?


Übersteigerter Würgereiz

Entspannter auf dem Zahnarztstuhl

Dr. med. dent. Roland Schule
Frau bei Zahnarzt

Der Würgereiz ist physiologisch ein Schutzreflex des Körpers, um unsachgemäßes Eindringen von „Fremdkörpern“ in den Rachenraum und in die oberen Atemwege zu verhindern. Dieser nützliche Reflex gerät zur Plage, wenn durch zahnärztliche Behandlung die individuelle Toleranzgrenze überschritten wird. Mit Homöopathie und Akupunktur gelingt es, betroffenen Patienten die Behandlung zu erleichtern.


Naturarzt-Check

Bluthochdruck: Sind Sie gefährdet?

Christian Zehenter, Heilpraktiker
Blutdruckmessgerät analog

Weil man Bluthochdruck nicht spürt, vergehen häufig Jahrzehnte bis zur Diagnose. Unterdessen belastet er Herz und Gefäße, im ungünstigsten Fall mit einem Herzinfarkt oder Schlaganfall als Spätfolge. Daher kommt es auf eine frühzeitige Diagnose – besser noch: Vermeidung – an. Denn fast alle Risikofaktoren entspringen der Lebensweise.


Wie Angehörige sich das Leben erleichtern

Mit Demenzkranken einfühlsam kommunizieren

Naturarzt-Interview mit Prof. Dr. Sabine Engel
Älteres Paar

Viele Demenzkranke werden zu Hause von Angehörigen betreut. Die Krankheit bringt es mit sich, dass es im täglichen Umgang häufig zu Missverständnissen, Aggressionen und Ärger auf beiden Seiten kommt. Was aber können Angehörige für ein harmonisches und stressfreies Miteinander tun? Die Naturarzt-Redaktion befragte dazu Prof. Dr. Sabine Engel, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die ein Schulungsprogramm für Angehörige von Demenzkranken entwickelt hat.


Aufmerksamkeit und Mitgefühl in Problemsituationen

Wenn das Leben schmerzt – so meistern Sie Krisen!

Dr. med. Wolf-Jürgen Maurer

Jeder Mensch kennt es oder wird es einmal erleben: Plötzlich wird man aus der Bahn geworfen – und nichts ist mehr so wie vorher. Das Leben schmerzt, und wir sind geschockt, dass wir uns plötzlich in einer Wirklichkeit wiederfinden, die so gar nicht unseren Wünschen entspricht. Achtsamkeit und Mitgefühl sind in solchen Situationen wichtige Kräfte, um schmerzliche Lebenskrisen zu meistern.


Mückenschutz mit Pflanzenkraft

Natürliche Mittel gegen sommerliche Plagegeister

Barbara Henrike Schuhrk, Heilpraktikerin

Weibliche Stechmücken brauchen nach der Befruchtung eine Blutmahlzeit, ohne die sie keine Eier produzieren können. Um die Blutgerinnung ihres Opfers an der Einstichstelle zu unterbinden, spritzen sie Eiweißstoffe hinein, die dann zu Juckreiz und Quaddeln führen. Zum Glück für uns Menschen sind Mücken sehr geruchsempfindlich. Und die Natur bietet ein reichhaltiges Repertoire an ätherischen Ölen, die wir als wohlriechend empfinden, die Plagegeister aber nicht.


Naturarzt-Check

Welcher Freizeitsport passt zu mir?

Christian Zehenter, Heilpraktiker

Sind Sie mehr der Gruppentyp und möchten sich so richtig verausgaben – oder lieber bei lockerer Bewegung die Natur genießen? Zieht es Sie bei jedem Wetter zur Bewegung ins Freie, oder bevorzugen Sie den geschützten Rahmen? Testen Sie, welche von 15 ausgewählten Sportarten am besten zu Ihnen passt.


Sinnliche Erfahrungen auf Barfußpfaden

Barfußlaufen – gesund von Fuß bis Kopf

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

In Schuhe eingezwängt, von Licht und Luft ausgeschlossen – unsere Füße fristen ein armseliges Dasein. Dabei sind unsere Fußsohlen hochsensibel und schätzen die Massagewirkung, die verschiedene, natürliche Bodenbeschaffenheiten ausüben. Nicht nur unsere Füße genießen das Barfußlaufen: Herz und Kreislauf werden angeregt und die Körperhaltung verbessert sich. Also: öfter mal die Schuhe aus!


Vorsicht vor schlagenden Ästen und hautreizenden Pflanzen

Gefahr aus dem Garten? So vermeiden Sie Unfälle

Dr. Brunhilde Bross-Burkhardt

Für die meisten Menschen stellt der Garten einen Ort des Rückzuges und der Erholung dar. So soll es sein und bleiben! Dennoch gibt es einige typische Situationen mit Verletzungsrisiken, die aber mit einfachen Schutzmaßnahmen vermeidbar sind. Darüber hinaus lohnt es sich, solche Pflanzen zu erkennen und mit Vorsicht zu behandeln, die reizend oder gar giftig auf unsere Haut einwirken.


Beifuß, der sanfte Bruder des Wermuts

Einst Frauenpflanze – heute Verdauungshilfe

Ursel Bühring, Heilpraktikerin

In Lehrbüchern zur Phytotherapie findet man den Beifuß nicht. Er hat aber eine große Bedeutung in der Volksheilkunde und in der traditionellen chinesischen Medizin. Er bietet sich für viele Anwendungen an, von Kopf bis – nomen est omen – Fuß. Beifuß regt wie Wermut Appetit und Verdauung an, nur sanfter. Diese Wirkung macht man sich auch in seiner Eigenschaft als Küchengewürz zunutze.


Spannungen sichtbar machen und auflösen

Mit Biofeedback aktiv gegen den Schmerz

Dr. Dipl.-Psych. Hans-Jürgen Korn

Wer unter chronischen Schmerzen leidet, fühlt sich ihnen oft hilflos ausgeliefert. Viele Betroffene wünschen sich Maßnahmen, mit denen sie selbst ihre Schmerzen beeinflussen können. Durch die Messung verschiedener Körperfunktionen im Biofeedback werden unbewusst ablaufende Spannungen sichtbar. Dies ermöglicht Patienten, Einfluss auf schmerzauslösende Faktoren zu nehmen.


Kunststoff-Belastungen für Mensch und Natur

Schattenseiten des Plastikalltags

Christian Zehenter, Heilpraktiker
Junge Einkäuferin

Kunststoffe sind billig, leicht, strapazierfähig und vielseitig – ein scheinbar ideales Material für alle Lebensbereiche. Daher stehen, sitzen und liegen wir darauf, kleiden und umgeben uns damit und bewahren unsere Lebensmittel darin auf. Doch mehr und mehr erfahren wir über die Schattenseiten des Plastikalltags: Einige Bestandteile wirken im Körper als Hormone oder Nervengifte, und fast alle Nahrungsmittel sind mit Kunststoffrückständen verunreinigt.


Worunter die stärkste Sehne unseres Körpers leidet

So schützen Sie Ihre Achillessehne!

Rainer Pflaum
Achillessehne

Achilles, ein Held der griechischen Mythologie, war Namensgeber für die 20–25 cm lange Sehne, die wir bei Überlastung schmerzhaft spüren. Häufig kennen Läufer Schmerzen der Achillessehne, vor allem dann, wenn sie Dehnübungen auslassen. Aber auch ohne sportliche Belastungen können Probleme auftreten. Es lohnt sich also, einige vorbeugende Maßnahmen kennenzulernen.


Autismus und Asperger

Ängste vor dem Anderssein auf beiden Seiten überwinden

Naturarzt-Interview mit Dr. med. Christine Preißmann
Rolltreppen

Autistische Störungen behindern das (soziale) Leben der Betroffenen teilweise massiv: Denn einerseits hochsensibel für Reize und Empfindungen, wissen sie andererseits nicht mit den äußeren Einflüssen umzugehen. Nur feste Rituale, enge Strukturen und oft stark ausgeprägte Spezialinteressen können dem autistischen Menschen dann den Halt geben, den er benö-tigt, um in einer Welt zu bestehen, die ein Anderssein nicht leicht macht. Der Naturarzt sprach mit der Ärztin und Asperger-Autistin Dr. med. Christine Preißmann.


Naturarzt-Check

Demenz: Sind Sie gefährdet?

Christian Zehenter, Heilpraktiker

Der deutsche Psychiater Alois Alzheimer erkannte bereits 1906 im vorzeitigen Verlust geistiger Fähigkeiten eine charakteristische Krankheit: Demenz ist durch Gehirnabbau und einen rasch fortschreitenden Erinnerungs- und Orientierungsverlust gekennzeichnet. Doch häufig sind Ängste davor unbegründet. Testen Sie, ob Sie – oder Angehörige – gefährdet sind.


Prinzip der Nachhaltigkeit auch im Garten beherzigen

Gärtnern mit gutem Gewissen

Dr. rer. agr. Brunhilde Bross-Burkhardt
Tontoepfe

Wer einen Garten pflegt, denkt man, hat wahrscheinlich ein besonders inniges Verhältnis zur Natur und ist daher auch an ihrem Erhalt im Ganzen interessiert. Doch wer durch Gartenabteilungen von Baumärkten streift, den beschleicht die Befürchtung, dass die Privatgärten mehr und mehr auch Orte der Ressourcenverschwendung werden. Wie halten Sie es damit?