Norsan
Homöopathie

D2? D6? D12? C30? C200? – Welche Potenz eignet sich wofür?

Christoph Wagner, Heilpraktiker

Ein gängiges Vorurteil gegenüber der Homöopathie lautet: „Das kann nicht wirken, denn es ist ja gar nichts darin.“ In vielen homöopathischen Mitteln steckt jedoch noch einiges an Ausgangssubstanz – nach Ansicht von „klassischen Homöopathen“ sogar zuviel! Wer sich selbst oder andere mit Homöopathie behandelt, sollte eine Vorstellung davon haben, was die verschiedenen Potenzen bedeuten und bewirken können.

So wird der Fastentee komponiert

Entgiften mit Birke, Brennessel und Löwenzahn

Michaela Girsch, Heilpraktikerin

Fasten bedeutet Reinigung oder, in der mehr bildhaften Sprache der traditionellen Medizin, Entschlackung. Damit man sich der durch Nahrungsverzicht mobilisierten Schlacken ohne größere Beschwerden entledigen kann, wird häufig ein Fastentee empfohlen. Die richtige Komposition und Einnahme eines solchen Medizinaltees gewährleistet darüber hinaus noch andere Wirkungen, wozu sogar Entspannung zählt.

So gestalten Sie Ihren Küchengarten

Gemüse fürs Auge und für den Teller

Dipl.-Ing. agr. Brunhilde Bross-Burkhardt

Wer heutzutage einen Garten neu anlegt, hat selten die Möglichkeit, sowohl einen nützlichen Küchen- als auch einen dekorativen Blumengarten zu gestalten. Meistens sind die Gartengrundstücke dafür nicht groß genug. Mit Gemüsesorten, die nicht nur gut schmecken, sondern auch hübsch aussehen, kann man selbst in kleinen Gärten beides miteinander verbinden.

Suppe, Saft oder Früchte – finden Sie Ihre Fastenform!

Typgerecht fasten

Dipl. oec. troph. Ralf Moll

Fasten wird in der Naturheilkunde als effektives Verfahren angesehen, um Körper, Geist und Seele zu entgiften und neue Energie zu tanken. Die bekannteste Methode ist das Saftfasten nach Buchinger. Während die meisten Fastenden sich damit fit und leistungsfähig fühlen, neigen manche jedoch zu Kreislaufproblemen und sind müde und schlapp. Eine an die Konstitution angepasste Fastenform könnte hier Abhilfe schaffen, denn jeder Mensch ist anders und braucht entsprechend seinem Naturell seine individuelle Fastenart.

Kurzsichtigkeit – Myopie

Moderner Lebensstil fördert Sehschwäche

Dr. med. Reinhard Küstermann

Warum manche Menschen in der Ferne schlecht sehen und andere gut, kann man nicht mit letzter Gewissheit sagen. Es ist aber inzwischen klar, dass Kurzsichtigkeit nicht ausschließlich vererbt wird, sondern auch etwas mit den Lebensumständen zu tun hat. Lesen und Naharbeiten scheinen eine große Rolle zu spielen. Da die Sehschwäche in den letzten Jahrzehnten drastisch zugenommen hat, versucht man, mit neuen Strategien diese Entwicklung zu stoppen.

Wenn der Akku leer ist

Ein Hoch auf die Aufbauspritze!

Dr. med. Rainer Matejka

Vitamin- und Aufbaukuren sind in Hausarztpraxen gang und gäbe. Sie gehören zu den Spitzenreitern unter jenen Leistungen, die der Patient selbst zahlen muss. Wahrscheinlich deshalb bieten sie oft für die Boulevard-Presse ein gefundenes Fressen, wenn wieder einmal Kampagne gegen „Arzt-Abzocke“ gemacht wird. „Auf diese Leistungen können Sie verzichten“, lautete zuletzt eine Schlagzeile. Naturarzt-Chefredakteur Dr. med. Rainer Matejka ist anderer Meinung.

Alkoholkrankheit: Vergessene Angehörige

Co-Abhängigkeit: Im Netz der Sucht

Christian Zehenter, Heilpraktiker

Alkoholtrinken hat seinen festen Platz in unserer Gesellschaft: Vor und nach dem Essen, als Schlummertrunk oder schlicht als Inbegriff der Geselligkeit. Die Schattenseite: In Deutschland leben etwa 8 Millionen Alkoholiker. Häufig vergessen wird dabei die noch viel größere Zahl Angehöriger, für die Alkohol zur ruinösen Beziehungs- und Familienkrankheit wird. Lebenspartner, Kinder, Eltern und Nahestehende verstricken sich oft immer tiefer in das „Suchtsystem“ des Betroffenen. Daher gilt es, die Alkoholsucht frühzeitig zu erkennen und aus dem Teufelskreislauf des „Co-Alkoholismus“ auszusteigen.

Verstopfte Nase, Husten, Niesen und triefende Augen ...

Was tun bei Hausstauballergie?

Dr. med. Volker Brauner

Was gemeinhin als Allergie auf Hausstaub bezeichnet wird, ist genau genommen eine überschießende Reaktion der Schleimhaut von Nase und Bronchien auf die Ausscheidungen mikroskopisch kleiner Tierchen: der Hausstaubmilben. Sie kommen in jedem normalen Haushalt vor und sind nicht etwa Folge mangelnder Hygiene. Wer an einer Hausstaubmilbenallergie leidet, kommt also nicht an den kleinen Mitbewohnern vorbei – doch man kann die Belastung deutlich reduzieren und die Allergieneigung bekämpfen.

So vertreiben Sie die Plagegeister

Den Kopfläusen keine Chance!

Anita Kraut, Heilpraktikerin

Wenn Eltern feststellen, dass ihr Kind Kopfläuse hat, oder wenn in Schule oder Kindergarten Kopflausbefall gemeldet wird, bricht häufig panische Hektik aus: Haare werden gewaschen, die Wohnung geputzt und viel Geld für Antilausmittel ausgegeben. Mit Besonnenheit, Geduld und der richtigen Methode kommt man jedoch eher zum Ziel – mitunter sogar ohne viel Chemie.

Aus der ärztlichen Praxis

Mandelentzündungen mit Darmsanierung gelindert

Peter Emmrich, Arzt für Allgemeinmedizin

Im Herbst 2006 wird mir die elfjährige Maria vorgestellt. Ihre Mutter berichtet: „Dieses Jahr hatte sie fast monatlich eine starke Mandelentzündung, und jedesmal bekam sie vom Kinderarzt ein Antibiotikum. Danach verschwanden die Beschwerden stets innerhalb weniger Tage. Aber die Entzündung kam immer wieder. Selbst im Sommer blieb Maria nicht verschont. Außerdem leidet sie seit drei Jahren unter Heuschnupfen. Jetzt wird es wieder Herbst, und mich packt der Horror, wenn ich nur an das nasskalte Wetter denke!“ Nach der letzten Antibiotika-Einnahme … weiterlesen

Was mir geholfen hat

Alkoholsucht – mit Selbsthilfegruppe stabil „trocken“

Fehlgeburten, kranke Eltern und Schwierigkeiten im Beruf raubten Cornelia Mast den Schlaf. Zunächst half ein Gläschen Wein zum Einschlafen, schließlich benötigte sie mindestens eine Flasche – bis ihre Bauchspeicheldrüse rebellierte. Mit Willen, Disziplin, vertrauensvollen Gesprächen und der Gruppe fand sie aus der Sackgasse.

Naturheilärztlicher Rat

Massive Allergie

Dr. med. Karl-Heinz Friese

„Seit über dreißig Jahren leide ich an einer Pollen-, Schimmelpilz- und Hausstauballergie. Im Frühjahr äußert sich dies wie bei einer schweren Grippe. Mit Augentropfen, Nasenspray und Antihistaminikum suche ich Linderung, jedoch mit wenig Erfolg. Vor lauter Verzweiflung ließ ich mir neulich eine Infusion mit Kortison geben. Meine Ärztin rät mir zur Hyposensibilisierung im Herbst. Was halten Sie davon?“ Bei Ihrer massiven Allergie ist das Gefühl einer Grippeerkrankung typisch. Ich kann Ihnen leider zunächst nur wenig Hoffnung auf eine völlige Beschwerdefreiheit … weiterlesen

Spinat

Auch mit wenig Eisen wertvoll

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Spinat (Spinacia oleracea), ein naher Verwandter der Roten Bete wird weltweit, außer in den Tropen, angebaut. Von den Pflanzen, die vom Frühjahr bis August/September ausgesät werden, erntet man den feinblättrigen Frühjahrs- und Sommerspinat. Spätere Herbstaussaaten ergeben den gröberen Winterspinat, der bis Mai zu haben ist. Er schmeckt herzhafter und hat größere Blätter als der Frühjahrsspinat.

Unklare Bauchbeschwerden – ist es eine Allergie?

Wenn der Körper sich gegen Nahrung wehrt

Dr. med. Volker Schmiedel

Tritt Jucken im Mund oder Hautausschlag direkt nach dem Genuss von Lebensmitteln wie z. B. Erdbeeren auf, ist eine Nahrungsmittelallergie noch recht leicht zu erkennen. Bei Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfällen jedoch sind die Beschwerden nur sehr schwer den betreffenden Lebensmitteln zuzuordnen – insbesondere wenn diese täglich verzehrt werden wie etwa Milch- oder Getreideprodukte. Aufschluss könnten Allergietests geben, doch welcher Test ist sinnvoll?

Hanf: Droge, Arznei und Lebensmittel

Renaissance einer Kult(ur)pflanze

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Hanfsamen gehören zu den für unsere Ernährung sehr wertvollen Ölfrüchten mit reichlich essentiellen Fett- und Aminosäuren. Ob Öl, Nudeln, Brot, Müsli oder Schokolade – die aus oder mit Hanf hergestellten Produkte sind nicht nur gesund, sondern schmecken auch gut. Natürlich garantiert ohne halluzinogene Wirkung!

Welches Speiseöl eignet sich wofür?

Der kleine Unterschied macht’s

Dipl. oec. troph. Stephanie Kissing

Mittlerweile herrscht große Vielfalt bei den Speiseölen- und fetten – und damit tauchen auch immer mehr Fragen auf. Kokosfett oder doch lieber Olivenöl in die Bratpfanne? Und was kommt am besten an den Salat? Öl ist nicht gleich Öl und der Unterschied liegt nicht nur im Geschmack: Die jeweilige Zusammensetzung an Fettsäuren entscheidet, ob ein Öl „gesund“ ist und den Körper mit lebensnotwendigen Fetten versorgt – sowie darüber, wofür es sich in der Küche eignet.

Sehvermögen erhalten

Makuladegeneration frühzeitig behandeln mit Naturheilkunde

Dr. med. Brigitte Schüler

Die altersabhängige Makuladegeneration, kurz AMD genannt, ist in den westlichen Industrieländern die Hauptursache für Erblindungen jenseits des 65. Lebensjahres. Meist besteht jahrelang unbemerkt eine trockene Makuladegeneration, die dann plötzlich in die feuchte Form übergeht, was zu einer deutlichen Verschlechterung des Sehvermögens führt. Schulmedizinisch wird erst in diesem Stadium eingegriffen. Es gibt jedoch eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Erkrankung bereits im Anfangsstadium zu behandeln, wodurch die Sehverschlechterung aufgeschoben oder sogar verhindert werden kann.

Was von cholesterinsenkenden Produkten zu halten ist

Mit Spezial-Margarine das Cholesterin im Griff?

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Gibt es ein Lebensmittel, das den Cholesterinwert und dabei vor allem den „schlechten“ LDL-Wert um etwa zehn Prozent senken kann, ganz ohne Nebenwirkungen? So verspricht es zumindest die Werbung für spezielle Margarine und andere Lebensmittel, die mit pflanzlichen Sterinen oder Stanolen angereichert werden. Sie sind wesentlich teurer als vergleichbare Produkte. Viele Verbraucher zahlen bereitwillig den Aufpreis für die medizinische Wirkung – oft ohne genaue Kenntnis.

„Cholesterin lässt sich oft ohne Arznei senken“

Naturarzt-Interview mit Dr. med. Volker Schmiedel

Manche Ärzte, aber auch Patienten, halten das Thema „Cholesterin“ für eine Erfindung der Pharmaindustrie, für andere scheinen hohe Cholesterinwerte das Grauen schlechthin zu sein. Man könnte ja einiges selbst dagegen tun, doch der Mensch ist bequem, und daher verkaufen sich cholesterinsenkende Medikamente weiterhin bestens. Der Naturarzt sprach mit Dr. med. Volker Schmiedel, seit vielen Jahren Autor dieser Zeitschrift und anerkannter Experte in Sachen Cholesterin.

Low Carb am Abend

Abnehmen im Schlaf – wie geht das?

Dr. med. Eva Lischka

Dass Insulin bei der Entstehung von Übergewicht und ebenso bei der Gewichtsabnahme eine Rolle spielt, wissen Ernährungsexperten schon seit einiger Zeit. Allerdings waren die Konsequenzen, die bisher daraus gezogen wurden, wenig überzeugend: Diäten, die entweder nicht funktionierten oder langfristig ungesund sind. Sinnvoll dagegen erscheint eine Variante, die sich auch „Insulin-Trennkost“ nennt und deren Hauptvorschlag darin besteht, abends wenig Kohlenhydrate aufzunehmen: „Low Carb am Abend“, damit wir im Schlaf abnehmen.

1 152 153 154 155 156 157 158 210