Bloß nicht in die Knie gehen!
Es gibt kein Lebensalter, das vor Kniebeschwerden schützt: Jung und alt kann es aus ganz unterschiedlichen Gründen jederzeit treffen. Manchmal, etwa beim Sport, kommen die Beschwerden plötzlich, mitunter stellen sie sich aber aufgrund von Verschleiß auch schleichend ein und werden immer schlimmer. Ganz gleich, wie es passiert: Unsere Beweglichkeit ist empfindlich eingeschränkt. Mit kniegerechtem Verhalten und einfachen Übungen kann man effektiv vorbeugen und leichte Beschwerden wieder in den Griff bekommen.
Der Geschmack entsteht beim Kochen
Die Heimat der Aubergine (Solanum melongena) ist wahrscheinlich Westindien. Heute wird sie nahezu in allen tropischen Ländern, aber auch in gemäßigten Klimazonen, angebaut, z. T. auch im Gewächshaus. Die asiatische Stammform war ursprünglich gelb oder weiß und nur hühnereigroß. Daher heißt sie in manchen Gegenden auch Eierfrucht. Heute habe Auberginen meistens eine purpur-violette Farbe und eine längliche, keulenartige oder rundliche Form. Es gibt aber auch weiße und gelbe Früchte. Das Gemüse ist mit Tomate, Kartoffel und Paprika verwandt, denn es … weiterlesen
Sind Ihre Augen noch gesund?
„Bei Vollwertkost gibt es keine Gluten-Intoleranz“
In der Januar-Ausgabe veröffentlichte der Naturarzt ein Interview mit Dr. med. Axel Bolland zu der Frage: „Machen uns Müsli, Brot und Nudeln krank?“ Bolland vertritt die These, dass – weit über den engen Kreis der Zöliakiepatienten hinaus – eine große Zahl von Menschen (80 Prozent) das Gluten, Klebereiweiß verschiedener Getreide (Weizen, Dinkel, Roggen, Grünkern, Gerste), nicht verträgt. Er ist überzeugt, diese krankheitsfördernde Gluten-Intoleranz sei angeboren. Dazu erhielt die Redaktion eine Stellungnahme der „Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB e.V.“, die sich auf … weiterlesen
Heublumen: Morphium der Kneipp-Therapie
Kein geringerer als der mit etlichen Gebrechen gepeinigte Ludwig van Beethoven bat seinen Bruder, einen Apotheker, regelmäßig um die Zusendung von Heublumen. Er bereitete sich daraus einen Sud zur Behandlung seiner Beinödeme (Wasseransammlung). Wie erfolgreich die Anwendungen waren, ist nicht überliefert. Wohl aber die Tatsache, dass die Behandlung mit Heu und Heublumen schon damals – wie auch heute – eine einfache, umfassende und höchst effektive Therapieform, vor allem bei Gelenk- und Muskelschmerzen, bedeutete.
Heilkraft unserer Natur – was ist das eigentlich?
Seit Jahrtausenden weiß jeder Arzt, jeder Gesunde, jeder Kranke, dass es eine Kraft in uns gibt, die uns heil hält und die uns auch wieder heil werden lässt. Doch weder Medizin noch Naturwissenschaften haben bisher sagen können, welcher Art diese lebens- und gesundheitserhaltende Kraft in uns ist. Prof. Karl Pirlet hat nach vielen Jahren der Beschäftigung mit der Physiologie (Wärmehaushalt, Herz, Kreislauf, Atmung, Molekularbiologie) eine Erklärung gefunden: im Kernprozess aller lebenden Systeme, im Innenleben einer jeden Zelle.
Was lernen wir von der Klostermedizin?
Hätte man vor einigen Jahren in einer städtischen Fußgängerzone nach dem Begriff „Klostermedizin“ gefragt, so wäre das Ergebnis wohl überwiegend Achselzucken gewesen. Vielleicht hätte der ein oder andere Passant auf „Klosterfrau Melissengeist“ oder „Hildegard von Bingen“ getippt. Mittlerweile ist Klostermedizin fast populär geworden. Dass in den mittelalterlichen Schriften Schätze zu entdecken sind, gilt vielen Laien als sicher. Allerdings, so leicht ist das Geschäft des Schatzsuchers nicht! Die Naturarzt-Redaktion sprach mit Dr. Johannes G. Mayer von der Forschungsgruppe Klostermedizin an der … weiterlesen
Vielversprechendes Weihrauchharz
In der traditionellen indischen Ayurveda-Medizin wird Weihrauch seit Jahrtausenden als Heilmittel verwendet. Hierzulande kennt man ihn eher von religiösen Ritualen oder als Geschenk der Heiligen Drei Könige. Seit den 1980er Jahren interessieren sich aber auch westliche Wissenschaftler für seine Heilwirkungen und kamen in ihren Studien zu bemerkenswerten Ergebnissen, vor allem bei chronischen Entzündungen wie Rheuma, Asthma und Morbus Crohn.
Arthrose – wie Sie den Verschleiß aufhalten
Die Arthrose ist die häufigste Erkrankung der Gelenke. Circa 6 Millionen Bundesbürger leiden darunter, vor allem an den Knie-, Hüft-, Finger- sowie den kleinen Wirbelgelenken. Jeder Mensch kann früher oder später betroffen sein, denn alle Körperzellen unterliegen im Laufe des Lebens einem natürlichen Verschleiß. Im Alter nimmt daher die Häufigkeit der Arthrose zu. Mit viel Bewegung und richtiger Ernährung kann man jedoch gegensteuern.
Rheuma
Unter Rheuma versteht man ziehende, reißende oder fließende Schmerzen am Muskel- und Skelettsystem. Dahinter verbergen sich die verschiedensten Krankheiten. Medizinisch korrekt heißt es daher: Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. Bei den entzündlichen Formen, wie chronische Polyarthritis, Morbus Bechterew oder der Arthritis bei Schuppenflechte, handelt es sich um ein Autoimmungeschehen, bei dem Abwehrzellen körpereigenes Gewebe angreifen. Die eigentliche Ursache ist zwar noch nicht geklärt, trotzdem gibt es erfolgreiche Behandlungsstrategien.
Schmerztherapie mit bunten Klebestreifen
Sie sehen auf den ersten Blick ein wenig aus wie eine Kriegsbemalung und sind meist an Armen und Beinen von Fußballern oder Radprofis zu bewundern: bunte Pflasterstreifen, sogenannte „Tapes“. Taping ist keine Mode, sondern ein ernstzunehmendes Verfahren der Komplementärmedizin. Es hilft bei Schmerzen am Bewegungsapparat und bringt beispielsweise auch Linderung bei Lymphstauungen. Mit dem Tape-Verband, den der Orthopäde nach dem Umknicken um den Knöchel legt, hat es allerdings nichts zu tun.
Eigenblut stärkt das Immunsystem
Bereits im Altertum wurden Kranke in den verschiedensten Kulturen mit Eigenblut behandelt, denn dem Blut wurde schon immer eine besondere Bedeutung zugemessen. Heute gehört das Spritzen von Eigenblut zu den Umstimmungstherapien der klassischen Naturheilverfahren zum Beispiel bei Abwehrschwäche, Allergien, chronischen Entzündungen, Rheuma, Stoffwechsel- und Durchblutungsstörungen.
Löschen Sie das Feuer in der Brust!
Brennen hinter dem Brustbein, manchmal verbunden mit saurem Aufstoßen, Schluckbeschwerden oder Kratzen im Hals: Wer hat das nicht schon einmal erlebt – meist nach einer üppigen Mahlzeit, verbunden mit dem Genuss von Alkohol und Kaffee! Mehr als 50 Prozent der Erwachsenen haben gelegentlich oder häufiger mit Sodbrennen zu schaffen. Die Betroffenen können einiges dagegen tun, was aber nicht heißt: mit Medikamenten herumdoktern.
„Psychosomatik“ vom Dach der Welt
Die tibetische Medizin ist neben der traditionellen chinesischen Heilkunde (TCM) und der indischen Medizin (Ayurveda) das dritte asiatische Medizinsystem, dessen Grundlage die untrennbare Wechselbeziehung zwischen Körper, Seele und Geist bildet. Krankheit versteht der tibetische Arzt als ein Ungleichgewicht, das im wesentlichen durch psychische Faktoren bzw. „Geistesgifte“ verursacht wird. Trotz dieses „psychosomatischen“ Ansatzes spielen körperliche Funktionen und Beschwerden eine große Rolle in Diagnose und Therapie.
Wenn die Galle „bockt“
Versagt die Galle ihren Dienst, macht sich das durch eine Vielzahl unangenehmer Beschwerden wie quälenden Druck im Oberbauch oder Verstopfung bemerkbar. Denn die Gallenflüssigkeit ist im Darm für die Verdauung unentbehrlich. Nicht nur Gallensteine behindern den Abfluss des Verdauungssaftes, auch die kleinen Gallenwege können zum „Engpass“ werden. Diese Störung lässt sich mit den üblichen Untersuchungsmethoden kaum nachweisen – doch ohne Diagnose kann dem Patienten nicht geholfen werden. Die Naturheilkunde weiß Rat und kennt wirksame Mittel, mit denen man die Beschwerden … weiterlesen
Die Haltung zeigt die Störung an
Schon lange verlassen sich Ärzte nicht mehr nur auf ihre Sinne, sondern benutzen Geräte und Laboruntersuchungen zur Beurteilung des Gesundheitszustandes. Dem österreichischen Arzt F. X. Mayr standen Apparate noch nicht zur Verfügung. Er entwickelte Kriterien, nach denen man Verdauungsstörungen und ihre Folgen an äußerlichen Veränderungen des Körpers erkennen kann. Sie sind heute noch gültig.
Mit Neuraltherapie schmerzfrei und ohne Gehstock
Naturheilärztlicher Rat – Dickdarmpolypen
Knackig als Salat, zart als Gemüse
Chinakohl (Brassica pekinensis) entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung von Paksoi (einer asiatischen Kohlart) und der Speiserübe. Er wird seit dem 5. Jahrhundert in China angebaut. Nach Deutschland kam er erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Haupternte beginnt Mitte September und dauert bis Dezember, da Chinakohl leichten Frost verträgt. Freilandkohl bekommt man bis in den Februar hinein, weil er bis dahin in Kühlhäusern frisch gehalten wird. Den Rest des Jahres gibt es Chinakohl aus dem Gewächshaus, so dass man ihn das … weiterlesen