Naturheilärztlicher Rat – Verkalkungen in der Brust
Heide Fischer, Ärztin
Heide Fischer, Ärztin
Die Mirabelle stammt ursprünglich aus Kleinasien (heute: Anatolien). Von dort gelangte sie im 15. Jahrhundert nach Frankreich. Sie wird auch als gelbe Zwetschge bezeichnet (Prunus domestica ssp. syriaca) und ist eine Unterart der Pflaume. Der Name leitet sich vom Lateinischen „mirabris“ ab, was „wunderbar“ bedeutet.
Sabine Maaß (16), war einer dieser Fälle mit klassischer Pubertätsakne. Seit Eintritt ihrer Periode entwickelten sich Pickel auf Stirn, Nase und Kinn. Die Therapie der Schulmedizin beschränkte sich auf Cremes, die Vitamin-A-Säure enthielten oder stark austrockneten, was die Haut sehr reizte. Innerlich erhielt sie niedrig dosierte Antibiotika, die zwar die Haut kurzfristig verbesserten, aber zu Durchfällen führten.
Kribbeln und Taubheitsgefühl in den Armen können sehr irritieren oder quälen. Solche Störungen des Nervensystems haben oft harmlose Ursachen wie z. B. enge Uhr- oder Schmuckbänder. Manchmal stecken aber auch schwere Krankheiten dahinter wie ein Schlaganfall oder Nervenschäden durch die Zuckerkrankheit.
Unsere Haut vergisst nichts, sagen die Hautärzte. Gemeint ist hauptsächlich zuviel Sonnenbestrahlung. Bei jedem Zweiten jenseits des fünfzigsten Lebensjahres finden sich aufgrund einer chronischen Lichtschädigung Veränderungen der verhornten Oberhaut. Es handelt sich um die Frühform eines bösartigen Tumors, die nur die oberste Hautschicht betrifft. Mit einer frühzeitigen Behandlung kann man die Entstehung eines Tumors verhindern, der in das darunterliegende Gewebe einwächst.
Vergessen Sie manchmal, wohin Sie Ihre Brille gelegt hatten, was Sie eigentlich einkaufen wollten oder wie derjenige heißt, der auf der Straße so freundlich gegrüßt hat? Auch wenn Ihnen so etwas gelegentlich passiert, brauchen Sie nicht gleich zu befürchten, dass Sie unter der Alzheimer-Krankheit leiden. Die Merkfähigkeit wird unter anderem von äußeren Umständen und dem Lebensstil beeinflusst. Und sie lässt sich trainieren, denn das Gehirn „lernt“ ein Leben lang.
Gefühle kommen oft aus dem Nichts und überwältigen uns dann, wenn wir es gar nicht gebrauchen können. Manchmal passen sie auch nicht zu der Situation, in der sie auftreten, oder sind heftiger, als es angemessen erscheint. Sind sie erst mal da, bekommt man sie meist nur schwer in den Griff. Kurzum: Oft stören sie mehr, als dass sie nützen. Aber sie haben ihren Sinn, und man kann aus ihnen viel über sich und andere lernen, wenn man sie richtig zu … weiterlesen
Das Bundesministerium für Gesundheit hat vor einiger Zeit die Kampagne „Bewegung und Gesundheit“ ins Leben gerufen. Damit sollen die Bürger animiert werden, sich im Alltag mehr zu bewegen, um Übergewicht und chronischen Krankheiten vorzubeugen. Und es lohnt sich tatsächlich: Regelmäßiges Training erhöht die Fitness, sowohl die körperliche als auch die seelische. Wichtig ist allerdings das richtige Maß – und darüber gibt der Puls Aufschluss. Kennen Sie die Richtgrößen?
Naturheilkundlich orientierte Patienten stehen schulmedizinischen Arzneimitteln oft skeptisch gegenüber. Andere Kranke haben eher übersteigerte Erwartungen. Viele Vorurteile beruhen auf mangelnder Information. Um hier Klarheit zu schaffen, stellen wir in loser Folge häufig verwendete Arzneimittel vor.
Gefäßsystem und Blutkreislauf des Menschen haben gewisse Ähnlichkeiten mit einem Straßennetz und dem Verkehrsfluss. Allerdings, während man ein überaltertes Straßennetz erneuern kann – Umleitungen inklusive –, ist dies bei Blutgefäßen nur bedingt möglich. Arteriosklerose oder Gefäßverkalkung lässt sich nicht ganz vermeiden. Wir sollten aber soviel wie möglich dagegen tun. Denn wir sind so alt wie unsere Gefäße.
Hohe Absätze oder schmale Schuhspitzen setzen den Füßen auf Dauer ganz schön zu und bleiben meist nicht ohne Folgen. Eine der häufigsten ist der Hallux valgus, der sich als verdickter „Ballen“ an der Fußinnenseite zeigt. Er stellt nicht nur ein kosmetisches Problem dar, sondern bereitet in vielen Fällen auch erhebliche Beschwerden.
Meist nehmen wir unser Bindegewebe erst wahr, wenn es sich mit Zellulitis, schlaffem Bauch oder Krampfadern von seiner negativen Seite zeigt. Dabei arbeitet es, ohne dass wir es merken, unablässig für unser Wohlergehen: Komplexe Regelsysteme sorgen dafür, dass die Zellen Nährstoffe erhalten und Gifte abtransportiert werden. Ist das Gewebe „verschlackt“, funktionieren diese Mechanismen nicht mehr und man wird krank. Viele naturheilkundliche Therapien versuchen daher, die Regulation des Bindegewebes zu optimiernen.
Herzstechen, -klopfen, -stolpern oder auch -jagen: Rund 15 Prozent der Patienten, die einen Arzt aufsuchen, leiden unter „funktionellen Herzbeschwerden“, für die der Arzt keine organische Ursache findet. Viele Betroffene erleben ihr Problem als gefährlich oder gar lebensbedrohlich. Sie können sich mit Diagnosen wie „Herzangst“, „Herzneurose“ oder ähnlichen nicht anfreunden – und lassen sich teilweise immer wieder „auf den Kopf stellen“. Nicht selten wird nach einer Ärzte-Odyssee endlich der Weg zum Naturheilkundler eingeschlagen.
Eine gesunde Lebensweise kann die Lebensdauer verlängern, und sie hilft, dass wir gesund und fit bleiben. Die Ernährung ist dabei ein heikles Thema: Zum einen wird der Genuss am Essenstisch mit zunehmendem Alter durch verschiedene Faktoren beeinträchtigt, zum andern hängen wir an liebgewonnenen, aber oft ungesunden Ernährungsgewohnheiten. Doch manchmal zeigen schon kleine Veränderungen, die jedem möglich sind, große Wirkung.
Der römische Feldherr Lucullus brachte 74 v. Chr. den ersten Süßkirschenbaum von der Schwarzmeerküste nach Italien. Wildkirschen waren dort bereits bekannt. Circa 120 Jahre später kam die Edelkirsche auch nach Nordeuropa. Die Kirsche (Prunus spec.) zählt zu den Rosengewächsen und ist mit Pflaumen, Mandeln und Aprikosen verwandt. Die feinen Sommerfrüchte wachsen eher in gemäßigten Klimazonen als in heißen Gegenden, denn Kirschbäume benötigen eine lange und kalte Winterruhe. Süßkirschenbäume werden bis zu 20 m hoch, Sauerkirschbäume bleiben kleiner. Die Kirschensaison beginnt … weiterlesen
Seit Jahren betreue ich eine heute 20-jährige Patientin, die mir die Grenzen ärztlichen Handelns vor Augen führte. Friederike (Name geändert) ist eine kluge junge Frau, die seit frühster Jugend an massivem Übergewicht litt. Die Patientin hatte von klein auf eine sehr starke Bindung an das Elternhaus. Dann entwickelte sich bei ihr ein allergisches Asthma im Wechsel mit einer schweren Hautallergie. Ein saisonabhängiger Heuschnupfen stellte sich ein. Schulisch hatte sie keine Probleme, zog sich aber von den Mitschülern zurück und litt … weiterlesen
Kann das übertriebene Bemühen um eine gesunde Ernährung krank machen? Zumindest gibt es für eine solche „Krankheit“ bereits eine medizinische Bezeichnung. „Orthorexie“ ist gekennzeichnet durch einen Zwang zu gesundem Essen und ähnelt hinsichtlich der dahinter steckenden psychologischen Muster der Magersucht. Noch ist in Fachkreisen allerdings umstritten, ob es sich überhaupt um ein eigenständiges Krankheitsbild handelt.
Andreas Weiß
Unter den zahlreichen Ernährungsempfehlungen spielt die Rohkost eine bedeutende Rolle. Auch im Rahmen einer Vollwerternährung wird meist ein „hoher Frischkostanteil“ empfohlen, der bis zu 50 Prozent der Nahrungsaufnahme betragen soll. Rohkosternährung im engeren Sinne geht jedoch weit darüber hinaus. Manche Menschen haben ihre gesundheitlichen Probleme allein damit in den Griff bekommen. Andere hingegen wundern sich, dass ihnen die als so gesund angepriesene Ernährung gar nicht bekommt. Für wen und wie lange eignet sich die reine Rohkost?