Köstliches Wildobst: Die Erntezeit beginnt
Die wilden Verwandten unseres Kulturobstes sind „in“: Neben Brombeere, Holunder und Schlehe findet zusehends auch weniger bekanntes Wildobst wie die Kornelkirsche auf den Teller. Viele der urigen Sträucher und Bäume gedeihen sogar im heimischen Garten, bereichern dort die Bepflanzung und liefern auch noch leckere Früchte.
Vielfalt aus dem Kaukasus
Die Pflaume gehört zur Familie der Rosengewächse. Ursprünglich stammt sie aus dem Kaukasus und entstand vermutlich aus einer Kreuzung von Kirschpflaume und Schlehe. In Griechenland wurde sie schon vor 2500 Jahren nachweislich kultiviert und kam im 2. Jahrhundert v. Chr. nach Italien. Seit damals wurden die Kulturpflaumen immer wieder gekreuzt, so daß im Laufe der Jahrhunderte eine schier unüberschaubare Sorten- und Artenvielfalt entstand, unter anderem auch Zwetschen, Renekloden und Mirabellen.
Mythos Fleisch: Darf’s etwas weniger sein?
Seit fast 20 Jahren sinkt der Fleischverzehr in Deutschland, allerdings sehr langsam. Fleischskandale führen jeweils nur zu einem kurzfristigen Knick in der Statistik. Danach geht’s weiter wie gehabt. Die Mehrheit hält Fleisch für unverzichtbar. Und manche moderne Diäten unterstützen diesen Mythos. Ist Fleisch aber wirklich gesund? Kann der Mensch gar nicht ohne? Welche „Dosis“ bekommt ihm?
Entkommen Sie der süßen Falle!
Daß zuviel Süßigkeiten ungesund sind, wissen sicher die meisten Menschen. Trotzdem gelingt es manchen nicht, sich auf ein Stück Schokolade oder ein bis zwei Kekse zu beschränken. Schlimmstenfalls besteht wider besseres Wissen eine gnadenlose Gier etwas zu essen, was weder gesund ist noch der Figur gut bekommt. Zwar gibt es offiziell keine Zuckersucht. Aber dennoch leiden Menschen darunter.
Schützen Sie sich vor Salmonellen!
Plötzlich einsetzende Bauchschmerzen und heftiger Durchfall über mehrere Tage sind typische Anzeichen: Vor allem in den warmen Monaten häufen sich Salmonellen-Infektionen durch fehlende Hygiene oder verdorbene Lebensmittel. Betroffen sind insbesondere Fleisch und Eier, aber zum Beispiel auch Speiseeis und Fisch. Die Salmonellenbelastung kann man jedoch weder sehen noch riechen oder schmecken. Um eine Infektion zu vermeiden, sollte deshalb im Sommer besonders sorgfältig und wählerisch mit Lebensmitteln umgegangen werden.
Köstlich süßes Fruchtfleisch
Die Stachelbeere (Ribes uva-crispa) gehört zur Familie der Steinbrechgewächse. Ihre ursprüngliche Heimat ist Eurasien und Nordafrika. Die veredelten Stachelbeeren, wie wir sie heute kennen, kamen erst im 15. Jahrhundert in die Gärten Mitteleuropas. Heute gibt es zahlreiche Sorten, die sich in Farbe (rot, gelb, grün, weiß) und Oberfläche (glatt, wollig, stachelig) unterscheiden. Das weiche, sehr saftige Fruchtfleisch enthält viele kleine, eßbare Kerne. Je nach Sorte und Reifezustand schmeckt es von sauer bis köstlich süß.
Honig: Zucker oder Heilmittel?
Seit Jahrtausenden nutzt der Mensch die süßen Wintervorräte der Bienen. Der griechische Arzt Hippokrates empfahl um 400 v. Chr. Honig als Heilmittel sowie zur Leistungssteigerung olympischer Athleten. Bis ins Mittelalter war er das einzige bekannte Süßungsmittel für Speisen und Getränke. Hinsichtlich der gesundheitlichen Effekte ist zu bedenken: Einerseits verleihen die wertvollen Inhaltsstoffe dem Honig antibiotische Eigenschaften, andererseits besteht er zu drei Vierteln aus purem Zucker.
Digitalis
Naturheilkundlich orientierte Patienten stehen schulmedizinischen Arzneimitteln oft skeptisch gegenüber. Andere Kranke haben eher übersteigerte Erwartungen. Viele Vorurteile beruhen auf mangelnder Information. Um hier Klarheit zu schaffen, stellen wir in loser Folge die am häufigsten verordneten Arzneimittel vor.
Haut und Selbstwertgefühl sind untrennbar verbunden
In der Embryonalentwicklung haben Haut, Nerven und Gehirn das gleiche Ursprungsgewebe, deshalb besteht das ganze Leben lang eine enge Verwandtschaft zwischen ihnen. Gefühle werden über die Haut sichtbar: Man errötet vor Scham oder Wut, man wird bleich vor Schreck. Umgekehrt ruft die Berührung der Haut Gefühle hervor. Wie eng ist die Beziehung zwischen Haut und Psyche bei Hauterkrankungen? Der Naturarzt befragte zu diesem Thema Prof. Dr. med. Uwe Gieler, Autor des Buches „Die Sprache der Haut“. Prof. Gieler arbeitet zum … weiterlesen
Guter Boden macht den Biogarten zur Oase
Trotz ausreichendem Licht und beachtlicher Pflege kümmern viele Gartenpflanzen nur vor sich hin, tragen kränkelnde Blätter und kaum Blüten. Kommt Ihnen das bekannt vor? Häufig steckt allerdings nicht das Schicksal, sondern die Bodenzusammensetzung dahinter, denn ohne Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphat oder Kalium geht einfach nichts. Im Biogarten gibt es hervorragende Möglichkeiten, den Boden fruchtbar und nährstoffreich zu machen.Kompost, Pflanzenjauche oder Algenkalk bewirken kleine grüne Wunder.
Selbsthilfe bei Harninkontinenz
Früher waren der Beckenboden und damit zusammenhängende Probleme wie die Harninkontinenz ein Tabuthema. Mittlerweile hat ein Großteil der Frauen gelernt, offener mit dem Thema umzugehen. Dies führt auch dazu, daß eine einfache Methode zur Vorbeugung und Therapie immer mehr Interesse findet: das Beckenbodentraining. Mehrmals pro Woche ein paar Minuten trainieren, und schon bald stellen sich erste Erfolge ein. Jetzt müssen nur die Männer noch nachziehen in puncto Offenheit, denn auch ihnen kann, z. B. bei Problemen nach einer Prostata-Operation, mit … weiterlesen
Schreiben tut der Seele gut
Schon in alten Zeiten haben Menschen das Schreiben zu therapeutischen Zwecken genutzt: Bereits die Stoiker der Spätantike schrieben über elementare Themen wie den Tod in Form einer Schreibmeditation. Selbsterfahrung und Selbsterforschung spielen beim Schreiben eine zentrale Rolle. Wie können wir dieses Potential nutzen – ohne große schriftstellerische Ambitionen? Ob Tagebücher, Gedichte, Besinnungstexte oder (fiktive) Briefe: Schreiben hat therapeutische Effekte, es bietet die Möglichkeit, Grenzerfahrungen und Krisen zu verarbeiten.
Trotz Brustenge – Kopf hoch und leben!
Wenn Sie Ihre Reiseverbindungen danach aussuchen, möglichst viel Zeit zum Umsteigen zu haben … Und wenn Sie dann Bahnsteig 12 schließlich erreichen und mit einem Gefühl, als zerreiße es Ihnen die Brust, in den Sessel des ICE fallen … – spätestens dann sollten Sie einmal einen Kardiologen aufsuchen. Angina pectoris, zu deutsch: Brustenge, heißt diese Krankheit, bei der das Herz nicht mehr genügend Sauerstoff bekommt und vor Schmerz aufschreit. Die Angina pectoris kann Warnsignal vor einem Herzinfarkt sein. Sie bedeutet … weiterlesen
Naturheilärztlicher Rat – Herzbeschwerden nach den Wechseljahren
Thrombose: Bewegung ist der beste Schutz
Von 1000 Bundesbürgern erleidet statistisch etwa einer pro Jahr eine Thrombose: Sie wird ausgelöst durch ein Blutgerinnsel (Thrombus) innerhalb eines Blutgefäßes, meist einer Vene. Wenn es sich von der Venenwand ablöst, kann es Lungenarterien plötzlich blockieren und damit eine lebensgefährliche Lungenembolie auslösen. In den meisten Fällen kann jedoch eine Thrombose bereits durch richtige Vorbeugung vermieden werden.
Nach 20 Jahren im Rollstuhl lernte ich wieder laufen
Schlaganfall verhindern: Vorboten erkennen!
Bei Schlaganfall zählt jede Minute, denn durch die plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn drohen Tod oder dauerhafte Behinderung. Doch auch kleine „Schlägchen“ – schlaganfallähnliche Symptome, die nicht ganz so stark ausgeprägt sind und bald wieder verschwinden – müssen ernst genommen werden. Oft folgt, schon in den Tagen danach, der „echte“ Schlag. Wenn’s passiert, ist professionelle Notfallmedizin unverzichtbar. Damit es gar nicht erst passiert, dafür ist meist mehr erforderlich als Medikamente.
Pickel und Juckreiz nach dem Sonnenbad
Gehören Sie zu den Menschen, die Sommer und Sonne eher mit Juckreiz, Bläschen oder Quaddeln verbinden anstatt mit wohligem Sonnenbad und attraktiver Bräune? Den dafür häufig gebrauchten Begriff „Sonnenallergie“ gibt es in der Medizin jedoch nicht. Außerdem können hinter den Hautproblemen unterschiedliche Krankheiten und Auslösemechanismen stecken. Entsprechend sind auch die therapeutischen Maßnahmen verschieden. „Vorsicht Sonne!“ gilt allerdings für alle Betroffenen.
Blockade der Brustwirbel verursachte heftige Krämpfe
Bernd Kaufmann (Name geändert) ist 45 Jahre alt. Als erfolgreicher Außendienstmitarbeiter reist er viel mit dem Auto zu Kunden, etwa 40–50.000 Kilometer im Jahr. Im Moment ist er gerade wieder auf Achse und hängt seinen Gedanken nach. Wie lange sitzt er nun schon in seinem Wagen und dann auch noch der Streß: Immer Termine, der Stau auf der Autobahn, und in der Firma hat er jetzt noch einen neuen Bezirk dazubekommen. Eigentlich hatte er mit dem Rauchen aufgehört, aber in … weiterlesen