Antlitzdiagnose

Das Gesicht als Spiegel der Gesundheit

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Beate Loos-Kirchmann, Heilpraktikerin

Bis zur Einführung der modernen Labor- und Apparatediagnostik waren die Ärzte gezwungen, allein durch gründliche Befragung und Untersuchung des Patienten (Abhören, Abklopfen, Tasten, Betrachten) zur Diagnose zu gelangen. Und viele waren dabei erstaunlich treffsicher. Die Kunst, von Körperbau und Gesichtszügen (Physiognomie) auf Veranlagungen und akutes wie chronisches Krankheitsgeschehen zu schließen, gehörte selbstverständlich dazu. Mittlerweile haben gerade naturheilkundliche Therapeuten festgestellt, daß die Antlitzdiagnostik durch die moderne Medizin nicht ganz und gar überflüssig geworden ist, sondern eine wertvolle Hilfe in der Praxis … Weiterlesen

Allergieneigung an der Iris erkennen

Allergieneigung an der Iris erkennen

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Willy Hauser, Heilpraktiker

Eine Allergie ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Fremdstoffe (z. B. Pollen), die eigentlich keine Gefahr für die Gesundheit darstellen. An der Beschaffenheit der Iris (Regenbogenhaut) und ihrer Umgebung läßt sich zwar nicht ablesen, worauf der Betreffende allergisch reagiert, wohl aber, ob er dazu neigt, überhaupt Allergien zu entwickeln. Dies kann vor allem dann von Bedeutung sein, wenn bestimmte Erkrankungen oder Gesundheitsprobleme eines Patienten bisher gar nicht im Zusammenhang mit Allergien gesehen wurden.

Möglichkeiten und Grenzen der Kinesiologie

Mit dem Muskeltest Blockaden aufspüren

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Dr. med. György Irmey

Mit Kinesiologie lassen sich Störungen der körperlichen Organ- und Energiezustände analysieren und korrigieren. Die Methode, bei der körpereigene Signale ausgewertet und beeinflußt werden, hat in den letzten Jahren zunehmendes Interesse gefunden. Ärzte und andere Therapeuten wenden das Verfahren in ihren Praxen an, obwohl es als sehr subjektiv gilt und daher von vielen medizinischen Wissenschaftlern abgelehnt wird.

Akute und chronische Leukämien

Der weiße Blutkrebs hat viele Gesichter

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Dr. med. Rainer Matejka

Bei der Leukämie handelt es sich um eine Krebserkrankung der Blutzellen, bei der sich meist die weißen Blutkörperchen auf Kosten der anderen Blutbestandteile ungebremst vermehren. Als Folge treten Müdigkeit, Blässe und Herzklopfen sowie eine erhöhte Infekt- und Blutungsneigung auf. Jährlich erkranken etwa 11.800 Menschen in Deutschland an Leukämie, davon sind 600 Kinder. Es gibt verschiedene Formen der Leukämie, die nicht alle gleichermaßen bösartig sind. Dr. Rainer Matejka erläutert die Unterschiede.

Krampfadern, Hüftprobleme, Rückenleiden, Muskelriß ...

Schmerzen im Bein – was steckt dahinter?

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Dr. med. Andreas Weiß

Schmerzen im Bein können viele verschiedene Ursachen haben: Gefäß- oder Nervenstörungen, Arthrose von Hüft- und Kniegelenk oder Schäden an der Wirbelsäule. Einige treten plötzlich auf, andere setzen schleichend ein. Art und Ort des Schmerzes führen den Betroffenen oft in die Irre. Die Heftigkeit der Beschwerden ist allein nicht un- bedingt ein Hinweis auf die Gefährlichkeit der Ursache: Manche sind harmlos, andere müssen sofort ärztlich behandelt werden.

MCS: Gründliche Diagnostik entscheidet

Wer ist überempfindlich gegen Chemikalien?

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Dr. med. Silvia Franz

MCS steht für „Multiple Chemical Sensitivity“ oder übersetzt „Multiple Chemikalienüberempfindlichkeit“. Das Krankheitsbild ist in Deutschland – anders als in den USA – unter Medizinern, Rentenversicherern und Berufsgenossenschaften noch nicht allgemein anerkannt. Daher zieht sich der Weg vom ersten Symptom bis zur Diagnose häufig unverhältnismäßig in die Länge. Bestimmte Diagnosekriterien können jedoch eine MCS belegen und von psychischen Störungen und anderen chronischen Beschwerden abgrenzen.

Laborwerte richtig interpretieren

Laborwerte allein machen noch lange keine Diagnose

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Dr. med. Karl-Heinz Ricken

Ein Drittel der Diagnosen wird erst nach der Laboruntersuchung gestellt. Diese ist zu einem unersetzlichen Bestandteil der medizinischen Untersuchung geworden. Doch unterscheiden sich Normal- und Grenzwerte je nach Land, Lehrbuch oder Labor enorm. Kranke können normale Werte und Gesunde stark abweichende Werte aufweisen. Werden Faktoren wie Alter, Geschlecht, Tageszeit, Essen oder Rauchen nicht berücksichtigt, ergeben sich zusätzliche Fehlerquellen. Daher kann keinesfalls allein aus einem Laborwert eine Diagnose abgeleitet werden.

Mund- und Zungenbrennen kann viele Ursachen haben

Mund- und Zungenbrennen kann viele Ursachen haben

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Dr. med. Jürgen Freiherr von Rosen

Mund- und Zungenbrennen ist ein lästiges, rätselhaftes und oft langwieriges Problem, das vor allem Menschen über 45 Jahre quält. Anders als von vielen befürchtet, handelt es sich dabei nur selten um ein Anzeichen ernsthafter Erkrankungen. Das Problem besteht vielmehr darin, überhaupt eine Ursache aufzudecken. Vielleicht steht deshalb die Schulmedizin diesem Leiden im Grunde hilflos gegenüber. Die Naturheilkunde ist zwar bezüglich der Ursachen auch nicht immer klüger, dennoch kann sie therapeutisch helfen.

Szintigraphie

Szintigraphie: Blick in die Schilddrüse

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Prof. Dr. med. Lothar-Andreas Hotze

Wenn Menschen unter Schweißausbrüchen, Gewichtsabnahme und hervortretenden Augen leiden, „unter Strom“ stehen oder hingegen leicht frieren, sich müde und lustlos fühlen und zunehmen, kann dies nicht selten an einem Überschuß oder Mangel an Schilddrüsenhormonen liegen. Beides kann das Leben wesentlich beeinträchtigen und verkürzen, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Mit Hilfe der Szintigraphie wird die Aktivität der Schilddrüse und damit eine Störung der Hormonproduktion bildlich sichtbar gemacht. Viele Menschen werden im Laufe ihres Lebens mit dieser Untersuchungsmethode konfrontiert. … Weiterlesen

Eine Einführung in die chinesische Zungendiagnose

Was Ihnen auf der Zunge liegt

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Sigrid Molineus, Heilpraktikerin

Viele Menschen beobachten, daß sich das Aussehen ihrer Zunge verändert, insbesondere beim Belag der Zunge kann dies sehr schnell gehen: innerhalb von drei Wochen, bei akuten Krankheiten noch schneller. Und viele haben sich schon gefragt, ob das etwas bedeutet – und vor allem, was es bedeutet. Die Zungendiagnose, als frühzeitige Erkennung von Problemen des Organismus und deren Ursachen, wurde im Westen weitgehend vergessen. Dagegen hat sie sich seit Jahrhunderten in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bewährt.

Husten – manchmal sind Herz und Magen schuld

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Lutz-Michael Schäfer, Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

Er stört im Kino und im Theater, er stört in der Nacht, er raubt uns den Schlaf, er stört beim Reden, er kann auch auf sich aufmerksam machen oder als ein leichtes Hüsteln ganze Diskussionen beeinflussen. Husten ist der häufigste Grund, warum Patienten einen Arzt aufsuchen. Dabei ist er selbst keine Krankheit und dennoch ernst zu nehmen: ein Symptom verschiedener Erkrankungen der Nase, der Nasennebenhöhlen, des Rachens, des Kehlkopfes, der Bronchien – manchmal auch des Herzens oder des Magens. Welches … Weiterlesen

Gichtanfall

Plötzlich schmerzt der Zeh

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Dr. med. Rainer Matejka

Ursache eines Gichtanfalles ist die Ablagerung von Harnsäurekristallen im Gelenk. Der Harnsäurespiegel im Blut gilt bei Männern als normal, wenn er unter sieben Milligramm pro Deziliter liegt, bei Frauen unter 5,7. Erhöhte Werte führen nicht unbedingt zu Beschwerden. Andererseits können selbst bei normalen Werten Gichtanfälle auftreten. Wird allerdings bei einer Laboruntersuchung ein zu hoher Wert festgestellt, sollte das ein Warnsignal sein, endlich seine Ernährungsgewohnheiten zu ändern.

Periphere Polyneuropathie

Mit Kribbeln in den Beinen fängt es oft an

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Dr. med. Werner Frase

Unter einer peripheren Polyneuropathie versteht man die Schädigung derjenigen Nerven, die außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks verlaufen. Das Problem ist alles andere als selten – Diabetes oder Alkoholkonsum sind in den meisten Fällen die Ursache. Die Polyneuropathie entwickelt sich oft über viele Jahre unerkannt. Dies kann sogar zu einem – unbemerkten ! – Herzinfarkt führen.

Morbus Basedow

Die Schilddrüse unter Kontrolle bringen

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Marianne Krug, Ärztin

Morbus Basedow, eine Erkrankung der Schilddrüse, wurde benannt nach dem deutschen Arzt Karl Adolf von Basedow (1799-1854). Schätzungsweise ein bis drei Prozent der Bevöl- kerung erkranken daran, mehr Frauen als Männer. Diese Autoimmunerkrankung führt zu einer Überfunktion der Schilddrüse, die sich bei milden Verlaufsformen naturheil- kundlich behandeln läßt.

Bohnen, Erbsen, Linsen und Co.

Leere Hülse? – Nicht die Bohne

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Prof. Dr. rer. nat. Claus Leitzmann

Lange Zeit fristeten Hülsenfrüchte ein Schattendasein in deutschen Küchen. Zu Unrecht, denn sie bieten ein Maximum an Nährstoffen und ein Minimum an Fett. Die Vollwertköche haben ihre Bedeutung wiederentdeckt. Südeuropäer, Inder und Araber zeigten uns mit ihren einheimischen Gerichten die Vielfalt der Hülsenfrüchte, und auch in Feinschmeckerlokalen kann man Gerichte aus Hülsenfrüchten wieder genießen. Lassen Sie sich Appetit machen.

Heilpflanzen bei Rheuma:

Bitterstoffe schützen Gelenke

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Ursel Bühring, Heilpraktikerin

Was häufig unscheinbar als „lästiger Begleiter“ beginnt, kann unser Leben verändern und uns Freiheit und Wohlbefinden nehmen. Hinter „Rheuma“ verbergen sich ungefähr 200 verschiedene schmerzhafte Erkrankungen von Muskeln, Knorpeln, Knochen, Gelenken, Sehnen und Bändern. Die Schmerzbehandlung ist das vorrangige Ziel. Da Rheuma eine langandauernde, chronische Erkrankung ist und die syntheti- schen Rheumamittel vielfältige, teilweise schwerwiegende Nebenwirkungen besitzen, sollten pflanzliche Rheumamittel die „erste Wahl“ sein.

Magen-Darm-Geschwüre

Wer ist der Magenfeind?

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Dr. med. Volker Schmiedel

„Kein Geschwür ohne Säure!“ lautete das Dogma bis vor wenigen Jahren. Dann wagte es ein australischer Arzt zu be- haupten, daß das Geschwür eine Infek- tionskrankheit sei. Er erntete Spott und beißende Kritik. In einem heroischen Selbstversuch konnte er jedoch durch die Einnahme von Bakterien bei sich selbst ein Magengeschwür erzeugen und so den eindeutigen Beweis für seine Theorie er- bringen. Helicobacter pylori, so der Name des säureliebenden Bakte- riums, ist jedoch bei weitem nicht für alle Magengeschwüre verantwortlich.

Multiple Sklerose und Ernährung

Warum Inuit keine MS hatten

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Die Medizin rechnet die MS seit einiger Zeit zu den Autoimmunerkrankungen, doch ihre Krankheitsmechanismen sind komplizierter als gedacht. Viele Indizien, unter anderem die enorme Zuwachsrate in einigen westlichen Ländern, deuten darauf hin, daß die Ernährung eine Rolle spielt. Bei den Inuit ("Eskimos") war die Krankheit unbekannt, bis sie den westlichen Lebensstil übernahmen. Was auch immer die Ursachen im einzelnen sein mögen: Jedenfalls läßt sich mit der richtigen Ernährung der Verlauf von Multipler Sklerose günstig beeinflussen.
Therapie der Multiplen Sklerose

Schübe verkürzen, Pausen verlängern

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Mechtilde Bollin-Dersch, Ärztin

Die Multiple Sklerose (MS) ist die häufigste entzündliche Erkrankung von Gehirn und Rückenmark. Die Zahl der Neuerkrankungen wächst in den letzten Jahrzehnten ständig, vor allem in Nordeuropa und Nord-amerika. In Deutschland leiden daran rund 120.000 Menschen. Die Ursachen der Erkrankung sind noch immer nicht wirklich geklärt. Dennoch kann die schulmedizinische Therapie den Verlauf oft günstig beeinflussen. Naturheilkundliche Methoden ergänzen die Behandlung, schreibt unsere Autorin, die als Ärztin viele MS-Kranke behandelte – und selbst von der Krankheit betroffen ist.

Arnika macht Schluß mit dem Bluterguß

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Ursel Bühring, Heilpraktikerin

Arnika galt früher als Universalmittel und sollte auch heute in keiner Hausapotheke fehlen. Johann Wolfgang von Goethe bekam Arnikatee gegen Durchblutungsstörungen am Herzen verordnet. Das ist heute – zumindest offiziell – nicht mehr erlaubt. Überlebt haben dagegen andere Anwendungen, z.B. das Gurgeln gegen Heiserkeit. Besonders bewährt haben sich Arnika-Umschläge, -Tinkturen und -Salben als „Verletzungsmittel“.

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