Pseudo-Gicht im Knie
Dr. med. Andreas Weiß
Dr. med. Andreas Weiß
Eine chronische Übersäuerung des Organismus kann zu Knochenschwund und Nierensteinen beitragen. Darüber hinaus wird sie mit einer ganzen Reihe von Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht: chronische Müdigkeit und Leistungsschwäche, Kopfschmerzen, Rheuma, Störungen des Immunsystems und sogar Depressionen. Viele Menschen sind mittlerweile für das Problem sensibilisiert, allerdings weiß die Mehrheit nicht so recht, wie sie der Übersäuerung entgegenwirken kann.
Frau Andrea K. (Name geändert) stellte ihre Koffer ab und schaute sich in der Eingangshalle der Klinik um, um einen ersten Eindruck zu gewinnen. Es war Juni, und sie hatte eine Kur wegen körperlicher und seelischer Überforderung an der Ostsee angetreten. Als Nebendiagnose bestand bei ihr eine seit vielen Jahren vorhandene Neurodermitis. An typischen Stellen wie Händen, Ellenbeugen und am Haaransatz waren die Hautveränderungen deutlich zu sehen.
Rückenschmerzen können viele Ursachen haben. Wenn sie in die Beine ausstrahlen, handelt es sich häufig um eine Ischialgie. Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) kennt dafür bewährte Akupunkturpunkte. Ihre Behandlung hilft oft auch bei „normalen“ Rückenschmerzen (ohne Ischiasbeteiligung), sofern die Zuordnung nach den Kriterien der TCM stimmt. Und sie lassen sich teilweise auch zur Selbsthilfe durch Akupressur (Punktmassage) verwenden! Allerdings sollte man mögliche Komplikationen einer Ischialgie kennen.
Während das Phänomen der trockenen Augen noch vor 40 Jahren kaum bekannt war, klagt heute bereits jeder dritte Patient beim Augenarzt über solche Beschwerden. Aufgrund der modernen Lebens- und Arbeitsbedingungen und dem Älterwerden der Menschen kommt die Krankheit zunehmend häufiger vor. Manchmal lässt sich das Problem leicht beheben, oft stecken jedoch organische Erkrankungen dahinter. Eine erfolgreiche Therapie erfordert mehr als nur symptomatische Hilfe.
Dass sich Stress in Beruf und Alltag negativ auf den Organismus auswirkt und Krankheiten verursachen kann, ist hinreichend bekannt. Überall liest man es: Stress muss man vermeiden. Wir glauben zwar oft, dass wir dem Stress nicht entgehen können. Manchmal liegt es jedoch „nur“ an unserer Einstellung und unseren Bewertungsmaßstäben.
Die Gattung Sellerie gehört zur Familie der Doldenblütler und umfasst etwa 20 Arten. Der echte Sellerie (Apium graveolens) wird seit langem als Gemüse-, Würz- und Heilpflanze angebaut. Es sind drei Varianten bekannt: Vom Schnittsellerie (var. secalinum) verwendet man nur die Blätter zum Würzen. Die halb unterirdisch wachsende Sprossknolle des Knollenselleries (var. rapacveum) ist als Suppengewürz bekannt. Man verarbeitet sie aber auch roh zu Salat oder gekocht zu Gemüse. Vom Stauden- oder Bleichsellerie (var. dulce) verwendet man die oberirdisch wachsenden fleischigen … weiterlesen
95 Prozent der Deutschen wissen, dass moderater Sport die Gesundheit fördert, aber nur 20 Prozent können sich dazu aufraffen. Ein Großteil der Bewegungsmuffel lässt sich auch durch noch so gute Argumente nicht aufs Fahrrad oder in die Laufschuhe bringen. Aber mehr Bewegung ist möglich – durch alltägliche Aktivitäten – und auch völlig ausreichend, sagt Prof. Dr. Hans A. Bloss. Der Naturarzt sprach mit dem Sportwissenschaftler, der neuerdings mit scheinbar sportfeindlichen Thesen für Aufsehen sorgt.
Fruchtzucker (Fruktose) galt früher als unproblematischer Süßstoff. Und Obst, der natürliche Fruchtzucker-Lieferant, ist sowieso gesund – oder etwa nicht? In jüngster Zeit wird mehr und mehr zur Kenntnis genommen, dass viele Menschen unter Fruchtzucker-Intoleranz leiden, oft ohne es zu wissen. Blähungen und Durchfall, aber auch scheinbar entlegene Symptome (z. B. Reizblase) können darauf zurückzuführen sein.
Die großen Speicheldrüsen des Menschen haben einen unverzichtbaren Anteil an den Verdauungsvorgängen. Täglich produzieren sie etwa 1,5 bis 2 Liter Speichel, ohne den uns der Nahrungsbrei schlichtweg im Hals steckenbleiben würde. Solange die Drüsen ihren Dienst anstandslos leisten, machen sie sich kaum bemerkbar. Erst wenn sie erkranken, werden sie uns bewusst. Neben Infektionen können sie zum Beispiel von Steinen und Tumoren befallen werden.
Fette gehören zu den lebensnotwendigen Energieträgern und Bausteinen des Körpers. Gerade weil sie in der Evolution des Menschen ebenso unersetzlich wie rar waren, hat der Körper eine Reihe ausgefeilter Strategien entwickelt, um sie zu erlangen und zu speichern. Biologisch unvorbereitet stehen Menschen heute hingegen einem Überangebot an Nahrungsfett gegenüber, welches nur allzu leicht zu Übergewicht und den bekannten Folgeerkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Dickdarm- oder Brustkrebs führt. Fleisch, Milchprodukte und Bratfett stehen dabei ebenso im Blickpunkt wie versteckte Fette in Backwaren, … weiterlesen
„Sie vertragen das Klebereiweiß Gluten nicht und dürfen ab jetzt kein einheimisches Getreide mehr essen, also keinen Weizen, Roggen, Gerste, Hafer und Dinkel.“ Wer von seinem Arzt eine solche Diagnose hört, ist erst einmal schockiert. Kein Brot, keine Nudeln, keinen Kuchen mehr? Wie soll das denn gehen? Zunächst hat man das Gefühl, kaum noch etwas essen zu dürfen. Aber es bleibt mehr als man denkt – und durchaus Schmackhaftes.
Schlacken loswerden, körperliche Beschwerden reduzieren und mehr Wohlbefinden erlangen: das wünschen sich viele Menschen, die sich mit dem Gedanken tragen, endlich einmal zu „entschlacken“. Gezielte Maßnahmen unterstützen den Organismus dabei, die im Laufe der Zeit angesammelten schadhaften Ablagerungen und Giftstoffe auszuscheiden. Eine solche entschlackende, reinigende Kur kann man ohne viel Aufwand auch selbständig zu Hause durchführen. Und nicht zuletzt lassen sich dabei auch wertvolle Anregungen für eine dauerhaft vitalisierende Lebensweise gewinnen.
Menschen benötigen von ihren ersten Bezugspersonen Geborgenheit, Liebe, Annahme und Halt. Fehlen diese Zuwendungen und wird so die frühe Bindung verletzt, führt dies zu Schwierigkeiten bei der „Emotionsregulierung“: Die Betroffenen sind oftmals nicht in der Lage, ihre Emotionen zu kontrollieren – sie werden von ihren Gefühlen geradezu überflutet. Dies kann weitreichende Folgen haben. So werden z. B. die späteren Partner unbewusst dazu eingesetzt, die gestörte Emotionsregulierung zu gewährleisten.
Wer hat es nicht schon erlebt: Mit Vorfreude und großen Erwartungen geht es in die schönsten Wochen des Jahres. Alles soll perfekt laufen, jeder Augenblick der Erholung dienen. Doch nicht selten bereiten Sonne, Meer oder Höhenluft dem Körper Probleme, und typische Urlaubskrankheiten wie Durchfall oder Sonnenbrand trüben den Spaß. Ist die Reiseapotheke sinnvoll ausgestattet, sind die Chancen gut, bald wieder fit für lange Strandtage, aufregende Städtetouren oder Wanderungen zu sein.
Die Werbung spricht probiotischen, also mit besonderen Bakterien angereicherten Lebensmitteln ein breites Spektrum gesundheitsfördernder Effekte zu. Sie sollen das körpereigene Immunsystem stärken, Verdauungsbeschwerden bessern und Neurodermitis vorbeugen. Doch ganz so einfach ist es nicht. Jeder Bakterienstamm hat eine andere Wirkung, und man muss die Produkte täglich zu sich nehmen, um einen Nutzen zu erzielen.
Bald beginnt sie wieder – die Jahreszeit für stechende Insekten. Sie rauben uns den Schlaf, vermiesen uns den lauen Sommerabend auf der Terrasse, und ihre Stiche jucken und brennen viele Tage. Neben „Chemiekeulen“, die die ungebetenen Gäste vertreiben, gibt es natürliche Mittel, um ohne oder zumindest mit weniger juckenden Pusteln über den Sommer zu kommen. Und wenn es dann doch einmal passiert ist, helfen einfache Hausmittel gegen Juckreiz und Schmerz.
Die Himbeere (Rubus idaeus) zählt zu den Rosengewächsen und ist im botanischen Sinn keine Beere, sondern eine Sammelsteinfrucht. Man unterscheidet zwischen einmal tragenden (Sommer) und mehrmals tragenden (Sommer und Herbst) Sorten. Die vielen Himbeersorten wachsen weltweit wild und gezüchtet vorzugsweise im Halbschatten, auf Waldlichtungen und am Waldrand. Die Sträucher werden bis zu zwei Meter hoch und blühen zwischen Mai und August. Die Früchte werden je nach Sorte von Juni an bis zu den ersten Frösten im Spätherbst geerntet. Wildwachsende Himbeeren … weiterlesen
„Mein Mann (62 J.) und ich (57 J.) leiden unter Blähungen und haben einen regelrechten Blähbauch. In Urin und Stuhl hat man bei uns beiden Pilze – auch Candida – gefunden. Unser Arzt verordnete uns eine Behandlung mit Nystatin. Doch unsere Heilpraktikerin rät uns davon dringend ab und empfiehlt, homöopathische Mittel wie Fortakehl, Pefrakehl und andere über einen Zeitraum von zwei Monaten einzunehmen. Ein anderer Heilpraktiker ist von anderen Darmaufbauprodukten überzeugt. Wir möchten unser Problem so angehen, dass wir nachhaltigen … weiterlesen