Lauch

Pikante Würze das ganze Jahr

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Die heute bekannte Lauch- oder Porreepflanze (Allium porrum), die zu den Zwiebelgewächsen gehört, stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und hat sich wahrscheinlich aus dem wildwachsenden Acker- oder Sommerknoblauch entwickelt.

Durchblick im Label-Dschungel

Bio ist gut, aber welches Bio ist besser?

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Viele Vorteile sprechen für „bio“. Und der anhaltende Bio-Boom zeigt, dass Verbraucher dies wissen. Seit Jahren steigen die Umsätze für Bio-Produkte, allein in 2006 um 16 Prozent. Andererseits wächst mit dem Boom auch der Anteil der Lebensmittel, die nur den Mindeststandards entsprechen. Bio ist nicht gleich Bio, es lohnt sich, aus gesundheitlichen und ökologischen Gründen genauer hinzusehen: aufs Siegel und im Zweifelsfall auf die Zutatenliste.

Linsen

Der Geschmack steckt in der Schale

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Linse (Lens culinaris) bezeichnet den getrockneten Samen einer Wickenart, die bereits vor 8.000 bis 10.000 Jahren in Ägypten angebaut wurde. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler. Angebaut werden die 20 bis 50 Zentimeter hohen krautigen Pflanzen vorwiegend in der Türkei, Pakistan, Ägypten, Chile und Argentinien, aber auch in Italien (Berglinsen: braun) und Frankreich (De Puy: grünlich-schwarz sowie Champagne: rötlich-braun). In Indien überwiegen orangefarbene und rote Linsen, die beim Kochen zu Brei zerfallen, oder auch die schwarzen, würzig-aromatischen Belugalinsen. Einige wenige … weiterlesen

Getreidekaffee & Co.

Vom Ersatz in Notzeiten zum koffeinfreien Genuss

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Wer bei „Getreidekaffee“ das Gesicht verzieht, der hat vielleicht seine Kriegs- oder Kindheitserfahrungen nicht überwunden, jedenfalls wenig Ahnung von der Geschmacksvielfalt im Bereich „Ersatzkaffee“. Nicht die Bohne macht sein kaffeeartiges Aroma aus, sondern geröstetes Getreide, Wurzeln oder Früchte. Dank hochwertiger Zutaten und optimierter Verarbeitung sind die heutigen Sorten mehr als ein Ersatztrunk für schlechte Zeiten und längst eine beliebte Alternative bei Jung und Alt.

Nährstoffschonend kochen

Damit die Nährstoffe auf dem Teller landen

Dr. oec. troph. Claudia Müller

Kochen, Braten, Dämpfen, Dünsten, Grillen, Schmoren: Erst das Erhitzen lockt bei vielen Nahrungsmitteln die vielfältigen Aromen hervor, die dann unserem Gaumen schmeicheln. Doch jede Art der Erwärmung geht mit einem Verlust an wichtigen Nährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen einher. Mit der richtigen Garmethode und ein paar Küchentricks lassen sich die Verluste reduzieren.

Müdigkeit, Übelkeit, Migräne oder Depression?

Kein Wohlbefinden ohne funktionierende Leber

Dr. med. Rainer Matejka

Die herausragende Bedeutung der Leber für den Stoffwechsel zeigt sich schon an ihrer Größe, in der sie alle anderen Drüsen im menschlichen Körper übertrifft. Wenn sie ihre wichtigen Aufgaben aufgrund von Überlastung nur noch eingeschränkt erfüllen kann, wirkt sich das im gesamten Organismus aus. Bei vielen unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Übelkeit, Migräne oder Depressionen kann man mit Entlastung und Stärkung der Leber häufig eine Besserung des Wohlbefindens erreichen.

Ein Medikament gegen Durchfall

Wie wirkt das? – Loperamid

Dr. med. Volker Schmiedel

Naturheilkundlich orientierte Patienten stehen schulmedizinischen Arzneimitteln oft skeptisch gegenüber. Andere Kranke haben eher übersteigerte Erwartungen. Viele Vorurteile beruhen auf mangelnder Information. Um hier Klarheit zu schaffen, stellen wir in loser Folge häufig verwendete Arzneimittel vor.

Sanfte manuelle Therapie

Subtile Arbeit mit dem craniosakralen Rhythmus

Andrea Löb, Physiotherapeutin

Die Craniosakrale Therapie ist von den manuellen Therapien die subtilste: Von außen betrachtet scheint der Therapeut mit seinen Händen überhaupt nichts oder sehr wenig zu tun. Und auch der Patient kann oft nicht genau sagen, was da gemacht wird. Das Verfahren hat sich unter anderem bei Kopf- und Rückenschmerzen, Sehstörungen, Geburtstraumata, Fehlfunktionen des Kiefergelenks, Stress und anderen psychosomatischen Beschwerden bewährt.

Rücken und Gleichgewicht stärken

Fitnesstraining auf dem Gymnastikball

Rainer Pflaum

Der große Gymnastikball wurde früher hauptsächlich in der Krankengymnastik verwendet. Im Laufe der Zeit entdeckte man immer mehr Einsatzmöglichkeiten, so dass er seinen Weg inzwischen auch in den Fitnessbereich, die Geburtshilfe oder den Schulsport gefunden hat. Und vor so manchem Schreibtisch ersetzt er zeitweise den Bürostuhl.

So beruhigen Sie den Bauch

Zehn Tips bei Reizdarm

Dr. med. Dr. rer. nat. Bernhard Uehleke

Bauchschmerzen, Blähungen, Krämpfe, Durchfall, Verstopfung und Übelkeit sind häufige Beschwerden von Reizdarm-Patienten. Die Symptome können in unterschiedlichster Ausprägung und Kombination auftreten. Typischerweise ergeben körperliche Untersuchung und Labortests keinen Befund. Mit einigen Maßnahmen, die jeder ohne schulmedizinische Diagnose durchführen kann, lassen sich die Beschwerden jedoch bereits lindern.

Naturheilärztlicher Rat – Reizknie

"Wegen Arthroseschmerzen im rechten Knie bekam ich mehrmals Kortison ins Gelenk gespritzt. Später wurde bei einer Arthroskopie der Innenmeniskus teilweise entfernt. Jetzt habe ich dort noch stärkere Schmerzen als vorher. Mein Orthopäde spricht von Reizknie und Kristallarthritis. Er glaubt, dass die Kortisonspritzen dafür die Ursache sind. Zur Linderung lege ich nun jede Nacht Quarkwickel auf. Tagsüber mache ich Umschläge mit Retterspitz und kühle vorsichtig mit Eis. Außerdem nehme ich ein Weihrauch- sowie ein Enzympräparat ein. Mehr als zwanzig Schritte schaffe ich ohne Schmerzen aber kaum. Kann ich mit Hilfe aus der Naturheilkunde rechnen?" Kortison wird wegen der längeren Wirkungsdauer an Kristalle gekoppelt. Nach einiger Zeit ist der Wirkstoff verbraucht – dem Körper bleiben jedoch die Kristalle, die er nicht mehr auflösen kann. Auf diese Fremdkörper reagiert er manchmal mit einer Entzündung. Gegen die Kristalle lässt sich auch mit Naturheilkunde nichts unternehmen. Sie können lediglich die entzündliche Reaktion in Schach halten – mit Heilpflanzen, Vitaminen und Mineralstoffen. Als Heilpflanzen könnten Ihnen Brennnessel und Teufelskralle weiterhelfen. Des weiteren empfehle ich Ihnen die Antioxidantien Vitamin E und C, die aggressive Sauerstoffmoleküle unschädlich machen. Beide sollten Sie zunächst einmal hoch dosiert zu sich nehmen. Vitamin E empfehle ich in einer Dosis von bis zu 400 I.E. täglich. Die Anfangsdosis kann zur Aufsättigung für maximal einen Monat verdoppelt werden. Bitte entscheiden Sie sich für ein Medikament, bei dem das Vitamin E aus natürlichen Ölen gewonnen wurde. Vitamin E übt zudem einen günstigen Einfluss auf das Nerven- und Muskelsystem aus. Vitamin C verstärkt unter anderem Vitamin E in seiner Wirkung und ist außerdem an der Kollagensynthese beteiligt. Kollagen wird zum Aufbau von neuem Gewebe benötigt. Vitamin C sollte im ersten Monat ebenfalls hochdosiert, und zwar 1.000 Milligramm täglich, eingenommen werden. Danach können Sie auf 500 Milligramm pro Tag reduzieren. Sie können die Wirkung der Vitamine durch die tägliche Einnahme von 30 Milligramm Zink noch zusätzlich unterstützen. Ausgeprägt entzündungshemmende Eigenschaften haben Omega-3-Fettsäuren sowie Gammalinolensäure. Omega-3-Fettsäuren kommen in höherer Dosierung in fettreichen Meeresfischen wie Makrele, Hering, Thunfisch und Lachs vor, aber auch in pflanzlichen Ölen wie Lein-, Hanf-, Soja-, Raps-, Walnuss- und Kürbiskernöl. Die Zufuhr über die Nahrung reicht erfahrungsgemäß nicht aus, weshalb ich Ihnen zu entsprechenden Präparaten (z.B. Lachsölkapseln) rate. Im ersten Monat nehmen Sie vier Gramm täglich ein, in den Folgemonaten genügen zwei Gramm. Gammalinolensäure ist in Nachtkerzenöl, Borretschöl, Johannisbeerkernöl enthalten. Außerdem sollten Sie eventuelle Störfelder und Zahnherde abklären lassen, die möglicherweise Ihre Arthrose verursacht haben. Auch möchte ich Sie auf die ganzheitliche und immunstärkende Wirkung einer Darmsanierung sowie die entzündungshemmende Wirkung einer Fastenkur hinweisen. Empfehlen würde ich auch eine Ernährungsumstellung hin zu vegetarisch betonter Mittelmeerkost. Trotz Ihrer starken Arthroseschmerzen sollten Sie sich unbedingt regelmäßig und wohldosiert bewegen. Besonders gelenkschonend gelingt dies im warmen Wasser. Ihre bisherigen Anwendungen mit Quarkumschlägen, Retterspitz, Eis, Weihrauch und Enzymen können Sie beibehalten.

Andreas Jansen, Arzt

Nasenspülung, frische Luft und heiße Suppe

Die besten Hausmittel gegen Erkältung

Dipl.-Biol. Susanne Kudicke

Besonders beim Übergang von der warmen zur kalten Jahreszeit ist der Körper anfällig für die Attacken der Viren, die Husten, Schnupfen und Halsschmerzen hervorrufen. Aber ganz hilflos sind wir dem Virenansturm nicht ausgeliefert, man kann den Schutzwall verstärken, sie mit einem Fußbad oder heißer Suppe vertreiben oder mit Erhöhung der Körpertemperatur unschädlich machen.

Leistenschmerz: Was steckt dahinter?

Dr. med. Andreas Weiß

Der Leistenschmerz – als akut auftretender oder sich allmählich entwickelnder Schmerz – hat eine Vielzahl möglicher Ursachen: Bei Sportlern sind oft Verletzungen der Oberschenkelmuskulatur der Grund, doch kann durchaus ein Bandscheibenvorfall oder ein im Harnleiter eingeklemmter Stein schuld an den Beschwerden sein. Bei Männern liegt häufig auch ein Leistenbruch vor. Die richtige Diagnose ist das A und O für die Wahl der Therapie.

Was mir geholfen hat

Spezial-Massagen heilten Tennisarm

Eine besondere Massagetechnik des 1984 verstorbenen Münchner Orthopäden Dr. Anton Benzon macht bei Tennis-, Golf- oder Maus-Arm (auch RSI-Syndrom genannt) eine Kortisonbehandlung oder gar Operation überflüssig. Paul Werner Filius sowie seine Frau wurden vor 37 Jahren mit solchen Massagen von ihrem Tennisarm befreit. Da inzwischen der "Maus-Arm" zur Volkskrankheit wird, bietet diese Technik eine Lösung.
Homöopathische Hilfe im Alltag

Mit wenigen Mitteln für Notfälle gewappnet

Christoph Wagner, Heilpraktiker

Mit einigen wenigen homöopathischen Mitteln kann man bei den kleinen Notfällen des Alltags – z. B. Sturz vom Fahrrad, Erkältung oder Hexenschuss – oft schnelle erste Hilfe leisten. Dafür muss man die Mittel aber einigermaßen gut kennen und vorrätig haben. Gleichzeitig bietet der Umgang mit diesen Akutmitteln einen guten Einstieg in die homöopathische Behandlungsweise im allgemeinen und führt vielleicht zum Aufbau einer homöopathischen Hausapotheke.

Mit gesunder Lebensweise gegen Knochenschwund

So bleiben Ihre Knochen stark!

Dr. med. Volker Schmiedel

Der Verlust an Knochenmasse ist ein Aspekt des normalen Alterungsprozesses: Ab etwa dem 30. oder 35. Lebensjahr lagern unsere Knochen immer weniger Kalzium ein. Dennoch wurden mit dem Knochenschwund alias Osteoporose jahrelang vor allem Frauen „verrückt gemacht“ und zur Hormonersatztherapie gedrängt. Seit diese wegen gefährlicher Nebenwirkungen in Verruf geraten ist, fragen sich viele, was man denn jetzt tun solle. Etwa viel Milch trinken? Die Milch macht\’s nicht, wohl aber haben Bewegung, Ernährung und Lebensstil einen entscheidenden Einfluss.

Aus der naturheilkundlichen Praxis

Trigeminusneuralgie – wenn Zähne unter Strom stehen

Anita Kraut, Heilpraktikerin

Der sechzigjährige Landwirt Johann Müller (Name geändert) ist ein richtiger Naturbursche, der ein karges, arbeitsreiches Leben führt. Vor zehn Jahren bekam er Schmerzen im rechten Unterkiefer, die immer heftiger wurden und sich schließlich als Trigeminusneuralgie (Reizung eines Gesichtsnervs) entpuppten. Untersuchungen in einer neurologischen Klinik und die Behandlung mit Schmerzmitteln verschafften kaum Linderung. Herr Müller war völlig verzweifelt darüber, dass selbst starke Medikamente nicht zur Heilung beitrugen.

Naturheilärztlicher Rat – Schilddrüsenunterfunktion und Bluthochdruck

"Mein Mann (65 J.) wurde wegen einer Basedow-Erkrankung an der Schilddrüse operiert und schluckt seither täglich eine Tablette Thyronajod® 125 Henning und seit neuestem zusätzlich eine halbe Tablette Thyronajod 50. Außerdem leidet er seit einigen Jahren unter hohem Blutdruck, den er mit drei verschiedenen Blutdrucksenkern im Normbereich hält. Doch leider belasten ihn die Neben- und Wechselwirkungen der vielen Tabletten sehr. Seine Beine sind angeschwollen, er nahm an Gewicht zu, leidet unter Reizhusten und fühlt sich allgemein unwohl. Kann man anstelle der chemischen Medikamente die Schilddrüsen- und Blutdruckwerte auch mit Naturheilmitteln behandeln, und wie kann mein Mann zur Verbesserung seiner Gesundheit selbst beitragen?" Ich gehe davon aus, dass aufgrund der Basedow-Erkrankung bei Ihrem Mann größere Teile des krankhaft überproduzierenden Schilddrüsengewebes entfernt wurden. Dadurch kommt die Schilddrüse in eine Unterfunktion und kann nicht mehr genügend Hormone bilden. Dieses Defizit lässt sich durch Naturheilmittel nicht ausgleichen. Ihr Mann wird lebenslang Schilddrüsenhormone einnehmen müssen. Dabei ist es für sein Wohlbefinden sehr wichtig, dass die Werte gut eingestellt sind. Bei seiner derzeitigen Medikation kommen eine Gesamtdosis von 150 µg Thyroxin und 225 µg Jodid pro Tag zusammen. Bitte lassen Sie von einem Facharzt überprüfen, ob diese Dosierung richtig angepasst ist. Als Leitfaktor dient der TSH-Wert im Blut, also das übergeordnete Steuerhormon der Hirnanhangsdrüse, welches die Schilddrüse "dirigiert". Optimalerweise liegt der Wert zwischen 0,4 und 1,3 mU/l (obgleich die deutschen Normbereiche wesentlich variabler sind). Bedauerlicherweise kann ich Ihnen auch im Hinblick auf den hohen Blutdruck Ihres Mannes wenig Hoffnung machen, ihn allein mit Naturheilmitteln erfolgreich zu behandeln. Als Naturarzt-Leserin kennen Sie ja unsere klassischen Empfehlungen bei Bluthochdruck: Gewichtsnormalisierung, vegetarisch betonte Vollwertkost, Kochsalzeinschränkung, regelmäßige moderate Bewegung und Entspannungsübungen. Trotzdem erleben wir, dass viele Menschen von der Lebensführung her das meiste schon richtig machen und trotzdem weiterhin an einem hartnäckig erhöhten Blutdruck leiden. Die Auswahl der uns derzeit zur Verfügung stehenden homöopathisch-pflanzlichen Bluthochdruckmittel ist leider sehr eingeschränkt, da viele gute Präparate vom Markt verschwunden sind. Recht wirkungsvoll haben sich beispielsweise Homviotensin® oder Antihypertonicum-Hevert N erwiesen. Sie reichen aber vermutlich nicht aus, um die starken schulmedizinischen Präparate vollständig zu ersetzen. Eventuell können diese aber reduziert werden. Wegen der Medikamenten-Nebenwirkungen sollten Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt überlegen, auf welche anderen Substanzgruppen Ihr Mann umsteigen könnte. Ich vermute, dass der Reizhusten auf die Blutdruckmedikamente zurückzuführen ist. Besonders der Kalziumantagonist Amlodipin und der ACE-Hemmer Lisinopril verursachen nicht selten diese Nebenwirkungen. Den Betablocker Bisoprolol sollte man aus meiner Sicht in der Dosis nicht weiter erhöhen, weil er ansonsten zu müde macht. Ob der Einsatz eines Kalziumantagonisten Sinn macht, wage ich ebenfalls zu bezweifeln, da dieser oft als Nebenwirkung die Beine anschwellen lässt. Dass die Beine Ihres Mannes angeschwollen sind, könnte auch auf eine gewisse Herzschwäche hinweisen. In diesem Fall wäre eine hochdosierte Gabe von Weißdorn sinnvoll. Gute Präparate sind etwa Bomacorin 450 mg Weißdorntabletten oder Crataegutt® novo 450 oder cratae-loges®450. Man nimmt davon zweimal täglich eine Tablette, die man ohne weiteres parallel zu den Hochdruckmitteln einnehmen kann. Ich könnte mir vorstellen, dass sich dadurch das Allgemeinbefinden Ihres Mannes stabilisiert, weil das Herz-Kreislauf-System durch Weißdorn leistungsfähiger wird. Um auf der sicheren Seite zu sein, wäre dazu auch eine Bestimmung des Blutwertes "N-terminales pro BNP" (N-terminales pro brain natriuretic peptide) sinnvoll. Dieser Eiweißstoff, der im Herzen bei chronischer Belastung gebildet wird, ermöglicht erstmalig, die Herzkraft über einen Blutwert zu bestimmen und eine Herzinsuffizienz (Herzschwäche) schon im Anfangsstadium zu erkennen. Falls der Wert erhöht ist, wäre eine gezielte Stärkung des Herzens um so sinnvoller.

Dr. med. Rainer Matejka

Wärmetherapie von Kopf bis Fuß

Priv.-Doz. Dr. med. Rainer Brenke

Wärme fördert die Durchblutung, regt den Stoffwechsel an und mobilisiert den Transport von Sauerstoff, Nährstoffen und Antikörpern. Sie lindert Schmerzen, entspannt die Muskeln und steigert die Regenerationsfähigkeit des Organismus. Eine moderne und einfach anzuwendende Wärmebehandlung – je nach Intensität unter ärztlicher Aufsicht oder auch zu Hause – ist die Infrarot-Therapie.

Adieu Angora-Wäsche! Blase erfolgreich kuriert

Dr. med. Bernharda Schinke

„Nur kurz saß ich auf einer kalten Mauer, schon ging es wieder los: Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen und Krämpfe im Unterbauch. Ich hätte weinen können, denn ich hatte gerade vor drei Wochen eine Blasenentzündung,“ jammerte Ute Wohlert (45, Name geändert), als sie in meine Praxis kam. „Hoffentlich muss ich nicht schon wieder Antibiotika nehmen. Danach bekomme ich immer Magenschmerzen und Durchfälle. Und gleich ist auch der Scheidenpilz wieder da. Im letzten Jahr habe ich sechsmal Antibiotika bekommen. Dazu habe ich … weiterlesen

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