Aus der ärztlichen Praxis

Häufige Infekte mit Homöopathie geheilt

Dr. med. Karl-Heinz Friese

Der kleine Florian, 3 Jahre alt, kam mit seiner Mutter im Februar 2005 in meine Behandlung. „Im letzten Jahr war er ständig krank“, sorgte sich die Mutter. „Neunmal mußte er Antibiotika nehmen – dreimal wegen Mittelohrentzündung, viermal wegen Nebenhöhlen- entzündungen und zweimal wegen Scharlach. Die einzelnen Krankheiten gehen dadurch zwar weg, aber die nächste folgt schon auf dem Fuß. Das kann doch nicht so weitergehen. Gibt es keine andere Möglichkeit?“

Dr. med. Rainer Matejka

Naturheilärztlicher Rat – Blutarmut

Ich (43 Jahre, weibl.) leide seit längerem unter Blutarmut. Die herkömmlichen Eisenmedikamente vertrage ich nicht. Ich ernähre mich vollwertig und vegetarisch, dennoch bin ich ständig müde und leide unter Haarausfall und Migräne. Können Sie mir weiterhelfen? Ich nehme an, daß Ihr Arzt schwere Erkrankung, etwa eine Blutung im Magen-Darm-Trakt oder eine chronische Entzündung, ausgeschlossen hat. Bei Frauen kann auch eine verstärkte Regelblutung einen Eisenmangel hervorrufen. Bei Ihnen läßt sich die Blutarmut vermutlich über die Ernährung erklären. Die Erfahrung zeigt, daß vor allem bei schlanken Frauen eine vegetarische Kost mitunter zu Eisenmangel führt. Verschiedene Untersuchungen belegen, daß unser Körper Eisen aus Fleischgerichten besser aufnimmt als aus vegetarischer Kost. Wenn Sie allerdings eine überzeugte Vegetarierin sind und deshalb nicht hin und wieder eine Fleischmahlzeit einplanen möchten, ist ein anderer Weg zu gehen. Ich persönlich bin ein Anhänger einer vegetarisch betonten Ernährung. Es zeigt sich aber, daß eine rein vegetarische Kost nicht für jeden Konstitutionstyp geeignet ist. Dazu scheinen auch Sie zu gehören. Gute Erfahrungen bei nachgewiesenem ausgeprägtem Eisenmangel habe ich mit Eisenspritzen in Form von Ferrlecit® 62,5 gemacht. Sie bieten sich vor allem als Starttherapie an, um die blutarmen Patienten erst einmal rasch aus dem energetischen Loch zu holen. Als Erhaltungstherapie kann man es dann mit den homöopathischen Mitteln Infifer® oder Ferrum metallicum D12, dreimal täglich 1 Tbl., versuchen die den Körper zur Erhöhung des Eisenspiegels im Blut stimulieren können. Gleichzeitig würde ich mit Hilfe einer speziellen Stuhluntersuchung klären lassen, ob möglicherweise eine Resorptionsstörung im Darm vorliegt. Erhöhte Entzündungsmarker (beispielsweise ein erhöhter Alpha-1-Antitrypsinwert) könnten einen Hinweis in diese Richtung liefern. In einem solchen Fall wäre eine sorgfältige Darmsanierung anzustreben mit dem Ziel, die Eisenaufnahme zu verbessern. Die genannten Therapievorschläge zu der speziellen Leseranfrage können nur allgemeinen Charakter haben. Der "Naturheilärztliche Rat" ersetzt nicht den Besuch bei einem naturheilkundlichen tätigen Arzt.
Was mir geholfen hat

Schmerzfrei durch Leber-Galle-Diät

Trotz vegetarischer Ernährung und Idealgewicht häuften sich bei Ingrid Galleta in den vergangenen Jahren verschiedene Beschwerden. Nachts raubten ihr Schmerzen in Hüfte und Schultern den Schlaf. Morgens litt sie unter steifen Gelenken. Orthopäden fanden keine Ursache. Ein naturheilkundlich versierter Arzt vermutete eine Funktionsstörung von Leber und Galle. Eine Diät und Leberauflagen halfen.
Dr. med. Rainer Matejka

Naturheilärztlicher Rat – Erhöhte Cholesterinwerte

Mein Cholesterinspiegel bewegt sich zwischen 230 und 250 mg/dl, dabei soll er doch bei maximal 200 mg/dl liegen. Ist es sinnvoll, ihn mit Diät-Margarine und Pro Aktiv-Joghurt-Drinks zu senken? Mein Arzt hat mir Öle mit Omega-3-Fettsäuren empfohlen. Davon bekam ich allerdings Herzrhythmusstörungen. Ich (weibl.) bin 56 Jahre alt und muß täglich Medikamente gegen Bluthochdruck einnehmen. Ein Gesamtcholesterinspiegel von 230 bis 250 sagt nicht viel aus. Entscheidend ist das Verhältnis von dem sogenannten gefährlichen Cholesterin (LDL) zum guten Cholesterin (HDL). Die Margarine- und Milchprodukte, die Sie erwähnen, enthalten pflanzliche Zusätze, die einen gewissen Senkungseffekt auf die Blutfette ausüben. Allerdings sind sie recht teuer und nach Einschätzung der Verbraucherverbände nur dann zu empfehlen, wenn alle anderen Möglichkeiten im Ernährungsbereich ausgeschöpft sind und auch Bewegung nicht hilft. Ich rate Ihnen, mehr Ballaststoffe aufzunehmen. So können bereits zwei Eßlöffel Haferkleie, täglich in einen Brei oder Saft eingerührt, den Cholesterinspiegel langsam senken. Die Leber stellt aus Cholesterin Gallensäuren her. Diese Gallensäuren werden durch die Haferkleie (und andere Ballaststoffe) im Darm gebunden und endgültig ausgeschieden. Gleichzeitig benötigt der Körper LDL-Cholesterin um neue Gallensäuren herzustellen. So wird die Müllhalde des schlechten Cholesterins im Blut ganz langsam abgebaut. Als weiteres Hausmittel zur Cholesterinsenkung wird in der Volksmedizin der Ehrenpreis-Tee geschätzt (2 TL mit 1/4 l kochendem Wasser übergießen). Ein Versuch lohnt sich, obgleich die Wissenschaft von dieser Empfehlung meist nicht viel hält. Am besten trinken sie davon täglich zum Abendessen zwei bis drei Tassen – zunächst kurmäßig über mehrere Wochen. Wie gesagt: Um Ihre gesundheitliche Gefährdung durch den erhöhten Cholesterinspiegel einschätzen zu können, sollten Sie das Verhältnis vom LDL- (Low Density Lipoprotein) zum HDL-Cholesterin (High density Lipoprotein) bestimmen lassen. Das LDL fördert die Fetteinlagerungen in den Gefäßen und erhöht das Risiko für Arteriosklerose und Herzinfarkt. Das "gute" HDL baut diese Fettablagerungen ab und transportiert sie zur Leber, wo sie über die Galle ausgeschieden werden. Angestrebt wird ein LDL-Wert von höchstens 150 mg/dl und ein HDL von über 50 mg/dl. Ein gutes Verhältnis sollte höchstens 3:1, besser 2:1 betragen. Übrigens erhöhen die weiblichen Sexualhormone die Werte des guten HDL. Da Sie sich in den Wechseljahren befinden, wird dieser natürliche Schutz leider immer schwächer, was Sie aber durch eine bewußte Ernährung und ein sportliches Leben gut ausgleichen können. Daß Sie Omega-3-Fettsäuren nicht vertragen und davon Herzrhythmusstörungen bekommen, ist insofern erstaunlich, da gerade Omega-3-Fettsäuren den Herzrhythmusstörungen entgegenwirken müßten. Welches Präparat haben Sie verwendet? Neuerdings werden Omega-3-Fette besonders als sogenannte "Methylester" empfohlen, weil sie dann in höherer Konzentration aufgenommen werden können. Aus der Ernährung heraus stellen neben Fisch vor allem Leinöl (58 Prozent), Hanföl (20 Prozent) und Rapsöl (10 Prozent) die besten Quellen für Omega-3-Fettsäuren dar (weitere Informationen zu Omega-3-Fettsäuren siehe Naturarzt 1/2006: "Pflanzenöl und Seefisch stoppen die Entzündung").
Aus der ärztlichen Praxis

Störfeld: Brechreiz mit Spritze kuriert

Dr. med. Reza Schirmohammad

Ich erinnere mich gut an die 15jährige Katja Dorn (Name geändert), die vor einigen Jahren kurz nach Weihnachten mit ihren Eltern in meine Praxis kam. Sie wog 54 Kilo bei einer Größe von 1,62 m. „Seit Anfang Oktober kann ich kaum noch etwas essen“, erzählte sie bedrückt. „Mir ist ständig so schlecht, daß ich würgen muß und oft auch erbrechen. In den letzten drei Monaten habe ich sechs Kilo abgenommen, und meine Eltern machen sich schon Sorgen, weil ich in … weiterlesen

Was mir geholfen hat

Mit Homöopathie zum Vegetarier ohne Eisenmangel

Mehrere Versuche mit vegetarischer Kost führten Otto Kahn (Name geändert) in eine Anämie. Auf Anraten seines Arztes aß er dann wieder regelmäßig Fleisch, und prompt normalisierten sich auch seine Eisenwerte. Er fragte sich, wie all die gesunden Vegetarier das machten? Doch auch er fand einen Weg, zu ihnen zu gehören.
Hirse

Das Korn aus dem Schlaraffenland

Peter Mayr, Diplom-Diätküchenmeister

Die Märchen zeigen, welche Bedeutung die Hirse früher hatte: Man mußte sich durch einen Berg aus Hirsebrei essen, um ins Schlaraffenland zu kommen. Und bei den Brüdern Grimm gab es einen Topf, der auf Kommando süßen Hirsebrei kochte. Unter dem Namen Hirse werden verschiedene Getreidesorten zusammengefaßt, die zu den Süßgräsern gehören. Unsere Speisehirse, die Rispenhirse (Panicum miliaceum), stammt ursprünglich aus Ostasien. Sie gilt als das älteste kultivierte Getreide, das schon bei den Babyloniern und Etruskern zu den Grundnahrungsmitteln gehörte. Noch … weiterlesen

Verdeckte Lebensmittel-Unverträglichkeiten reduzieren

Mit der Rotationsdiät Allergien loswerden

Dipl. oec. troph. Karin Possin

Verdeckte Nahrungsmittelallergien können die Ursache vielfältiger Beschwerden und Erkrankungen sein: Neurodermitis, Magen-Darm-Störungen, rheumatische Erkrankungen, Migräne sind nur einige prominente Beispiele. Leider lassen sich diese Allergien bzw. die einzelnen Auslöser in der Nahrung weder mit den üblichen schulmedizinischen noch mit den alternativmedizinischen Tests exakt nachweisen. Die Rotationsdiät bietet sich als bewährte Methode an, um die unverträglichen Nahrungsmittel individuell herauszufinden – und sie stellt gleichzeitig eine effektive Therapie dar.

Slow Food: Mit Muße kochen und genießen

Traditionelle Eßkultur entdecken

Dr. rer. nat. Bettina Pabel

Immer mehr Menschen schieben mittags die „Ruck-Zuck-Pfanne“ in die Mikrowelle. Und wie oft essen wir hektisch im Gehen, lieblos neben dem Fernsehen, gestreßt vor dem Computer? Allen Speisen wohnt jedoch eine kulturelle Würde inne, wenn sie achtsam aus hochwertigen Lebensmitteln zubereitet werden. Und wer selber kocht, bekommt ein noch tieferes Verständnis für die jeweiligen Speisen. Diesen Weg geht Slow Food, der Verein zur Rettung der Eßkultur. Seine Philosophie liefert Anregungen für unsere hektische Zeit.

Veranlagungen und Krankheiten am Auge erkennen

Was die Iris über den Körper erzählt

Willy Hauser, Heilpraktiker

Schon in früheren Jahrhunderten waren einzelne dafür begabte Ärzte und Therapeuten in der Lage, Informationen aus der Iris des Menschen zu entnehmen. Später wurde daraus die Irisdiagnose entwickelt, heute „Iridologie“. Störungen, Belastungen, aber vor allem Veranlagungen werden dabei aus den Strukturen und Verfärbungen der Iris, der Regenbogenhaut des Auges, abgelesen. So lassen sich Krankheitsursachen aufspüren und Erkrankungen bereits vor ihrem Ausbruch behandeln.

Roemheld-Syndrom

Geblähter Magen bedrängt das Herz

Dr. med. Hartmut Dorstewitz

Immer wieder Druckgefühl und Schmerzen im Brustkorb, Herzklopfen, zuweilen sogar Beklemmung und Atemnot. Dies läßt an eine Herzerkrankung denken. Häufig verhält sich das Herz bei der Untersuchung jedoch völlig unauffällig. Dann kann es sich um ein Problem ganz anderer Art handeln: Wenn Magen oder Dickdarm ständig krankhaft gebläht sind, heben sie das Zwerchfell an, treiben das Herz buchstäblich in die Enge und lösen damit Herz-Kreislauf-Beschwerden aus. Wer die Krankheit jedoch erkannt hat, kann rasch Abhilfe schaffen.

Gastritis: Oft sind Bakterien schuld

Wann muß der Magenteufel wirklich raus?

Dr. med. Rainer Matejka

Bis vor 20 Jahren galten Streß und falsche Ernährung als Ursachen der Gastritis (Entzündung der Magenschleimhaut). Zwei australische Forscher, Robbin Warren und Barry Marshall, die Anfang der 80er Jahre behaupteten, ein Erreger sei maßgeblich beteiligt, wurden von der Fachwelt belächelt. Mittlerweile haben die beiden – Ende 2005 – den Nobelpreis für Medizin erhalten. Und die „Eradikation“ (Beseitigung) des von ihnen entdeckten Erregers Helicobacter pylori mittels Antibiotika gilt vielen Ärzten als Standard. Doch wer muß wirklich so therapiert werden?

Blinzeln, Zwinkern, Zucken und ähnliche Tics

Sinnlose Bewegungen als Zwang und Ventil

Dr. med. Wolf-Jürgen Maurer

Mozart soll es gehabt haben, Napoleon, Molière und Peter der Große: das Tourette-Syndrom, die schwerwiegendste und chronische Form der Tic-Störung, die sich durch eine Kombination aus unwillkürlichen Bewegungen und Lauten – oft obszöne oder aggressive Wörter – äußert. Einfache Tics, wie zucken, blinzeln, zwinkern, räuspern, hüsteln, schnalzen, sind weit verbreitet. Es sind Bewegungen oder Laute, die keinem bestimmten Zweck dienen und oft wiederholt werden. Die meisten Tics verschwinden nach einer gewissen Zeit wieder. Sie treten vor allem bei Kindern auf … weiterlesen

Gallensäureverlustsyndrom

Bei Durchfall auch an Gallensäuren denken!

Dr. med. Volker Schmiedel

Viele Menschen klagen in Deutschland über Verdauungsprobleme wie Blähungen, Durchfälle, Völlegefühl und nicht näher zu beschreibende Schmerzzustände des Bauches. Eine der Ursachen hierfür kann das Gallensäureverlustsyndrom sein. In der wissenschaftlichen Literatur ist dieses auch als „chologene Diarrhoe“ bekannt. Leider untersuchen selbst Magen-Darm-Spezialisten (Gastroenterologen) nur sehr selten auf diese Störung.

Die Fastenzeit als Neuanfang nutzen

Dr. med. Matthias Menschel

In allen Religionen und Kulturen gibt es Formen von Fasten. Dabei spielt das Thema Ernährung in Wahrheit nur eine Nebenrolle. Tatsächlich geht es um viele weitere Verhaltensregeln und im Kern um noch etwas anderes: feinere Wahrnehmung, Vermeidung von Sucht, Gelassenheit, Bescheidenheit, Entlastung und Reinigung von Körper und Seele. Nutzen Sie die Loslösung von eingefahrenen Konsumgewohnheiten, um etwas im Leben zu ändern und Vorhaben auf den Weg zu bringen.

Rosacea: Akne des mittleren Lebensalters

Mit 40 plötzlich Akne?

Dr. med. Ella Stancu

Meist beginnt die Rosacea zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr, bei Männern wie Frauen. Zu rötlichen Flecken gesellen sich kleine rote Gefäß-Säckchen und Pusteln im Gesicht. Wenn Talgdrüsen- und Bindegewebe nicht zu wuchern aufhören, kann sich schließlich ein Rhinophym entwickeln, eine „Knollennase“. Doch so weit muß man es gar nicht kommen lassen.

Möglichkeiten der psychologischen Homöopathie

Globuli für die Seele

Christoph Wagner, Heilpraktiker

In der Homöopathie spielt die Beachtung seelischer Symptome – bei der Therapie körperlicher Leiden – seit jeher eine große Rolle: Die „Gemütssymptome“ entscheiden oft über die Auswahl der individuell in Frage kommenden Mittel. Allerdings ist diese Art der Mittelwahl selten einfach oder eindeutig. Erst recht knifflig wird es für den Therapeuten, wenn seelische Beschwerden selbst – etwa Trauer, Angst oder Zwänge – behandelt werden sollen.

So beruhigen Sie Ihr Schreikind

Babys schreien niemals um ihre Eltern zu ärgern

Andrea Breiding, Ärztin

Manchmal ist es zum Verzweifeln: Ohne erkennbaren Grund schreit manches Kind in einem fort, tags wie nachts. Die Eltern fühlen sich abwechselnd erschöpft, schuldig oder angegriffen – und übertragen unmerklich ihre Unruhe auf das Kind: ein Teufelskreis. Doch mit einigen aktiven Veränderungen kann sich das Kind möglicherweise schon in wenigen Wochen beruhigen und erholen – und mit ihm die Eltern.

Neurodermitis natürlich behandeln

Allergenfreie Diät vertreibt den Juckreiz

Naturarzt-Interview mit Dr. med. Sigrid Flade

Neurodermitis äußert sich mit Entzündung und Juckreiz an der Haut, und doch ist sie keine eigentliche „Hauterkrankung“. Das sagen nicht nur Naturheilkundler. Worin jedoch das „tieferliegende Problem“ besteht, da scheiden sich die Geister. Der Naturarzt befragte dazu Dr. med. Sigrid Flade. Sie hat seit über 25 Jahren in ihrer Praxis umfangreiche Erfahrungen mit der Krankheit gesammelt und das Ratgeber-Buch „Neurodermitis natürlich behandeln“ verfaßt.

Frühlingsbote mit heilsamer Wurzel

Schlüsselblume vertreibt den Husten

Ursel Bühring, Heilpraktikerin

Die heilsamen Eigenschaften stecken vor allem in der Wurzel: Mit ihren Seifenstoffen löst die Schlüsselblume zähflüssigen Schleim in den Atemwegen. Husten bessert sich, und auch eine entschlackende und aufhellende Wirkung wird ihr zugeschrieben. Da es sich um ein Primelgewächs handelt, wird die Schlüsselblume auch schlicht als Primel und ihre Wurzel als Primelwurzel bezeichnet – ein ideales Heilmittel bei Erkältung, geeignet für Aufgüsse, Sirup und sogar Schlafkissen.

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