Naturheilärztlicher Rat – Divertikel
Dr. med. Rainer Matejka
Dr. med. Rainer Matejka
Die heute bekannte Lauch- oder Porreepflanze (Allium porrum), die zu den Zwiebelgewächsen gehört, stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und hat sich wahrscheinlich aus dem wildwachsenden Acker- oder Sommerknoblauch entwickelt.
Viele Vorteile sprechen für „bio“. Und der anhaltende Bio-Boom zeigt, dass Verbraucher dies wissen. Seit Jahren steigen die Umsätze für Bio-Produkte, allein in 2006 um 16 Prozent. Andererseits wächst mit dem Boom auch der Anteil der Lebensmittel, die nur den Mindeststandards entsprechen. Bio ist nicht gleich Bio, es lohnt sich, aus gesundheitlichen und ökologischen Gründen genauer hinzusehen: aufs Siegel und im Zweifelsfall auf die Zutatenliste.
Es war April, als Frau Dahm (Name geändert) erstmals in die Sprechstunde kam. „Der letzte Winter war die Hölle!“ klagte sie. „Wochenlang plagte mich dieser trockene Husten.“ Sie musste unterbrechen. Schon das Sprechen verursachte Hustenreiz. An ihrem Fuß zeigten sich zudem brennende rote Flecken. Seit zwölf Jahren ging das nun so. Immer im Winter der Husten, das ganze Jahr über schmerzhafte Hautveränderungen und Gelenkbeschwerden. Die Diagnose war seit langem klar: Sarkoidose (Morbus Boeck). Die Bildung winzig kleiner Bindegewebsknötchen verursacht hierbei … weiterlesen
Antioxidantien aus der Nahrung schützen unsere Körperzellen. Sie helfen, Zivilisationskrankheiten wie Krebs und Herzinfarkt vorzubeugen und verzögern den Alterungsprozess. Wer die Vielfalt natürlicher Lebensmittel genießt, ist in der Regel gut damit versorgt. Eine naturnahe Nahrungsergänzung bieten Saft oder Mark aus bunten Früchten.
Berufliche Probleme wie Überforderung, Burnout oder gar der Verlust des Arbeitsplatzes erzeugen einen hohen Leidensdruck bei den Betroffenen. In solchen Krisensituationen fällt es oft schwer, sich selbst aus dem Problemfeld zu befreien. Moderne Beratungsangebote wie Coaching und Supervision versprechen Hilfe zur Selbsthilfe. Der persönliche Coach ist längst nicht mehr das Privileg von Managern – jeder kann von der Beratung profitieren.
Vitamin D wird oft als „Knochenvitamin“ bezeichnet. Der richtige Name müsste aber eigentlich „Sonnen-Knochen-Nerven-gute-Laune-Immun-Vitamin“ lauten. Vor allem in den letzten Jahren haben Wissenschaftler viele neue Erkenntnisse über Vitamin D gewonnen: Es verhindert nicht nur Osteoporose und Rachitis, sondern wirkt auch auf das Herz-Kreislauf-, Immun- und Nervensystem sowie auf die Psyche.
Drei Viertel der Patienten, die einen Arzt aufsuchen, tun dies wegen Störungen, die aus der Wechselbeziehung zwischen Körper und Seele resultieren. Selbstbeschädigende Gedanken kurbeln das psychosomatische Krankheitsgeschehen an. Wer sich jedoch für gesündere Einstellungen entscheidet und „seine Segel“ dem Wind anpasst, bekommt ungeahnte Energien.
Naturheilkundlich orientierte Patienten stehen schulmedizinischen Arzneimitteln oft skeptisch gegenüber. Andere Kranke haben eher übersteigerte Erwartungen. Viele Vorurteile beruhen auf mangelnder Information. Um hier Klarheit zu schaffen, stellen wir in loser Folge häufig verwendete Arzneimittel vor.
Die Craniosakrale Therapie ist von den manuellen Therapien die subtilste: Von außen betrachtet scheint der Therapeut mit seinen Händen überhaupt nichts oder sehr wenig zu tun. Und auch der Patient kann oft nicht genau sagen, was da gemacht wird. Das Verfahren hat sich unter anderem bei Kopf- und Rückenschmerzen, Sehstörungen, Geburtstraumata, Fehlfunktionen des Kiefergelenks, Stress und anderen psychosomatischen Beschwerden bewährt.
Die herausragende Bedeutung der Leber für den Stoffwechsel zeigt sich schon an ihrer Größe, in der sie alle anderen Drüsen im menschlichen Körper übertrifft. Wenn sie ihre wichtigen Aufgaben aufgrund von Überlastung nur noch eingeschränkt erfüllen kann, wirkt sich das im gesamten Organismus aus. Bei vielen unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Übelkeit, Migräne oder Depressionen kann man mit Entlastung und Stärkung der Leber häufig eine Besserung des Wohlbefindens erreichen.
Der große Gymnastikball wurde früher hauptsächlich in der Krankengymnastik verwendet. Im Laufe der Zeit entdeckte man immer mehr Einsatzmöglichkeiten, so dass er seinen Weg inzwischen auch in den Fitnessbereich, die Geburtshilfe oder den Schulsport gefunden hat. Und vor so manchem Schreibtisch ersetzt er zeitweise den Bürostuhl.
Bauchschmerzen, Blähungen, Krämpfe, Durchfall, Verstopfung und Übelkeit sind häufige Beschwerden von Reizdarm-Patienten. Die Symptome können in unterschiedlichster Ausprägung und Kombination auftreten. Typischerweise ergeben körperliche Untersuchung und Labortests keinen Befund. Mit einigen Maßnahmen, die jeder ohne schulmedizinische Diagnose durchführen kann, lassen sich die Beschwerden jedoch bereits lindern.
Besonders beim Übergang von der warmen zur kalten Jahreszeit ist der Körper anfällig für die Attacken der Viren, die Husten, Schnupfen und Halsschmerzen hervorrufen. Aber ganz hilflos sind wir dem Virenansturm nicht ausgeliefert, man kann den Schutzwall verstärken, sie mit einem Fußbad oder heißer Suppe vertreiben oder mit Erhöhung der Körpertemperatur unschädlich machen.
Der Leistenschmerz – als akut auftretender oder sich allmählich entwickelnder Schmerz – hat eine Vielzahl möglicher Ursachen: Bei Sportlern sind oft Verletzungen der Oberschenkelmuskulatur der Grund, doch kann durchaus ein Bandscheibenvorfall oder ein im Harnleiter eingeklemmter Stein schuld an den Beschwerden sein. Bei Männern liegt häufig auch ein Leistenbruch vor. Die richtige Diagnose ist das A und O für die Wahl der Therapie.
Mit einigen wenigen homöopathischen Mitteln kann man bei den kleinen Notfällen des Alltags – z. B. Sturz vom Fahrrad, Erkältung oder Hexenschuss – oft schnelle erste Hilfe leisten. Dafür muss man die Mittel aber einigermaßen gut kennen und vorrätig haben. Gleichzeitig bietet der Umgang mit diesen Akutmitteln einen guten Einstieg in die homöopathische Behandlungsweise im allgemeinen und führt vielleicht zum Aufbau einer homöopathischen Hausapotheke.
Der Verlust an Knochenmasse ist ein Aspekt des normalen Alterungsprozesses: Ab etwa dem 30. oder 35. Lebensjahr lagern unsere Knochen immer weniger Kalzium ein. Dennoch wurden mit dem Knochenschwund alias Osteoporose jahrelang vor allem Frauen „verrückt gemacht“ und zur Hormonersatztherapie gedrängt. Seit diese wegen gefährlicher Nebenwirkungen in Verruf geraten ist, fragen sich viele, was man denn jetzt tun solle. Etwa viel Milch trinken? Die Milch macht\’s nicht, wohl aber haben Bewegung, Ernährung und Lebensstil einen entscheidenden Einfluss.
Andreas Jansen, Arzt
Linse (Lens culinaris) bezeichnet den getrockneten Samen einer Wickenart, die bereits vor 8.000 bis 10.000 Jahren in Ägypten angebaut wurde. Sie gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler. Angebaut werden die 20 bis 50 Zentimeter hohen krautigen Pflanzen vorwiegend in der Türkei, Pakistan, Ägypten, Chile und Argentinien, aber auch in Italien (Berglinsen: braun) und Frankreich (De Puy: grünlich-schwarz sowie Champagne: rötlich-braun). In Indien überwiegen orangefarbene und rote Linsen, die beim Kochen zu Brei zerfallen, oder auch die schwarzen, würzig-aromatischen Belugalinsen. Einige wenige … weiterlesen