Aus der ärztlichen Praxis

Fußreflexzonen-Massage vertrieb Kopfschmerzen

Peter Emmrich

Ines Hentschke litt drei Monate lang unter stechendem Dauerkopfschmerz. Das kann psychisch bedingt sein, meinte der Hausarzt letztendlich und überwies sie zum Neurologen. Dieser empfahl Psychopharmaka. Als ihr Fußpfleger von den Kopfschmerzen hörte, bot er ihr eine Fußreflexzonenmassage an.


Naturheilkundlicher Rat

Medikamenteneinstellung nach Entfernung der Schilddrüse

Antwort von Dr. med. Rainer Matejka

Aufgrund eines auffälligen Anstiegs des Parathormons, das in den Nebenschilddrüsen gebildet wird und den Kalziumstoffwechsel im Blut mitreguliert, wurde bei meiner Frau (75 J.) eine vergrößerte Nebenschilddrüse und eine stark verknotete Schilddrüse (Grad II) festgestellt. Die Schilddrüse sowie die vergrößerte Nebenschilddrüse wurden weitgehend entfernt. Das Parathormon hat sich danach sofort normalisiert. Nach der Operation bekam sie ein Kombinationspräparat aus Schilddrüsenhormon und Jodid verordnet.

Nun ist allerdings ein neues Problem aufgetaucht: Ihr Blutdruck hat sich von 155/80 mm Hg auf 180/90 mm Hg deutlich erhöht. Vor der OP reagierte ihr Blutdruck auf ein homöopathisches Komplexmittel sehr günstig. Da wir bisher immer mit homöopathischen Mitteln behandelt wurden, wünsche ich auch künftig für meine Frau harmlose Medikamente für die ausgefallene Schilddrüsenhormonproduktion sowie den erhöhten Blutdruck.


Was mir geholfen hat

Morbus Sudeck: Schüßler-Bäder beruhigten das Bein

Vier Wochen nach der Operation eines Knöchelbruches schwoll der Fuß von Iris Ketzer an, verfärbte sich rot-blau und schmerzte unerträglich. Erst drei Monate später wurde der Morbus Sudeck erkannt. Wertvolle Behandlungszeit war ungenutzt verstrichen. Eine Schüßlersalz-Kur konnte die chronische Krankheitsphase mildern.


Was mir geholfen hat

Gewürzmischung nahm Schmerzen in Fingergelenken

Claudia Rothfuß litt zehn Jahre lang immer wieder an entzündeten Gelenken in den Händen. Es lag keine ärztliche Diagnose vor. Die Schmerzen standen mit kalter Witterung und kaltem Wasser in Verbindung. Nachdem sie von Gewürzen als Entzündungsbremse hörte, entschied sie sich für eine Kur. Die Schmerzen sind seither verschwunden.

Claudia Rothfuß litt zehn Jahre lang immer wieder an entzündeten Gelenken in den Händen. Es lag keine ärztliche Diagnose vor. Die Schmerzen standen mit kalter Witterung und kaltem Wasser in Verbindung. Nachdem sie von Gewürzen als Entzündungsbremse hörte, entschied sie sich für eine Kur. Die Schmerzen sind seither verschwunden.


Aus der ärztlichen Praxis

Homöopathie senkte kindliche Infektneigung

Dr. med. Karl-Heinz Friese

Der vierjährige Jens kam erstmals 2008 in die Praxis. Seine Eltern berichteten, er habe ständig Infekte der oberen Luftwege wie Mittelohr- und Halsentzündungen und oft Husten. „Letztes Jahr“, berichteten sie. „hat er sage und schreibe zwölf Mal Anti­biotika erhalten! Besser ist es auf Dauer aber nicht geworden. Nur sind jetzt auch noch Durchfälle dazu gekommen.“

Derartige Fälle kommen in der Praxis ständig vor. Die häufige Gabe von Antibiotika wird weder in Naturheilkunde noch Schulmedizin befürwortet. Kinder bekommen meist virale Infekte, die auf Antibiotika überhaupt nicht ansprechen. Dadurch werden lediglich die Keime resistent und das Kind immer kränker. Außerdem wird inzwischen zunehmend auch schulmedizinisch anerkannt, was alternative Therapeuten schon lange wussten, dass nämlich häufige Antibiotika-Gaben die Darmflora schädigen.


Naturheilkundlicher Rat

Ringförmige Hautveränderungen

Antwort von Anita Kraut, Heilpraktikerin

„Ich bin 65 Jahre alt, schlank, lebe bewegungsfreudig und habe drei gesunde Kinder. Seit zweieinhalb Jahren plagen mich ringförmige Hauterscheinungen, die anhand einer Gewebeprobe als „Granuloma anulare“ diag­nostiziert wurden. Es begann auf meiner linken Bauchseite über dem Leber-Galle-Bereich mit scharf begrenzten tiefer liegenden Hautveränderungen in Briefmarkengröße. Inzwischen haben sie sich explosionsartig ausgebreitet, und ich habe die Veränderungen an Armen und Beinen und neuerdings auch auf der Bauchmitte. Sie jucken nicht und röten sich zunehmend im Lauf des Tages. In einer naturheilkundlichen Klinik ließ ich mich durchchecken. Die Therapie konzentrierte sich auf eine Darmsanierung und Stärkung des Immunsystems sowie eine Ernährung ohne allergene Nahrungsmittel. Ich fühlte mich daraufhin gut, doch meine Haut besserte sich nicht. Die Irritationen beunruhigen mich nicht sehr, aber ich fühle mich stigmatisiert und wüsste gern die Ursache.“


Aus der ärztlichen Praxis

Immunstärkung heilte Nebenhöhlen

Peter Emmrich

Die 83-jährige Berta Z. stellte sich im April 2010 vor und klagte über wiederkehrende Infekte der oberen Atemwege. „Ich habe schon drei verschiedene HNO-Ärzte aufgesucht, und die Therapie war immer gleich: Antibiotika und Inhalieren von Kamillendämpfen. Jetzt will ich lieber etwas anderes probieren und den naturheilkundlichen Weg einschlagen. Als Kind hat Homöopathie bei mir hervorragend gewirkt!“


Was mir geholfen hat

Beinwell aus dem Garten lindert Gelenkschmerzen

Der Orthopäde Dr. Jürgen Fege erhielt von einem Patienten eine Beinwellstaude. Heute nach zehn Jahren ist sie eine geschätzte Heilpflanze in seinem Garten und lindert regelmäßig seine Gelenkschmerzen nach Gartenarbeit oder Schneeschippen. Aus anfänglicher Skepsis entwickelte sich eine „heilsame Beziehung“ zu der Pflanze.


Naturheilkundlicher Rat

Gallengang-Migräne nach Gallen-OP

Antwort von Dr. med. Rainer Matejka

„Vor zwölf Jahren ließ ich die Gallenblase entfernen, und seither quälen mich täglich pulsierende, linksseitige Kopfschmerzen, verstärkt nachts zwischen zwei und drei Uhr. Ich schlafe deshalb schlecht und quäle mich zeitweise auch mit Depressionen herum. Verschiedene Ärzte und Heilpraktiker konnten mir bis jetzt nicht helfen. Ein Naturheiler hat nun festgestellt, dass ich unter einer „Gallengang-Migräne“ leide. Was kann ich dagegen tun?“

Zweifelsfrei gibt es Reflexverbindungen zwischen Gallenblase und Kopf. Das Beschwerdebild, das sich entlang des Gallenblasenmeridians im Kopf ausbreitet, bezeichnen wir als Gallenwegs-Migräne. Es kann sowohl auf der rechten als auch auf der linken Kopfseite bestehen. Ihr nächtlicher Kopfschmerz passt ebenfalls zu dieser Diagnose. Auch hängen Depressionen häufig mit dem Leber-Galle-Bereich zusammen.


Was mir geholfen hat

Mit „Schmauen“ zu einem neuen Lebensgefühl

Irene Schwierczek plagten ständige Magen- und Darmprobleme, als sie im Fernsehen eine Anregung zur Technik des genussvollen Schmeckens und intensiven Kauens bekam. Innerhalb weniger Monate war sie geheilt. Außerdem reduzierte sie – ganz nebenbei – dauerhaft ihr Gewicht. Mit Genuss praktiziert sie seit zehn Jahren diese Esskultur.


Aus der ärztlichen Praxis

Nach Gürtelrose: Schmerz mit Homöopathie vertrieben

Dr. med. Sebastian Boekels

Gabi F., eine sympathische 42-jährige Frau, stellte sich wegen ihrer Gesichtsneuralgie vor. „Seit eineinhalb Jahren quäle ich mit damit herum“, berichtete sie. „Am Anfang hatte ich eine Gürtelrose auf der rechten Stirnhälfte. Das war furchtbar schmerzhaft, aber die Bläschen und Krusten an der Haut heilten schnell ab. Doch die Schmerzen sind geblieben.“ Sie nehme deshalb ein Schmerzmittel und ein Antidepressivum ein. Mit den Medikamenten gehe es einiger­maßen – schmerzfrei sei sie aber fast nie. Sie leide unter den Nebenwirkungen, vor allem unter Müdigkeit, und suche nun naturheilkundlichen Rat.


Naturheilkundlicher Rat

Hohe PSA-Werte bei chronischer Prostata-Entzündung

Antwort von Dr. med. Rainer Matejka

Seit Jahren spüre ich (67 Jahre) hin und wieder ein leichtes Ziehen mit Druckempfindlichkeit am linken Hoden. Vor allem belasten mich aber die schlechten PSA-Werte. Vor sieben Jahren habe ich erstmals den Prostataspezifischen Antigen-Wert (PSA-Wert) messen lassen, der Prostataveränderungen anzeigt. Er lag danach fünf Jahre lang im Normbereich. Dann schnellte er plötzlich auf 12,7 hoch. Gleichzeitig wurde eine bakterielle Belastung der Spermien mit Staphylococcus aureus und Enterokokken festgestellt. Mein Urologe verschrieb mir ein Antibiotikum und der PSA-Wert sank auf 10,29. Einige Monate später waren die Spermien erneut bakteriell belastet. Diesmal begann ich mit der Einnahme von Enzympräparaten, die ich vor knapp einem Jahr absetzte. Nun ist vor einigen Wochen erneut eine bakterielle Belastung mit steigendem PSA-Wert festgestellt worden. Wie kann ich diese chronische Entzündung loswerden?


Aus der ärztlichen Praxis

Physiotherapie bremst Polyarthrose

Priv.-Doz. Dr. med. Rainer Brenke

Elsa M. war eine 71-jährige, rüstige Rentnerin, die bisher kaum gesundheitliche Probleme gehabt hatte, jünger wirkte und noch sehr agil war. Ihre Vorgeschichte war unauffällig. „Meine Finger schmerzen so sehr“, klagte sie. „Ich kann sie kaum noch bewegen. Am schlimmsten ist es ausgerechnet an der rechten Hand.“ Besonders betroffen waren die Mittel- und Endgelenke. „Vor drei Jahren ging es los“, berichtete sie weiter. „Aber im letzten halben Jahr wurde es dann ganz schlimm.“ Vor allem der Mittelfinger der rechten Hand zeigte Versteifungstendenzen. Sie konnte kaum noch greifen. Auch beide Handgelenke funktionierten nur eingeschränkt und waren druckschmerzhaft. Die Laboruntersuchungen waren weitgehend unauffällig gewesen. Doch eine kürzlich veranlasste Kernspintomographie zeigte eine deutliche Arthrose. Auch beide Daumenwurzelgelenke waren massiv verändert.


Naturheilkundlicher Rat

Blähbauch und Herzbeschwerden

Dr. med. Volker Schmiedel

„Seit mehreren Jahren leide ich nach jedem Essen unter einem stark aufgetriebenen Leib und Völlegefühl. Die Beschwerden verstärken sich im Laufe des Tages. Wenn sie sehr stark sind, dann klopft mein Herz kräftiger, manchmal auch unregelmäßig. Woran kann das liegen?“

Die Symptome würden sehr gut zu einem Roemheld-Syndrom passen. Der deutsche Internist Ludwig von Roemheld beschrieb zu Beginn des 20. Jahrhunderts erstmals einen Zusammenhang zwischen Gasansammlungen im Verdauungstrakt und hierdurch hervorgerufenen Beschwerden wie Luftnot, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen bis zu Angstzuständen und Schlafstörungen.

Viel Luft im Bauchraum kann zu einem Zwerchfellhochstand führen, welcher auf Herz und Lunge drückt und entsprechende Beschwerden auslöst. Die körperlichen Symptome können dabei so unangenehm und beängstigend sein, dass sie sich sogar auf die Psyche auswirken. Ärzte und Psycho­therapeuten, die diese Zusammenhänge nicht kennen, neigen vorschnell dazu, den betroffenen Patienten zu „psycho­somatisieren“, ohne zu beachten, dass es ganz banale körperliche Ursachen sind, die die Probleme verursachen.


Was mir geholfen hat

Heilfasten-Kur und basische Kost linderten Arthrose

Vor gut zehn Jahren haben sich bei Katrin Raphael ­(Name geändert) in den Wechseljahren erstmals leichte Gelenkschmerzen in den Händen eingestellt. Die Diag­nose eines Heilpraktikers: Fingerarthrose. Da diverse Tees und Umschläge nur kurzfristig halfen, entschloss sie sich für eine Heilfastenkur und „basische Lebensweise“.


Naturheilkundlicher Rat

Sklerodermie an Bein und Taille

Dr. med. Volker Schmiedel

„Bei unserer Tochter wurde eine lineare Sklerodermie diagnostiziert. Die Haut zeigt knotige, geschwürige und längliche Veränderungen im Bindegewebe des linken Beins und der Taille. Wir haben bereits eine PUVA-Therapie (Psoralen + UV-A) durchführen lassen. Der behandelnde Arzt war der Meinung, dass sie gut angeschlagen hat. Wir stellen jedoch weitere Hautveränderungen und entzündliche Prozesse fest. Als nächste Maßnahme wird eine Kortisonbehandlung (innerliche Anwendung) vorgeschlagen. Wir stehen dieser Therapie sehr skeptisch gegenüber. Können Sie uns zu einer alternativen Behandlung raten?

Bei der PUVA-Therapie werden erkrankte Hautpartien mit einer Psoralen-haltigen Creme eingerieben – einem Stoff, der die Haut für UV-Strahlung sensibilisiert – und dann mit langwelligem UV-Licht (UV-A) bestrahlt. In dieser kontrolliert phototoxischen Reaktion liegt die therapeutische Wirkung.


Aus der ärztlichen Praxis

Vorsicht bei Medikamenten: Fasten nur unter Aufsicht

Dr. med. Matthias Menschel

Selbstständiges Fasten für Gesunde, das in Eigenverantwortung oder unter Anleitung eines Fastenleiters durchgeführt wird, eignet sich hervorragend zur präventiven Gesundheitsförderung. Voraussetzung hierfür ist körperliches und seelisches Wohlbefinden und keine regelmäßige Medikamenteneinnahme.


Was mir geholfen hat

Durch Schröpfen wieder mobil und schmerzfrei

Nach zwei Hüftoperationen und dem Tod des Partners konnte Elise Steinle (Name geändert) das Leben nicht mehr alleine meistern. Dann fand sie eine Heilpraktikerin, die sie mit einer modernen Schröpfmethode wöchentlich behandelte und zu gesundem Leben anleitete. Inzwischen geht sie schmerzfrei zwei Kilometer ins Cafe der Innenstadt.


Naturheilkundlicher Rat

Schmerzhafte Verdauungsstörung

Dr. med. Volker Schmiedel

Seit 15 Jahren leide ich zunehmend unter schmerzhaften Verdauungs­störungen mit starken Blähungen, die mit Müdigkeit einhergehen. Mit dem Ausschlussverfahren konnte nur festgestellt werden, dass ich Milchprodukte (auch laktosefreie) und Zucker schlecht vertrage. Bei Milchprodukten treten die Beschwerden allerdings erst sechs bis zehn Stunden nach dem Verzehr auf und dauern dann drei Tage. In dieser Phase verstärkt jedes Lebensmittel die Beschwerden. Ein ­Allergietest fiel negativ aus, ebenfalls die Suche nach einem Pilzbefall. Trotzdem ­führe ich eine Anti-Pilzdiät durch. Die Auswahl meiner ­Lebensmittel ist begrenzt und schließt Fertigprodukte aus. Sehen Sie weitere ­Therapiemöglichkeiten?

Ihre langjährigen Verdauungsbeschwerden und Blähungen können zahlreiche organische Ursachen haben wie Laktose-Intoleranz (in Ihrem Fall aber eher nicht), Fruktose-Intoleranz, Nahrungsmittelallergien, Gallendysfunktion, Gallensäureverlustsyndrom, Bauchspeicheldrüsenschwäche oder Histamin-Intoleranz, um nur die wichtigsten zu nennen. Findet man keine organischen Ursachen, so handelt es sich um einen Reizdarm, also eine funktionelle Störung…


Was mir geholfen hat

Krebs nahm nach Kur mit Heilpilz positiven Verlauf

Bei Dr. Horst Plittner wurde mehrfach Krebs diagnostiziert, erst an der Prostata, dann an der Speichel­drüse und zuletzt an der Lunge. Der Biologe suchte im ­Internet nach Infos und fand einen kurzen Fachartikel über die Rückbildung eines Magenkrebses nach dem Konsum eines Medizinalpilzes – und machte einen ­erfolgreichen Selbstversuch.