Was mir geholfen hat

Keine Depression mehr nach Absetzen des Rheumamedikaments

Gabriele Mühl nahm zwei Jahre lang ein Rheumamittel. In dieser Zeit litt sie unter heftigen Depressionen. Doch weder die Ärzte noch sie selbst brachten diese Erkrankung mit dem Medikament in Verbindung. Als sie Jahre später erneut das Mittel einnahm, erlebte sie dieselben Symptome. Ein Laborbefund bestätigte ihre Vermutung.

Naturheilkundlicher Rat

Grüner Star: Augeninnendruck in beiden Augen erhöht

Antwort von: Dr. med. Brigitte Schüler

Vor zwei Monaten wurde bei mir beidseitig ein grüner Star (Glaukom) mit einem erhöhten Augeninnendruck festgestellt. Meine Augenärztin verschrieb mir Beta-Blocker-Tropfen. Ich bekam davon starke Nebenwirkungen, unter anderem Juckreiz und Kehlkopfdruck mit Todesangst. Auch Tropfen mit dem Wirkstoff Dorzolamid vertrug ich nicht, und der Augendruck blieb unverändert hoch. Nun bekam ich ein Prosta-glandin-Präparat. Bei der neuerlichen Kontrolluntersuchung waren die Augendruckwerte erfreulicherweise gefallen. Seit zehn Tagen nehme ich dazu täglich zweimal eine Tablette mit Blaubeer-Extrakt sowie die Schüßler-Salze Nummer 3 (Ferrum phosphoricum) und Nummer 10 (Natrium sulfuricum). Gibt es abgesehen von einer Operation Alternativen zu den schulmedizinischen Tropfen? Kann ich bei erhöhtem Augendruck in eine niedrig temperierte Bio-Sauna gehen?


Aus der ärztlichen Praxis

Mit Pflanzenextrakten und Kneipp verschwand die Schlafstörung

Peter Emmrich

Johanna S., eine Dame von 76 Jahren, konsultierte mich erstmalig vor 18 Monaten und berichtete: „Ich kann seit nahezu 40 Jahren nicht richtig schlafen. Niemand konnte mir bisher helfen. Meistens bekam ich Schlaftabletten verordnet. Ich habe aber Angst, davon abhängig zu werden. Gibt es denn keine natürlichen Mittel, mit denen ich meine Schlafstörungen behandeln kann?“

Eine Energiemessung mit dem Vega-Check (ein Diagnosegerät, das elektrische Parameter in vorgegebenen Körperabschnitten misst und funktionelle Störungen aufdeckt) wies auf eine Belastung durch Erdstrahlen hin, die Frau S. nachts große Beschwerden bereiten könnte. Der daraufhin beauftragte geprüfte Rutengänger untersuchte ihre Wohnung auf geologische Reizzonen und empfahl ihr, das Bett an die andere Wand des Schlafzimmers zu stellen.


Was mir geholfen hat

Diabetes Typ II: Der Insulinpflicht davongelaufen

Es ist nie zu spät, sein Leben zu ändern. Davon hat sich Clementine Schäfer (Name geändert) im Alter von 85 Jahren überzeugt. Mit Hilfe einer engagierten Heilpraktikerin gewann sie Einsicht in die eigentlichen Ursachen ihres Diabetes und stellte ihre Lebensweise so konsequent um, dass sie heute auf Insulinspritzen verzichten kann.

Aus der ärztlichen Praxis

Eigenblut und Vitamine heilten Hand-Ekzem

Dr. med. Bernd Döring

Erst 42 Jahre alt war Jörg D. (Name von der Redaktion geändert), als er sich in der Praxis vorstellte, und hatte trotz des verhältnismäßig jugendlichen Alters schon Jahre zuvor einen Schlaganfall mit Hirnblutung erlitten. Als Folge davon zeigten Hand und Arm der linken Seite eine Lähmung und Kontraktur (Fehlstellung eines Gelenkes in Beugehaltung).

Nun kam er wegen eines ausgeprägt nässenden und juckenden Ekzems in der Fläche der linken Hand. „Ich muss ständig kratzen, selbst wenn ich versuche, das zu vermeiden“, berichtete er. „Das ist nicht nur lästig, sondern regelrecht quälend.“ Von verschiedenen Ärzten wurden bereits Salben und Mixturen aus der Apotheke versucht (unter anderem mit Kortison-Zusatz) ohne dass diese eine grundlegende Verbesserung des Hautbefundes erbracht hätten.


Naturheilkundlicher Rat

Müdigkeit und schlechte Kondition – liegt es wirklich an der Schilddrüse?

Dr. med. Rainer Matejka

Mein Mann (56 Jahre) wird seit fünf Jahren wegen einer Schilddrüsenunterfunktion behandelt und nimmt die fehlenden Schilddrüsenhormone als Tabletten. Trotzdem ist er antriebslos, schnell erschöpft und schon nach einer kleinen Wanderung schweißgebadet. Leider ist mein Mann auch etwas übergewichtig. Die aktuellen Schilddrüsenwerte liegen im Normbereich. Sein großes Herz bringt nur eine verminderte Leistung. Er bekam deshalb zusätzlich einen ACE-Hemmer verordnet. Außerdem soll die Dosis der Schilddrüsenhormone erhöht werden. Wir bezweifeln jedoch, dass damit die Probleme gelöst werden können.


Was mir geholfen hat

Brustkrebs als neues Lebensthema angenommen

Die Krebs-Diagnose kam für Susanne Fiur-Wolf völlig überraschend. Innerhalb kurzer Zeit wurden beide Brüste amputiert. Ihr Mann stand zu ihr und gab ihr liebevolle Unterstützung. Sie nahm ihr Schicksal an, besann sich ihres Könnens, schrieb die Geschehnisse nieder und entwickelte hilfreiche Atem- und Gymnastikübungen.


Was mir geholfen hat

Ayurvedische Babymassagen stärkten Kinder

Der Erstgeborene von Frau P. litt unter Schlafstörungen, der jüngere Bruder unter Koliken und Verdauungsproblemen. Eine Babymassage, deren Ursprung in der ayurvedischen Medizin liegt, verhalf den Kindern zu besserem Schlaf und geregelter Verdauung.

Naturheilkundlicher Rat

Entzündeter Intimbereich

Heide Fischer, Ärztin

„Wegen Blasen- und Genital­entzündungen bei trockener Scheide habe ich schon jede Menge Antibiotika-Behandlungen hinter mir. Seit ein paar Wochen habe ich Schmerzen im Bereich der Scheide. Die Diagnose: „Vulvovestibulitis“. Meine Gynäkologin empfiehlt mir Antidepressiva. Das kann’s doch nicht sein! Was raten Sie mir?“

Was Sie berichten, höre ich von vielen Frauen. Bei Antibiotikumgaben werden auch jene Bakterien in Darm oder Vagina beseitigt, auf die unser Körper angewiesen ist. Werden beispielsweise die Milchsäure-produzierenden Bakterien in der Scheide vernichtet, ist das gesamte Vaginalmilieu gestört und besonders Pilze können sich ungehindert ausbreiten…


Aus der ärztlichen Praxis

Stoffwechselkur beseitigte Ganzkörperschmerzen

Bertha S., eine 68 Jahre alte Dame, kam vor nahezu drei Jahren zur Behandlung, weil sie neben hohem Blutdruck unter erhöhten Cholesterinwerten, immer wiederkehrenden Herpesbläschen am Mund, einer Chlamydien-Infektion der Scheide sowie einer Fibromyalgie litt...

Naturheilkundlicher Rat

Fußheberschwäche durch Verengung im Rückenmarkskanal

"Mein rechtes Bein behindert mich beim Gehen, denn nach 10 bis 15 Minuten hängt der Fuß schlapp herunter und es entwickeln sich starke Krämpfe. Wenn ich mich dann zwei Minuten hinsetze, ist der Schmerz vorbei und ich kann wieder normal gehen, bis es von vorne losgeht. Mein Arzt spricht von einer Verengung im Rückenmarkskanal. Wie kann ich dieses lästige Problem in den Griff bekommen?" Aufgrund Ihrer Schilderung gehe ich auch von einer Engstelle (Stenose) des Rückenmarkskanales aus, die zur Lähmung des Fußhebermuskels führt. In diesem Spinalkanal verlaufen die zentralen Nervenleitungen des Körpers. Ein Druck auf die Nervenwurzeln kann zu Schmerzen, Taubheitsgefühlen oder sogar einer Nervenlähmung führen. Die Auswirkungen dieser Nervenstörung sind ähnlich wie bei der "Schaufensterkrankheit", der allerdings eine arterielle Durchblutungsstörung zugrunde liegt, und die ebenfalls regelmäßige Pausen beim Gehen erfordert. Bei Ihrer nervenbedingten Symptomatik könnte man von einer "Schaufensterkrankheit des Wirbelkanals" sprechen.

Dr. med. Andreas Weiß


Was mir geholfen hat

Tumor am Auge –Ganzheitlicher Weg half unserem Sohn

Der Tumor hinter dem Auge wurde bei dem dreijährigen Jonas (Name geändert) sofort erkannt und behandelt, auch ein Rückfall und eine spätere Leu­k­ämie­erkrankung. Die Kombination von Schulmedizin mit alternativer Begleittherapie sowie die enorme Unterstützung durch das Umfeld förderten die Heilung. Jonas wurde gesund.

Aus der ärztlichen Praxis

Homöopathie gegen die Angst: Auswahl ­erfordert Geduld

Im Februar 2007 sucht mich die 24-jährige Marion Thaler (Name geändert) in meiner Praxis auf. Frau Thaler ist adrett und ordentlich gekleidet. Seit 2002 arbeitet sie als Finanzbeamtin. Sie habe schon seit der Kindheit viele Ängste.

Was mir geholfen hat

Mit Osteopathie verschwanden die Migräne-Anfälle

Jeden Tag liegen etwa 300.000 Menschen mit ­Migräne im Bett, stellt die Schmerzklinik Kiel fest. Eva Voss ­(Name geändert) gehörte fast fünfzig Jahre dazu. Sie ging nie zum Arzt. Als auch ihr Sohn darunter litt, suchte sie medizinische Hilfe und fand diese – besonders für sich selber.

Naturheilkundlicher Rat

Ernährung nach Gallenoperation

Dr. med. Rainer Matejka

„Welche Nahrung und Vitamingaben empfehlen Sie einem 50-jährigen Mann, dem vor vier Wochen wegen Gallensteinen die Gallenblase entfernt wurde?“

Die Galle spielt für die Fettverdauung eine wichtige Rolle. Mit Entfernung der Gallenblase wird lediglich das Reservoir der Gallenflüssigkeit entfernt. Galle wird weiterhin gebildet. Die Nahrung sollte sich nach Ihrer individuellen Bekömmlichkeit richten. Bei „schlechten“ Fetten (insbesondere Trans­fetten) ist natürlich Zurückhaltung angezeigt. Gallepatienten haben häufig Probleme mit Hülsenfrüchten, Kohl und Wirsing. Auch Obst mit Schale wird meist nicht gut vertragen.


Was mir geholfen hat

Fasten beruhigte den Ischias-Nerv

Während eines Trainingslaufes meldete sich bei Karin Pfeiffer der Ischias-Nerv mit Schmerzen. Die Hobby­sportlerin fand die Ursache selbst heraus: ein sogenanntes Musculus-piriformis-Syndrom. Gezielte Dehnübungen, Magnesiumgaben und eine Heilfastenkur mit täglichen Wanderungen lockerten den Muskel und beruhigten den Nerv.

Aus der ärztlichen Praxis

Fersensporn: Therapie mit ­Homöopathie und Akupunktur

Dr. med. Domenica Engelhardt

Stefanie K. hatte sich den Ostermorgen so schön vorgestellt: Sie war gerade dabei aufzustehen, während ihre Familie noch schlief. Da durchfuhr sie ein stechender Schmerz. Der erste Fuß, den sie vors Bett setzte, tat so höllisch weh, dass sie nicht einmal auftreten konnte.


Naturheilkundlicher Rat

Herzinfarkt-Nachsorge

Dr. med. Sebastian Boekels

„Vor zehn Monaten erlitt mein Lebensgefährte mit 68 Jahren einen Herzinfarkt. Da er sofort Hilfe bekam, überlebte er. Bereits nach einer Woche Krankenhaus wurde er in die Reha entlassen. Die beiden ersten implantierten Stents zum Offenhalten der verengten Gefäße waren nach ein paar Monaten bereits wieder zu und mussten erneuert werden. Seit dem Infarkt nimmt er Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung sowie einen Betablocker und einen ACE-Hemmer zur Entlastung von Herz- und Kreislauf sowie einen Fettsenker.

Mein Partner hat weder Übergewicht noch leben wir ungesund. Wir waren vor dem Infarkt sportlich aktiv mit anspruchsvollen Wanderungen und Radtouren. Es heißt, er sei erblich vorbelastet. Was können wir aus naturheilkundlicher Sicht tun, um seinen Gesundheitszustand stabil zu halten oder zu verbessern? Was halten Sie von dem tibetischen Kräuterpräparat Padma 28?“

Die typischen Risikofaktoren für einen Herzinfarkt liegen bei Ihrem Partner offensichtlich nicht vor. Er hat weder Übergewicht noch erhöhte Blutfettwerte. Das Cholesterin scheint mit dem Fettsenker gut behandelt zu sein. Nicht ersichtlich sind aus dem Laborbefund die Werte für das sogenannte „gute Choles­terin“ HDL und das „schlechte“ LDL. Doch aufgrund der insgesamt niedrigen Choles­terinwerte spielten sie aus meiner Sicht bei der Entstehung des Herzinfarktes auch keine Rolle. Rauchen, Bluthochdruck, ­Diabetes und Stress scheinen als Risikofaktoren ebenfalls nicht in Frage zu kommen.

Die Erfahrung zeigt, dass es eine ganze Reihe von Herz­infarktpatienten gibt, die weder diese klassischen Risiko­faktoren aufweisen noch schwere Veränderungen in den Koronararterien haben. Hier besteht noch ein erheblicher Forschungsbedarf. Offenbar spielt die erbliche Belastung eine viel größere Rolle als bisher angenommen.


Aus der ärztlichen Praxis

Störfeldsuche erlöste von ­hartnäckigem Rückenleiden

Dr. med. Sebastian Boekels

Frau Birgit S., eine sportlich wirkende Frau von 50 Jahren, kam wegen Rückenschmerzen in unsere Praxis. Die Schmerzen waren ihr anzusehen, sie bewegte sich nur noch vorsichtig und war sehr steif. Sie berichtete: „Ich habe nun seit zwei Jahren fast immer Rückenschmerzen. Ich habe schon so viele Ärzte durch.“ Am besten helfe ihr noch der Orthopäde H. im Nachbarort, der zur Zeit aber in Urlaub sei. Dr. H. mache Akupunktur und behandle sie mit Osteopathie. Daneben müsse sie aber täglich Diclofenac als Schmerzmittel nehmen. „Die Behandlungen tun mir zwar gut, halten aber höchstens ein paar Tage an. Dann fängt der ganze Schlamassel von vorne an.


Was mir geholfen hat

Salmonellen mit Komplikationen – Papaya heilte

Eine gesellige Einkehr an einem heißen Sommertag endete für Marion Schmid mit einer Salmonellen­infektion. Komplikationen wie eine entzündete Leber, Hautentzündungen sowie ein Pilzbefall verhinderten monatelang die Gesundung – bis zuckerfreie basische Kost und Papayas Heilung brachten.