Aus der ärztlichen Praxis

Nosode verhinderte Herpes-Rückfall

Peter Emmrich, Facharzt für Allgemeinmedizin

Simone G. (Name geändert), eine 34-jährige Fremdsprachenkorrespondentin, leidet seit zehn Jahren unter einer Virusinfektion mit der lateinischen Bezeichnung Herpes labialis, die schubweise immer wieder in Erscheinung tritt. Das Besondere bei diesen Viren der Gruppe Herpes simplex ist, dass sie im akuten Geschehen als mit Lymphflüssigkeit gefüllte Bläschen an den Lippen auftreten. Klingt das ab, ziehen sich die Erreger in den nächstgelegenen Nervenknoten (Ganglion) im Rückenmark zurück und warten, bis bestimmte Umstände wie Stress, Zugluft oder falsche Ernährung, die das Immunsystem schwächen, wieder den Boden für einen erneuten Ausbruch bereiten.


Aus der ärztlichen Praxis

Leberentlastung heilte eiternde Zehe

Dr. med. Bernharda Schinke

Brigitte W., 55 Jahre alt, zeigt mir ganz verzweifelt ihren rechten Fuß. Seit Monaten sei die Großzehe um den Nagel entzündet. Manchmal entleere sich Eiter. Sie versuchte, das Problem mit Kernseifefußbädern und Jodsalbe in den Griff zu bekommen und suchte eine medizinische Fußpflegerin auf, die den Nagel fachmännisch bearbeitete. Nach deren Meinung war der Nagel aber nicht eingewachsen, wie es häufig bei Nagelwallentzündungen der Fall ist.

Frau W. hatte starke Schmerzen und konnte nur noch in offenen Schuhen laufen. Da sich die Beschwerden auch nach mehreren Behandlungen nicht besserten, riet die Fußpflegerin, einen Chirurgen aufzusuchen. Dieser empfahl eine Operation, bei der ein Teil des vermeintlich eingewachsenen Nagels entfernt werden sollte. Frau W. verstand diesen Vorschlag nicht, da das der Aussage der Fußpflegerin widersprach.


Was mir geholfen hat

Mit Taping gegen Kopf- und Rückenschmerzen

Henning Hansen (Name geändert)

Über einen Zeitungsbericht wurde Henning Hansen (Name geändert) auf die Technik des Tapens aufmerksam, die ein deutscher Arzt in Japan erlernt hatte und dann hier in seiner Praxis anbot. Mit Kopf- und Rückenschmerzen schleppte Hansen sich zu einem ersten Termin. Mit Klebebändern an Hals und Rücken, aber schmerzfrei, verließ er die Arztpraxis.

Rückenbeschwerden begleiten mich seit meiner frühen Jugend. Teilweise waren sie so stark, dass ich als Student auf dem blanken Fußboden schlief, was meine Lendenwirbelsäule etwas entlastete. In den vergangenen vier Jahrzehnten konsultierte ich regelmäßig Ärzte. Mit Krankengymnastik versuchte ich, gegen die Rückenschmerzen anzukommen und meine Beweglichkeit zu erhalten. In Phasen mit intensivem Schwimmen benötigte ich weniger ärztliche Hilfe.


Naturheilkundlicher Rat

Sauna gegen Schmerzen?

Antwort von: Priv.-Doz. Dr. med. habil. Rainer Brenke

Seit mehreren Jahren leide ich (weiblich) an Fibromyalgie, Polyneuropathie an beiden Füßen sowie an Knieschmerzen. Kürzlich wollte ich mir mit einem Saunabesuch etwas Gutes tun. Doch in der Wärme entwickelten sich starke Schmerzen im linken Knie und zunehmend auch in der Lendenwirbelsäule. Die Sauna hat für mich nun einen negativen Beigeschmack bekommen. Dabei habe ich schon eine Hyperthermie-Behandlung in Erwägung gezogen. Was raten Sie mir?

Die Fibromyalgie mit ihren chronischen Muskel- und Gelenkschmerzen reagiert in fast allen Fällen positiv auf Wärme, insbesondere auf Ganzkörpererwärmung. Dabei kann es sich um eine Infrarot-Hyperthermie oder auch die Sauna handeln. Beide Behandlungen wurden in ihrer positiven Wirkung wissenschaftlich bestätigt. Die Ursachen dieser Schmerzen sind noch nicht geklärt, hängen aber wohl mit einer längerfristigen körperlichen und psychischen Belastung und einer Chronifizierung durch das Schmerzgedächtnis zusammen. Es handelt sich nicht um eine entzündliche Erkrankung.


Naturheilkundlicher Rat

Faltenbildung hinauszögern

Antwort von: Marianne Porsche-Rohrer, Apothekerin und Heilpraktikerin

Nach den Wechseljahren habe ich vermehrt Falten bekommen, viel mehr als andere 60-jährige Frauen. Das macht mich etwas unglücklich, denn ich fühle mich jünger, als ich aussehe. Kann ich hier mit pflanzlichen Hormonen unterstützend eingreifen oder haben Sie einen anderen naturheilkundlichen Tipp?

Unsere Falten entstehen durch altersbedingte Muskelerschlaffung und die Rückbildung des Unterhautfettgewebes. Eine vorzeitige Faltenbildung wird durch eine schlechte Durchblutung des Gewebes begünstigt. Deutliche Spuren hinterlässt längerfristig das Rauchen. Aber es gibt auch die mimischen Falten, die durch häufiges Runzeln der Stirn, durch Naserümpfen, aber auch durch Lachen entstehen und zum Ausdruck der Persönlichkeit gehören.


Was mir geholfen hat

Histamin-Intoleranzsorgte für Herzrasen und Hautausschlag

Eva Sailer (Name geändert)

Die Vermutung, dass das Herzrasen von Eva Sailer (Name geändert) sowie ihre Hautrötungen und Angstattacken durch eine Histaminüberproduktion ausgelöst werden, eröffneten den wirkungsvollen Behandlungweg. Stress erhöht die Histaminproduktion im Körper. Entspannung, histaminarme Kost und Homöopathie konnten beruhigen.


Aus der ärztlichen Praxis

Mit Akupunktur gegen das Schulter-Engpass-Syndrom

Priv.-Doz. Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka

An einem Montagmorgen stellte sich der 31-jährige Malermeister Wolfgang F. nach einem Volleyballturnier am Wochenende vor. „Ich habe so Schmerzen in der Schulter“, klagte er. „Bei bestimmten Bewegungen sind sie besonders schlimm, und in der Nacht haben sie sich noch verschlechtert.“ Die Schmerzen verstärkten sich bei seitlichem Anheben des Arms über einen Winkel von 90°, ebenso beim Abtasten im Bereich des großen Knochenvorsprungs des Oberarmknochenkopfs und am vorderen Schultergelenkspalt.

Ich bat Herrn F., die Hände im Nacken zusammenzuführen. Die Daumen sollten nach unten zeigen. Das nennt man Nackengriff. Im Anschluss sollte er die Hände mit den Daumen nach oben hinter dem Rücken kreuzen, als ob er eine Schürze binden wolle. Der Nackengriff war schmerzhaft, der Schürzengriff gelang dagegen mühelos. Gestellt wurde die Diagnose eines Impingementsyndroms. Das bedeutet Engpass. Im Fall der Schulter ist damit eine Einschränkung der Beweglichkeit zwischen dem kugelförmigen Oberarmknochenkopf und dem knöchernen Schulterdach, dem Akromion, gemeint.


Naturheilkundlicher Rat

Blutverdünnende Therapie

Antwort von: Dr. med. Rainer Matejka

Vor vier Jahren erlitt ich (70 J., männlich) einen „Zentralvenenverschluss im linken Auge“. Die Ursache war wohl ein stark vereiterter Backenzahn, der die Entzündungswerte im Blut stark erhöhte. Das Blut war verdickt (zu hoher Hämatokritwert) und wurde in der Klinik mit Infusionen und Aderlass verdünnt. Mein Hausarzt führte die blutverdünnende Therapie nach dem Klinikaufenthalt weiter – bis heute. Die Sehkraft meines linken Auges hat sich in den vergangenen vier Jahren nicht verbessert. Ich habe Angst, dass auch mein gesundes Auge Schaden nimmt, wenn ich mit der blutverdünnenden Therapie aufhöre. Vor drei Monaten stellten sich Knieprobleme ein. Kann das mit der Blutverdünnung zusammenhängen?

Ich bin erstaunt und gleichzeitig erfreut, dass man offenbar in der Universitätsaugenklinik dem Hämatokritwert so große Bedeutung beimisst, denn in der modernen Medizin wird er in aller Regel weitgehend vernachlässigt. Der Hämatokritwert gibt an, wieviel Prozent die festen Blutbestandteile – mengenmäßig vor allem rote Blutkörperchen – im Blut ausmachen. Je höher der Wert, desto dickflüssiger ist das Blut. Der Referenzwert liegt bei den meisten Laboren viel zu hoch, nämlich bei Männern bei bis zu 0,54, bei Frauen etwas niedriger. Aufgrund physiologischer Gegebenheiten sollten die Werte hingegen nicht über 0,42 liegen.


Was mir geholfen hat

Krebsnachsorge: Muskelaufbau half gegen Schmerzen

Uli Straßer

Wie aus heiterem Himmel traf Uli Straßer die Diagnose „Non-Hodgkin-Lymphom“. Nach monatelanger Chemo- und Strahlentherapie war der junge, athletische Mann nur noch ein Schatten seiner selbst. Doch er konnte den Lymphdrüsenkrebs überwinden und seinen Körper wieder stärken, dem er endlich genügend Beachtung schenkt.


Aus der ärztlichen Praxis

Blutfettwerte mit Pflanzen fast halbiert

Peter Emmrich, Facharzt für Allgemeinmedizin

Seit Jahren schon kämpfte die 54-jährige Ilona Z. gegen erhöhte Cholesterinwerte an. Das Gesamtcholesterin lag bei über 358 mg/dl. Zum Vergleich: Ideal wären Werte unter 200 mg/dl, bis 250 mg/dl würde man von einer mäßigen Erhöhung ausgehen. Dieser Wert jedoch war eindeutig zu hoch.

Ein näherer Blick auf die Verteilung zeigte 54 mg/dl für das gute Cholesterin, HDL, und 288 mg/dl für das schlechte Cholesterin, LDL. Hier gilt: je höher das gute und je niedriger das schlechte Cholesterin, desto besser. Ein einfacher Test gibt Auskunft, ob deren Verhältnis zueinander stimmt: Teilt man LDL durch HDL, sollte das Ergebnis den Wert 4 nicht überschreiten. Bei Frau Z. musste man also 288 durch 54 teilen, was 5,33 ergab.


Naturheilkundlicher Rat

Fußschmerzen: Was dahinter stecken kann

Antwort von: Dr. med. Hartmut Dorstewitz

Seit Jahren bekomme ich immer wieder starke Krämpfe in beiden Füßen, im Winter häufiger als im Sommer. Ein vermuteter Magnesiummangel bestätigte sich nicht. Welche weiteren Ursachen könnten dahinter stecken?

Auch wenn die Blutuntersuchungen keinen Mangel anzeigten, halte ich es für ratsam, Magnesium eine gewisse Zeit einzunehmen, da die Zellen trotzdem unterversorgt sein können. Ich kann mir als Ursache Ihrer Fußkrämpfe aber auch eine geschädigte Fußsohlensehne (Plantarsehne) vorstellen, eventuell verursacht durch das Tragen ungeeigneten Schuhwerks. Auch arthrotische Veränderungen an den Gelenken könnten hinter den Schmerzen stecken. Wenn sich die abgenutzten Gelenke mal mehr oder weniger entzünden (Arthritis), melden sich die Schmerzen. Das wäre eine Erklärung für die unvorhersehbar auftauchenden und wieder abklingenden Krämpfe. Der Orthopäde könnte dies mithilfe von Röntgenaufnahmen abklären.


Naturheilkundlicher Rat

Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln

Antwort von: Dr. med. Volker Schmiedel

Seit vielen Jahren leide ich an Bauchkrämpfen, Blähungen und Übelkeit, die in letzter Zeit an Heftigkeit zunehmen. Die schulmedizinischen Untersuchungen blieben ohne Befund. Ich reagiere äußert empfindlich auf Milchprodukte – auch laktosefreie. Außerdem vermute ich eine Fruktose-Intoleranz. Wie kann ich meine Verdauungsprobleme gezielt bessern?

Ihre Verdauungsbeschwerden haben mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten zu tun, vor allem aufgrund von Milchprodukten. Da Sie selbst laktosefreie Milchprodukte nicht vertragen, spricht dies gegen eine Laktose-Intoleranz. Viel eher leiden Sie an einer Milcheiweißallergie.


Aus der ärztlichen Praxis

Rollkur beruhigte die Magenschleimhaut

Michaela Girsch, Heilpraktikerin

Frau Weber (Name geändert), 71 Jahre alt, suchte mich wegen einer ausgeprägten, chronischen Gastritis (Magenschleimhautentzündung) auf. Sie hatte anhaltend starke Magenschmerzen und im Laufe von fünf Monaten zehn Kilo abgenommen. Zudem schlief sie schlecht und fühlte sich sehr schwach. „Vor einem halben Jahr bin ich beim Zahnarzt gewesen“, erzählte sie. „Er hat mir Ibuprofen gegen die Schmerzen gegeben. Das hat mein Magen gar nicht vertragen.“ Diese Aussage machte Sinn, zählt doch die Schädigung der Magenschleimhaut zu den häufigsten Nebenwirkungen bei diesem Medikament.


Was mir geholfen hat

Venenschwäche: Kneippen und Kuhne-Reibesitzbad

Larissa Pogostkin

Zunächst waren es müde Beine am Ende eines Arbeitstages mit ihren Musikschülern. Doch über die Jahre entwickelte sich durch das viele Sitzen und Stehen eine massive Venenschwäche bei Larissa Pogostkin. Doch die Ratschläge einer Gesundheitsberaterin stärkten die Venen und das Wohlbefinden.


Naturheilkundlicher Rat

Bluthochdruck – erblich bedingt?

Antwort von: Dr. med. Volker Schmiedel

Seit ich in einer älteren Naturarzt-Ausgabe Ihren Artikel über die Vererbung des Blutdruckes gelesen habe (2/2006), vermute ich, dass ich einen genetisch bedingten Bluthochdruck habe. Ich bin gerade 64 Jahre alt geworden und mit 73 kg kein „schwerer Junge“. Ich bin sportlich sehr aktiv, habe das Sportabzeichen 28 Mal in Folge wiederholt und fahre täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit. Zudem bin ich leidenschaftlicher Nichtraucher und trinke pro Woche höchstens drei kleine Gläser Rotwein! Ich ernähre mich salzarm und überwiegend vegetarisch. Dennoch leide ich unter Bluthochdruck. Bei einer 24-Stunden-Messung stieg er bei Belastung auf 200 mm Hg. In der Ruhe lag er immerhin noch bei 160/85 mm Hg. Der Arzt verschrieb mir einen ACE-Hemmer. Ich konnte aber keine blutdrucksenkende Wirkung feststellen. Ich mühe mich mit allen Kräften und kämpfe doch wie Don Quichote gegen die Windmühlen.

In dem von Ihnen erwähnten Naturarzt-Artikel werden die Zusammenhänge zwischen Gewicht, Salzkonsum, Alkohol und seelischen Belastungen thematisiert. Die damaligen Empfehlungen haben unverändert Gültigkeit. Ich finde es immer wieder bedauerlich, wenn gesunde Menschen glauben, jeden Tag ein Glas Rotwein trinken zu müssen, um gesund zu bleiben. Gerade beim Bluthochdruck wissen wir heute, dass Alkohol zwar kurzfristig eine blutdrucksenkende, langfristig aber sogar eine blutdrucksteigernde Wirkung hat. Drei kleine Gläser Wein in der Woche sollten aber noch vertretbar sein.


Was mir geholfen hat

Leben im Rollstuhl – positive Impulse durch Reittherapie

Name der Redaktion bekannt

Jessica wurde vor 13 Jahren als „Spina-bifida-Kind“ mit offenem Rücken geboren – eine Fehlentwicklung in den ersten Wochen der Schwangerschaft. Dadurch ist sie ab dem 3. Lendenwirbel abwärts gelähmt. Seit neun Jahren helfen eine erfahrene Reittherapeutin und Therapiepferde Muskeln und Haltung sowie Lebensfreude zu stärken.


Naturheilkundlicher Rat

Haarausfall nach Antibiotika-Behandlung?

Antwort von: Anita Kraut, Heilpraktikerin

Nachdem ich (75 J., weibl.) vor 15 Jahren wegen einer Blutvergiftung mit Penicillin behandelt wurde, entwickelte sich in der Folge ein Haarausfall. Seitdem habe ich erfolglos viele Ärzte und Heilpraktiker aufgesucht. Als ich später hörte, dass auch Hannelore Kohl eine Perücke trug, weil ihr die Haare durch eine Antibiotika-Behandlung ausfielen, wurde ich hellhörig. Ich begann im Internet zu forschen und wurde in meiner Vermutung bestärkt. Trotz meines Alters möchte ich meinen derzeitigen Zustand nicht einfach hinnehmen. Können Sie mir weiterhelfen?


Aus der ärztlichen Praxis

Nasenbeinbruch heilte schneller mit Homöopathie

Dr. med. Karl-Heinz Friese

Es passierte – wie so oft – an einem Samstag. Ein Wort gab das andere, der Alkohol tat ein Übriges und schon war der zwanzigjährige Fabian W. (Name von der Redaktion geändert) in eine Prügelei verwickelt, bei der ihm vor allem mit Fäusten auf den Kopf eingeschlagen wurde. Seine Nase begann schon während der Schlägerei zu bluten, was danach noch etwa eine halbe Stunde anhielt. Platzwunden hatte er zwar keine, es ließen sich aber mehrere „Treffer“ in Form von kleineren blauen Flecken im Gesicht erkennen. Äußerlich war die Nase gerade geblieben. Trotzdem war Fabian W. besorgt und begab sich in ein Krankenhaus, wo er geröntgt wurde. Danach kühlte man die Nase mit Eis. Auf dem Röntgenbild erkannte der behandelnde Arzt eine kleine Fissur – ein Zeichen für einen Bruch. Das Nasengerüst hatte sich aber zum Glück nicht verschoben. Nach der Erstversorgung entließ man ihn nach Hause.


Naturheilkundlicher Rat

Harmlose Mittel bei Osteoporose?

Antwort von: Dr. med. Volker Schmiedel

Ich bin 72 Jahre alt und leide an Osteoporose. Da ich vor 25 Jahren Brustkrebs hatte, darf ich keine Östrogen-Hormone einnehmen, die eine Osteoporose aufhalten könnten. Bisphosphonate vertrage ich nicht. Ich nehme lediglich Kalzium (400 mg) und Vitamin D (500 I.E.). Mein Orthopäde hat mir nun Protelos® 2g empfohlen. Doch die möglichen Nebenwirkungen machen mir Angst. Dann nannte er mir noch Forsteo®-Spritzen, die ich 18 Monate lang jeden Tag spritzen müsste und die insgesamt 18.000 Euro kosten würden. Können Sie mir harmlosere Mittel empfehlen?


Naturheilkundlicher Rat

Verdickte Gebärmutterschleimhaut

Antwort von: Verena Rosar, Heilpraktikerin

Meine Frauenärztin stellte bei mir (52 J.) eine übermäßig verdickte Gebärmutterschleimhaut fest – eine „Endometriumhyperplasie“. Diese soll wegen eines erhöhten Krebsrisikos abgebaut werden – durch Abbluten oder eine Ausschabung. Zum Abbluten soll ich nun sechs Tage lang ein Gestagenpräparat einnehmen und, um das „Gewebe weich zu machen“, östrogenhaltige Vaginalzäpfchen. Letztere sollten allerdings laut Beipackzettel nicht bei Endometriumhyperplasie angewendet werden. Gibt es eine naturheilkundliche Alternative?