Aus der ärztlichen Praxis

Mit Akupunktur gegen das Schulter-Engpass-Syndrom

Priv.-Doz. Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka

An einem Montagmorgen stellte sich der 31-jährige Malermeister Wolfgang F. nach einem Volleyballturnier am Wochenende vor. „Ich habe so Schmerzen in der Schulter“, klagte er. „Bei bestimmten Bewegungen sind sie besonders schlimm, und in der Nacht haben sie sich noch verschlechtert.“ Die Schmerzen verstärkten sich bei seitlichem Anheben des Arms über einen Winkel von 90°, ebenso beim Abtasten im Bereich des großen Knochenvorsprungs des Oberarmknochenkopfs und am vorderen Schultergelenkspalt.

Ich bat Herrn F., die Hände im Nacken zusammenzuführen. Die Daumen sollten nach unten zeigen. Das nennt man Nackengriff. Im Anschluss sollte er die Hände mit den Daumen nach oben hinter dem Rücken kreuzen, als ob er eine Schürze binden wolle. Der Nackengriff war schmerzhaft, der Schürzengriff gelang dagegen mühelos. Gestellt wurde die Diagnose eines Impingementsyndroms. Das bedeutet Engpass. Im Fall der Schulter ist damit eine Einschränkung der Beweglichkeit zwischen dem kugelförmigen Oberarmknochenkopf und dem knöchernen Schulterdach, dem Akromion, gemeint.


Naturheilkundlicher Rat

Blutverdünnende Therapie

Antwort von: Dr. med. Rainer Matejka

Vor vier Jahren erlitt ich (70 J., männlich) einen „Zentralvenenverschluss im linken Auge“. Die Ursache war wohl ein stark vereiterter Backenzahn, der die Entzündungswerte im Blut stark erhöhte. Das Blut war verdickt (zu hoher Hämatokritwert) und wurde in der Klinik mit Infusionen und Aderlass verdünnt. Mein Hausarzt führte die blutverdünnende Therapie nach dem Klinikaufenthalt weiter – bis heute. Die Sehkraft meines linken Auges hat sich in den vergangenen vier Jahren nicht verbessert. Ich habe Angst, dass auch mein gesundes Auge Schaden nimmt, wenn ich mit der blutverdünnenden Therapie aufhöre. Vor drei Monaten stellten sich Knieprobleme ein. Kann das mit der Blutverdünnung zusammenhängen?

Ich bin erstaunt und gleichzeitig erfreut, dass man offenbar in der Universitätsaugenklinik dem Hämatokritwert so große Bedeutung beimisst, denn in der modernen Medizin wird er in aller Regel weitgehend vernachlässigt. Der Hämatokritwert gibt an, wieviel Prozent die festen Blutbestandteile – mengenmäßig vor allem rote Blutkörperchen – im Blut ausmachen. Je höher der Wert, desto dickflüssiger ist das Blut. Der Referenzwert liegt bei den meisten Laboren viel zu hoch, nämlich bei Männern bei bis zu 0,54, bei Frauen etwas niedriger. Aufgrund physiologischer Gegebenheiten sollten die Werte hingegen nicht über 0,42 liegen.


Was mir geholfen hat

Krebsnachsorge: Muskelaufbau half gegen Schmerzen

Uli Straßer

Wie aus heiterem Himmel traf Uli Straßer die Diagnose „Non-Hodgkin-Lymphom“. Nach monatelanger Chemo- und Strahlentherapie war der junge, athletische Mann nur noch ein Schatten seiner selbst. Doch er konnte den Lymphdrüsenkrebs überwinden und seinen Körper wieder stärken, dem er endlich genügend Beachtung schenkt.


Aus der ärztlichen Praxis

Blutfettwerte mit Pflanzen fast halbiert

Peter Emmrich, Facharzt für Allgemeinmedizin

Seit Jahren schon kämpfte die 54-jährige Ilona Z. gegen erhöhte Cholesterinwerte an. Das Gesamtcholesterin lag bei über 358 mg/dl. Zum Vergleich: Ideal wären Werte unter 200 mg/dl, bis 250 mg/dl würde man von einer mäßigen Erhöhung ausgehen. Dieser Wert jedoch war eindeutig zu hoch.

Ein näherer Blick auf die Verteilung zeigte 54 mg/dl für das gute Cholesterin, HDL, und 288 mg/dl für das schlechte Cholesterin, LDL. Hier gilt: je höher das gute und je niedriger das schlechte Cholesterin, desto besser. Ein einfacher Test gibt Auskunft, ob deren Verhältnis zueinander stimmt: Teilt man LDL durch HDL, sollte das Ergebnis den Wert 4 nicht überschreiten. Bei Frau Z. musste man also 288 durch 54 teilen, was 5,33 ergab.


Naturheilkundlicher Rat

Fußschmerzen: Was dahinter stecken kann

Antwort von: Dr. med. Hartmut Dorstewitz

Seit Jahren bekomme ich immer wieder starke Krämpfe in beiden Füßen, im Winter häufiger als im Sommer. Ein vermuteter Magnesiummangel bestätigte sich nicht. Welche weiteren Ursachen könnten dahinter stecken?

Auch wenn die Blutuntersuchungen keinen Mangel anzeigten, halte ich es für ratsam, Magnesium eine gewisse Zeit einzunehmen, da die Zellen trotzdem unterversorgt sein können. Ich kann mir als Ursache Ihrer Fußkrämpfe aber auch eine geschädigte Fußsohlensehne (Plantarsehne) vorstellen, eventuell verursacht durch das Tragen ungeeigneten Schuhwerks. Auch arthrotische Veränderungen an den Gelenken könnten hinter den Schmerzen stecken. Wenn sich die abgenutzten Gelenke mal mehr oder weniger entzünden (Arthritis), melden sich die Schmerzen. Das wäre eine Erklärung für die unvorhersehbar auftauchenden und wieder abklingenden Krämpfe. Der Orthopäde könnte dies mithilfe von Röntgenaufnahmen abklären.


Naturheilkundlicher Rat

Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln

Antwort von: Dr. med. Volker Schmiedel

Seit vielen Jahren leide ich an Bauchkrämpfen, Blähungen und Übelkeit, die in letzter Zeit an Heftigkeit zunehmen. Die schulmedizinischen Untersuchungen blieben ohne Befund. Ich reagiere äußert empfindlich auf Milchprodukte – auch laktosefreie. Außerdem vermute ich eine Fruktose-Intoleranz. Wie kann ich meine Verdauungsprobleme gezielt bessern?

Ihre Verdauungsbeschwerden haben mit Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten zu tun, vor allem aufgrund von Milchprodukten. Da Sie selbst laktosefreie Milchprodukte nicht vertragen, spricht dies gegen eine Laktose-Intoleranz. Viel eher leiden Sie an einer Milcheiweißallergie.


Aus der ärztlichen Praxis

Rollkur beruhigte die Magenschleimhaut

Michaela Girsch, Heilpraktikerin

Frau Weber (Name geändert), 71 Jahre alt, suchte mich wegen einer ausgeprägten, chronischen Gastritis (Magenschleimhautentzündung) auf. Sie hatte anhaltend starke Magenschmerzen und im Laufe von fünf Monaten zehn Kilo abgenommen. Zudem schlief sie schlecht und fühlte sich sehr schwach. „Vor einem halben Jahr bin ich beim Zahnarzt gewesen“, erzählte sie. „Er hat mir Ibuprofen gegen die Schmerzen gegeben. Das hat mein Magen gar nicht vertragen.“ Diese Aussage machte Sinn, zählt doch die Schädigung der Magenschleimhaut zu den häufigsten Nebenwirkungen bei diesem Medikament.


Was mir geholfen hat

Venenschwäche: Kneippen und Kuhne-Reibesitzbad

Larissa Pogostkin

Zunächst waren es müde Beine am Ende eines Arbeitstages mit ihren Musikschülern. Doch über die Jahre entwickelte sich durch das viele Sitzen und Stehen eine massive Venenschwäche bei Larissa Pogostkin. Doch die Ratschläge einer Gesundheitsberaterin stärkten die Venen und das Wohlbefinden.


Naturheilkundlicher Rat

Bluthochdruck – erblich bedingt?

Antwort von: Dr. med. Volker Schmiedel

Seit ich in einer älteren Naturarzt-Ausgabe Ihren Artikel über die Vererbung des Blutdruckes gelesen habe (2/2006), vermute ich, dass ich einen genetisch bedingten Bluthochdruck habe. Ich bin gerade 64 Jahre alt geworden und mit 73 kg kein „schwerer Junge“. Ich bin sportlich sehr aktiv, habe das Sportabzeichen 28 Mal in Folge wiederholt und fahre täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit. Zudem bin ich leidenschaftlicher Nichtraucher und trinke pro Woche höchstens drei kleine Gläser Rotwein! Ich ernähre mich salzarm und überwiegend vegetarisch. Dennoch leide ich unter Bluthochdruck. Bei einer 24-Stunden-Messung stieg er bei Belastung auf 200 mm Hg. In der Ruhe lag er immerhin noch bei 160/85 mm Hg. Der Arzt verschrieb mir einen ACE-Hemmer. Ich konnte aber keine blutdrucksenkende Wirkung feststellen. Ich mühe mich mit allen Kräften und kämpfe doch wie Don Quichote gegen die Windmühlen.

In dem von Ihnen erwähnten Naturarzt-Artikel werden die Zusammenhänge zwischen Gewicht, Salzkonsum, Alkohol und seelischen Belastungen thematisiert. Die damaligen Empfehlungen haben unverändert Gültigkeit. Ich finde es immer wieder bedauerlich, wenn gesunde Menschen glauben, jeden Tag ein Glas Rotwein trinken zu müssen, um gesund zu bleiben. Gerade beim Bluthochdruck wissen wir heute, dass Alkohol zwar kurzfristig eine blutdrucksenkende, langfristig aber sogar eine blutdrucksteigernde Wirkung hat. Drei kleine Gläser Wein in der Woche sollten aber noch vertretbar sein.


Was mir geholfen hat

Leben im Rollstuhl – positive Impulse durch Reittherapie

Name der Redaktion bekannt

Jessica wurde vor 13 Jahren als „Spina-bifida-Kind“ mit offenem Rücken geboren – eine Fehlentwicklung in den ersten Wochen der Schwangerschaft. Dadurch ist sie ab dem 3. Lendenwirbel abwärts gelähmt. Seit neun Jahren helfen eine erfahrene Reittherapeutin und Therapiepferde Muskeln und Haltung sowie Lebensfreude zu stärken.


Naturheilkundlicher Rat

Haarausfall nach Antibiotika-Behandlung?

Antwort von: Anita Kraut, Heilpraktikerin

Nachdem ich (75 J., weibl.) vor 15 Jahren wegen einer Blutvergiftung mit Penicillin behandelt wurde, entwickelte sich in der Folge ein Haarausfall. Seitdem habe ich erfolglos viele Ärzte und Heilpraktiker aufgesucht. Als ich später hörte, dass auch Hannelore Kohl eine Perücke trug, weil ihr die Haare durch eine Antibiotika-Behandlung ausfielen, wurde ich hellhörig. Ich begann im Internet zu forschen und wurde in meiner Vermutung bestärkt. Trotz meines Alters möchte ich meinen derzeitigen Zustand nicht einfach hinnehmen. Können Sie mir weiterhelfen?


Aus der ärztlichen Praxis

Nasenbeinbruch heilte schneller mit Homöopathie

Dr. med. Karl-Heinz Friese

Es passierte – wie so oft – an einem Samstag. Ein Wort gab das andere, der Alkohol tat ein Übriges und schon war der zwanzigjährige Fabian W. (Name von der Redaktion geändert) in eine Prügelei verwickelt, bei der ihm vor allem mit Fäusten auf den Kopf eingeschlagen wurde. Seine Nase begann schon während der Schlägerei zu bluten, was danach noch etwa eine halbe Stunde anhielt. Platzwunden hatte er zwar keine, es ließen sich aber mehrere „Treffer“ in Form von kleineren blauen Flecken im Gesicht erkennen. Äußerlich war die Nase gerade geblieben. Trotzdem war Fabian W. besorgt und begab sich in ein Krankenhaus, wo er geröntgt wurde. Danach kühlte man die Nase mit Eis. Auf dem Röntgenbild erkannte der behandelnde Arzt eine kleine Fissur – ein Zeichen für einen Bruch. Das Nasengerüst hatte sich aber zum Glück nicht verschoben. Nach der Erstversorgung entließ man ihn nach Hause.


Naturheilkundlicher Rat

Harmlose Mittel bei Osteoporose?

Antwort von: Dr. med. Volker Schmiedel

Ich bin 72 Jahre alt und leide an Osteoporose. Da ich vor 25 Jahren Brustkrebs hatte, darf ich keine Östrogen-Hormone einnehmen, die eine Osteoporose aufhalten könnten. Bisphosphonate vertrage ich nicht. Ich nehme lediglich Kalzium (400 mg) und Vitamin D (500 I.E.). Mein Orthopäde hat mir nun Protelos® 2g empfohlen. Doch die möglichen Nebenwirkungen machen mir Angst. Dann nannte er mir noch Forsteo®-Spritzen, die ich 18 Monate lang jeden Tag spritzen müsste und die insgesamt 18.000 Euro kosten würden. Können Sie mir harmlosere Mittel empfehlen?


Naturheilkundlicher Rat

Verdickte Gebärmutterschleimhaut

Antwort von: Verena Rosar, Heilpraktikerin

Meine Frauenärztin stellte bei mir (52 J.) eine übermäßig verdickte Gebärmutterschleimhaut fest – eine „Endometriumhyperplasie“. Diese soll wegen eines erhöhten Krebsrisikos abgebaut werden – durch Abbluten oder eine Ausschabung. Zum Abbluten soll ich nun sechs Tage lang ein Gestagenpräparat einnehmen und, um das „Gewebe weich zu machen“, östrogenhaltige Vaginalzäpfchen. Letztere sollten allerdings laut Beipackzettel nicht bei Endometriumhyperplasie angewendet werden. Gibt es eine naturheilkundliche Alternative?


Was mir geholfen hat

Mutmaßliche Borreliose: Wilde Karde milderte Gelenkschmerzen

Josef Müller (Name geändert)

Hinter den Gelenkschmerzen von Josef Müller (Name geändert) wurde zunächst Rheuma vermutet. Ein Bluttest lenkte den Verdacht auf Borreliose. Anti-biotika halfen nicht, jedoch eine langwierige Karden-Behandlung, heiße Bäder und Beinwell-Öl.

Unbemerkt hatte mich wohl vor Jahren eine Zecke gebissen und dabei Borrelia-burgdorferi-Bakterien übertragen. Im Herbst 2005 meldeten sich erstmals Schmerzen mit Schwellungen an diversen Gelenken. Mein Arzt äußerte den Verdacht auf Rheuma. Im Februar 2006 wurden dann Borreliose-Antikörper im Blut festgestellt.


Aus der ärztlichen Praxis

Netzhaut stabil dank Akupunktur und HOT

Dr. med. Brigitte Schüler

Mit ihrer Arbeit als Laborantin war Karin M. (Name von der Redaktion geändert) so richtig zufrieden. Obwohl die 52-jährige mit minus 2,0 Dioptrien auf beiden Augen leicht kurzsichtig war, machte ihr die viele Bildschirmarbeit nichts aus. 2008 allerdings entwickelte sich ein Grauer Star, der mit einer Operation behoben werden sollte. So kam es, dass sie sich im Herbst des Folgejahres im Abstand von einem Monat erst das linke und dann das rechte Auge behandeln ließ. Bei schwerer Kurzsichtigkeit wäre das OP-Risiko erhöht gewesen, in ihrem Fall aber schien alles Routine – dachte sie.


Naturheilkundlicher Rat

Kräftezehrende Verdauungsstörung

Antwort von: Dr. med. Volker Schmiedel

Seit langer Zeit leide ich unter Bauchschmerzen und Magendrücken, besonders nach dem Essen. Ich fühle mich für mein Alter von 48 Jahren sehr erschöpft, bin immer sehr blass und wiege nur noch 50 Kilogramm bei einer Größe von 1,65 m. Eine Magen- und Darmspiegelung blieb ohne Befund, auch meine Blutwerte sind unauffällig. Jetzt habe ich mich an einen Heilpraktiker gewandt. Er rät zunächst zu einer Stuhluntersuchung. Was halten Sie davon?

Sie sprechen mehrere Problembereiche an, die möglicherweise miteinander zusammenhängen. Sollten Sie unter einer Verdauungsstörung leiden, so nehmen Sie Fette, aber auch darin gelöste Vitamine nicht in ausreichendem Maße auf. Mineralstoffe und Spurenelemente können mit den unverdauten Fetten Seifen bilden, die dann ebenfalls nicht resorbiert werden. So kommt es bei einer massiven Verdauungsstörung trotz guter Nahrungszufuhr zu Untergewicht, Blässe durch Eisenmangel und Erschöpfung durch fehlende Nahrungsenergie und dem Mangel an verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen, wie Sie das bei sich schildern.


Aus der ärztlichen Praxis

Hartnäckiger Fersenschmerz – stilles Wasser kann helfen

Dr. med. Sebastian Boekels

Markus S., ein vielbeschäftigter Geschäftsmann und Familienvater im Alter von Anfang 40, beklagte Schmerzen in beiden Fersen. „Das hat schon vor Monaten angefangen. Zunächst ganz leicht, jetzt aber richtig heftig. Ich habe einiges versucht: Akupunktur und Schmerzmittel, aber ohne anhaltende Besserung. Dreimal täglich nehme ich ein Basenpräparat. Das hat aber nur wenig genutzt.“ Er berichtete von Anlaufschmerzen, also einem Schmerz, der beim ersten Auftreten entstehe, vor allem nach längeren Ruhephasen. Bei längerem Gehen lasse der Schmerz deutlich nach.


Was mir geholfen hat

Mit Osteopathie erfolgreich gegen Rückenschmerzen

Dirk Zwiener

Rückenschmerzen machten Dirk Zwiener vom gefragten Fußtherapeuten zum gepeinigten Patienten. Eine Heilpraktikerin behandelte ihn mehrfach mit Stoßwellen. Wenige Stunden später waren die Schmerzen zurück. Dann vermutete eine Osteopathin Spannungen in der Leber, und nach nur einer Behandlung war er frei von Schmerzen.


Naturheilkundlicher Rat

Polyneuropathie an Füßen und Waden

Antwort von: PD Dr. med. habil. Rainer Brenke

Meine 75-jährige Lebensgefährtin leidet seit 11 Jahren an Polyneuropathie. Füße und Waden fühlen sich taub und pelzig an und schmerzen. Eine Ursache für die Nervenschädigung wurde nicht gefunden. Sie bekam ein Medikament aus Uridinmonophosphat, Vitamin B12 und Folsäure verschrieben, das die körpereigenen Reparaturvorgänge bei geschädigten Nerven unterstützen soll. Dazu wurden reines Vitamin B12, Magnesium und ein Schmerzmittel verordnet. Seit zwei Jahren nimmt sie auch homöopathische Heilmittel. Bisher trat keine Besserung ein. Können Sie uns weiterhelfen?